June 14, 2014

Das Gebackene muss ins Sossige. [Intermezzo zur WM2014]


Something completely different.

Es ist WM. Eigentlich ja kein handmade.Thema. ABER...

....im Vorfeld kam es zu einem kleinen Austausch über die Vorzüge gebackener Chips (im Gegensatz zu fritierten) und letztendlich zum WM2014 Snacks-Meme: Chips und Dips mal anders und den jeweils spielenden Nationen angedichtet. Das Ganze findet auf Twitter statt. Dem hackr gebührt aller Dank für die Inspiration.

Hier folgen also meine Chips-and-Dips-Ideen* in schönster Twitter poetry (sans der schönen Landesflaggen-Hashtags):

Donnerstag, 12. Juni 2014:


Freitag, 13. Juni 2014:


Samstag, 14. Juni 2014:



Sonntag, 15. Juni 2014:






March 1, 2014

Frühjahrsputz.


Wie das immer so ist -- die eine Ecke gefühlte ewige Baustelle, die andere halbwegs vorzeigbar, aber beides zusammen sieht aus wie bei Lumpis unter dem Sofa. Und der Frühling zieht ein.

Frühjahrsputz: handmade2.0 muss Platz, viel Platz, in den Regalen schaffen. Dazu habe ich aussortiert und sitze vor einem Berg Zeitschriften und Büchern (und tausend anderen Dingen), die man nicht einfach so wegschmeissen kann. Darf. Soll. Weil es einfach nicht stimmt. Weil man so einfach nicht konsumieren darf.
Und daher passiert hier über die nächsten Tage oder Wochen einfach mal das hier:

handmade Bücherflohmarkt

Sicherlich etwas chaotisch, aber ganz bestimmt auch etwas, mit dem ich einigen hier eine Freude machen kann. Es gibt soweit zum Beispiel einige Martha Stewart Living-Ausgaben, MS Wedding, Marie Claire Idées, meine kleine Sammlung kleinformat-Hefte und ein paar holländische Magazine. Es folgen in den nächsten Tagen/Wochen noch Zakka-Bücher (japanische Craftbücher), englische Bücher, Software-Bücher und ein grosser Berg Zeitschriften, die allesamt ein liebes neues Zuhause suchen.

Ist das etwas für Euch? Dann habt viel Spass beim Schauen! Ich freue mich für Euch.

December 31, 2013

Das Beste immer zum Schluss.






Traditionen soll man pflegen.



Prosit Neujahr!


December 22, 2013

handmade.Telegramm 22.12.2013: #collcon #consumerism



handmade telegramm

So kurz vor Weihnachten liegt nichts näher, als einmal genauer hinzuschauen: #collcon #consumerism

"How to monetize your closet" - NYT Sunday Review über die Sharing Economy und Collaborative Consumption. (Anm.: Zwei Themen, die zwar schon 2010 kursierten, aber 2014 wichtig werden)
"Materialism: a system that eats us from the inside out" - der Guardian über Konsumoverkill und die Anleitung zum Unglücklichsein (und immerhin: knapp 1000 Kommentare!).
Derzeit noch in der 3sat Mediathek: "Konsumrausch - Ein nano spezial zu Konsum, Kaufen und Verzicht"
Auf werden Kinderklamotten getauscht - netter Name, interessantes Konzept.
Zeit statt Zeug -- ein Projekt gegen den Konsumoverkill, das während des alljährlichen Weihnachtsshoppingwahns durch alle Medien ging (mir gefällt das Bild der strickenden Trendbärtigen ja besonders... ;) ).




December 5, 2013

Ich kauf nix! - We have winners


Die Glücksfee hat sich im Orkan versegelt, aber letztendlich doch noch hergefunden und drei Namen aus dem Glückstopf gefischt - random.org war der virtuelle Schüttelbecher, Kommentare wurden wie immer chronologisch durchnummeriert, eingegeben und als zufällige Liste wieder ausgespuckt.




Herzlichen Glückwunsch, Ihr drei! Je einmal Nunu Kallers "Ich kauf nix!" kommt in Euren Nikolausstiefel!

Habt vielen Dank für all' Eure Kommentare und Ideen zum kritische(re)n Konsumieren.


(P.S. Keine Ahnung, was Blogger heute mit Bilduploads hat... weiss ist grau statt weiss und es verpixelt bei Originalgrösse. Wasn't me!)

December 2, 2013

Hollands Flow Magazine kommt nach Deutschland


Wie vor ein paar Tagen quasi als Randnotetweet abgesetzt: vor drei Jahren, eigentlich fast vier, hatte ich mal angemerkt, dass die Holländer die besseren Printmagazine auf den Markt bringen. Und damit verbunden mein ewiger Frust, dass der deutsche Markt nicht gerade kreativ ist.

