August 28, 2007

Fatal Internet Crash 2007!




August 14, 2007

Such' mich, wenn Du kannst.




August 13, 2007

How "eco" is a DIY sun jar?


Sun jars - they're the rad gadget in DIY world. Believe me. They're popping up everywhere, and everyone tries their hands on one. There are tutorials up over at instructables.com and make:, notmartha tried her hands at them, the domino mag too, and whonotelse. Tobias Wong is the original designer of this, and it's up for sale at UK-based Suck UK.
Now, DIY is cool, because it means people try their hands on something. They learn to make stuff themselves (booh! mass produce and all), and they learn how stuff works, gaining (hopefully) a new perspective on production and materials and value. I like DIY! Given that it makes sense and isn't counter-supportive on the environment.
I have to ask - what happens with the sad remains of that $10 solar garden torch after the solar pad and the battery construct are ripped out of it? Isn't what remains plastics and metals? So, let me try to understand....sun jars are built to support the usage of alternative energy (solar energy in this case) and increase eco awareness? Or just for their romantic looks? I think it is the latter.
People pick the cheapest solar garden torch, of course, to dump the $40-or-so of Tobias Wong's sun jar. So, they go and get a cheap, mass-produced, majorly plastics-based solar torch, rip it apart for just a fraction of its components, throw away the rest and beam upon the production of their earth-friendly solar-powered sun jar?
Help me understand this logic, please. There is as much "earth-friendly" in it as in "CO2-neutral nuclear power plant".

August 8, 2007

... und woher kommt Dein Honig?


Noch ein Grund, mehr Lebensmittel auf dem lokalen Wochenmarkt einzukaufen oder gleich zum Erzeuger auf den Hof zu fahren: gerade mal eine Sorte von rund 20 im Supermarkt angebotenen (Kaufland) ist ein Honig, der zu 100% aus einem Land/einer Region kommt, alle anderen weisen per Labelaufdruck Mischungen von Honigen aus EG- und/oder Nicht-EG-Ländern aus. Wenn ich dazu noch im Hinterkopf habe, dass Imkernachwuchs in Deutschland ausbleibt, dann bin ich mit diesem Angebot alles andere als einverstanden. Nicht, dass ich etwas gegen Honig aus anderen Regionen der Erde hätte - das Imkern ist überall wichtig, und mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke, was für tolle Sorten es geben muss. Was mich aber ärgert ist, dass der Supermarkt 19 gemixte Sorten von irgendeiner Qualität anbietet, und nur eine Sorte, die ausschliesslich aus Deutschland kommt und nicht gemischt ist. Das Verhältnis stimmt absolut nicht. Wird da vielleicht nicht auch zu wenig Marketing betrieben?
Daher - morgen geht's wieder auf den Bauernmarkt; da steht