Fast Forward 2013: G+J haben sich die Lizenz für den deutschen Markt gesichert und dürfen die deutsche Ausgabe des beliebten holländischen Flow Magazine aus dem Hause Sanoma verlegen - eigentlich ja die Exclusive & Living digital GmbH (dort auch: Couch Mag, Schöner Wohnen...), die aber zu 100% G+J gehört.
Die erste Flow-Ausgabe liegt seit November beim gut sortierten Händler. Die deutschsprachige Webseite zur hiesigen Edition ist hier.




Es kommt sicherlich günstiger eine Lizenz zu erwerben, statt etwas gänzlich neues für den Markt zu entwickeln; die kreative Leserschaft wird sich so oder so närrisch freuen, Flow nun auch auf deutsch lesen zu können.

Für mich ist das Interessante an ausländischen (Lieblings)magazinen nicht nur Inhalt und Design, sondern auch die Sprache. Ich kann mich daher nicht ganz entschliessen, Flow nun in deutscher Sprache zu kaufen... allerdings werden die Ausgaben sicherlich nicht identischen Inhalts sein, so dass die Neugier letztendlich wohl doch siegen wird. Und dann wäre da ja noch die internationale Ausgabe vom Flow, die bereits in die dritte Runde geht...






November 27, 2013

handmade.Buchtip: Ich kauf nix!


Grosses Programm!

Vor ein paar Tagen dezent angekündigt, heute ist es soweit: Nunu Kallers "Ich kauf nix!" ist ab heute ganz offiziell im Buchhandel Eures Vertrauens erhältlich. Ich habe die vergangenen Tage mit meiner Nase im Buch verbracht, um es Euch heute vorstellen zu können.

Im Anschluss an die Besprechung könnt Ihr eines von drei Exemplaren gewinnen, die Details dazu stehen unten. Und alle, die die charmante Autorin noch ein wenig näher kennen lernen wollen (also 110% aller Leser hier!), können dies im handmade.Interview mit Nunu Kaller tun (das Interview hat einen Post ganz für sich alleine).

Wir fangen am besten einfach vorn an. Nämlich beim Buch.

"Ich kauf' nix!" von Nunu Kaller

"Ich kauf nix!" von Nunu Kaller (2013)

Was tun, wenn in heimischen Gefilden plötzlich ein Mount McWäscheberg  Anspruch auf Autonomie stellt, wenn der Shoppingwahn nicht nur die Kapazität sämtlicher Kleiderschränke und Kommoden sprengt, sondern auch den häuslichen Segen und das Konto auf eine harte Geduldsprobe stellen? Genau. Es muss sich etwas ändern.

Nunu Kaller ist Anfang Dreissig, lebt in Wien und arbeitet seit 2011 für eine österreichische NGO. Und sie hat ein Konsumproblem, nämlich das des grenzenlosen Kleidershoppings. Als sie erkennt, dass sie einen Weg aus diesem "Shopping-Knall" nehmen muss, beschliesst sie, ein ganzes Jahr lang auf den Kauf neuer Kleidung und Accessoires zu verzichten. Nunus Diätplan für das gesamte Jahr besteht aus sechs Regeln und vier Fleissaufgaben, die sie sich selbst stellt und die sie im Laufe des Jahres meistern will. Kontrollinstanz während der zwölfmonatigen Shopping-Diät sind neben echten Menschen auch das eigens dafür gestartete Blog, auf dem Nunu Gedanken rund um ihr Projekt, Konsum und Modeindustrie festhält.

Ich kauf nix! berichtet davon, wie schwer es sein kann, ein ganzes Jahr lang jedem Kaufimpuls zu widerstehen, wie zur Problemerkenntnis das Eingeständnis und dann das Aufwachen kommen. Danach ist nichts mehr wie vorher, aber ist es damit gleich schlechter?

Während Nunu sich durch ihren schon allgegenwärtigen Wäscheberg kämpft (das dauert wirklich ein Jahr), will sie mehr über das wissen, was wir alle tagtäglich am Leib tragen: wo kommt die Kleidung her? Wer hat sie gemacht, wer verdient dabei wieviel und was muss die Umwelt dabei eigentlich einstecken?
Im Laufe des Jahres entdeckt Nunu die Welt der (Fast) Fashion nicht nur von ihrer sehr hässlichen Seite; mehr noch, sie zieht aus der gewonnenen Erkenntnis über den Missstand in Sachen Konsumwahn den nötigen Schwung, sich in das Abenteuer DIY zu stürzen und wieder mehr selber zu machen. Das hat einmal therapeutischen Wert, setzt aber auch ein Zeichen nach aussen, denn Nunus Eigenkreationen bleiben der Umwelt nicht vorenthalten. Im Gegenteil, sie bringen mitunter Dinge ins Rollen, mit denen sie selber nicht rechnet.

Nunu wird Monat um Monat aus ihrer Konsumseifenblase geholt, die sie doch oft schon naiv dastehen lässt: wie kann denn jemand ausgerechnet aus dem NGO-Umfeld so blind sein? Aber Moment mal, und dabei kräftig an die eigene Nase fassen. Denn der Konsumterror hat, meine eigene These, jeden im Griff. Jeden auf seine eigene Weise, und das ist das grösste Problem. Denn sonst wäre die Welt ein gutes Stück besser für alle. Umso angenehmer fällt dabei dann nämlich wieder auf, dass Nunu uns auch gleich mit vor den Spiegel stellt, ohne moralischen Zeigefinger, aber dafür immer mit einem zwinkernden Auge. Und ich denke, genauso sollte auch der Untertitel des Buches -"Wie ich durch Shopping-Diät glücklich wurde"-  verstanden werden.

Ich kauf nix! ist in Form eines Tagebuchs geschrieben, die Kapitel verzeichnen neben ihrer Überschrift auch das entsprechende Datum (das hatte mir schon an Susanne Kligners "Hab' ich selbst gemacht" gefallen). Durch die Kapitel-Schrägstrich-Tage liest es sich recht flüssig, gerade so, als lese man das Tagebuch der besten Freundin - der Ton ist unterhaltsam, persönlich, und Nunu verbiegt sich glücklicherweise nicht, um die elegante wienerische Note gegen standardkonformes Hochdeutsch zu tauschen (so viel "bitte"s habe ich lange nicht mehr gelesen. Und eines meiner deutschen Lieblingsworte -Treppenwitz- kommt auch vor. Hysterie.)

Dem Shoppingdiät-Tagebuch ist ein Anhang beigefügt mit einer Auswahl Fakten zum Thema faire (oder eben unfaire) Textilproduktion, sowie Nunus Literaturempfehlungen für alle, die weiterlesen wollen. Ich gebe zu, da ich Unterhaltungsliteratur so gut wie nicht konsumiere, sondern die meiste Zeit in akademischer Literatur herumlese, habe ich mein schon zwanghaftes Nachschlagenwollen von Fussnoten und Quellenbelegen unterdrücken müssen. Die fehlen hier, wenn Fakten angesprochen werden; aber wir haben es hier letztendlich mit einem Sachbuch zu tun, und da dürfen diese Dinge dann auch schon einmal fehlen, ohne dass es irgendwelche Standards verletzen würde.

Fazit: Ich kauf nix! ist ein Titel, der ganz besonders allen gefallen wird, die sich mit dem Thema "kritischer Konsum" befassen oder befassen wollen und einfach nur hören möchten, wie es einer anderen dabei ergangen ist, das eigene Konsumverhalten auf den Prüfstand zu stellen und -letztendlich- positiv zu ändern.




Nunu Kaller
Ich kauf' nix!
Wie ich durch Shopping-Diät glücklich wurde

isbn 978-3-462-04589-5
272 Seiten

ca. 8,99€ (D)
[13,10 sFr [CH] | 9,30€ (Ö)]




Dreimal Ich kauf' nix für Euch!

In Kooperation mit dem Kiwi-Verlag habe ich drei druckfrische Exemplare zu vergeben. Die werden wie immer unter allen Kommentaren unten verlost. Ebenfalls wie immer gibt es dazu eine kleine Aufgabe für alle diejenigen, die mit in den Lostopf möchten.

So geht's:
1. Frage: Was ist Dein Beitrag zu kritischerem Konsumieren (egal von welchen Dingen)? Und wenn noch nicht aktiv, wo würdest Du beginnen, kritischer zu konsumieren?

2. Kommentiert bitte direkt hier unter diesem Beitrag.

3. Daumen drücken!

Bitte beachten:
Kommentare werden bis zum 04. Dezember 2013, 12 Uhr mittags berücksichtigt.
Seid lieb und kommentiert nur einmal (Kommentare werden moderiert, aber es kommen alle durch!).
Die GewinnerInnen werden am 05. Dezember 2013 hier auf handmade2.0 bekannt gegeben.
✔ P.S. Ihr dürft auch mitmachen, wenn Ihr ausserhalb Deutschlands lebt!

Versteht sich von selbst:
Eure Emailadressen werden von mir nicht an Dritte weitergegeben und nach der Verlosung aus meiner Inbox gelöscht.
Die GewinnerIn muss -zwecks Kommunikation und Buchversand- eine gültige Emailadresse und Postanschrift haben.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ebenfalls draussen bleiben müssen Gewinnspielagenturen und dergleichen Veranstaltungen.

Der Verlosung bleibt bitte fern, wer mit den (wirklich fairen) Spielregeln nicht einverstanden ist.



Viel Glück!




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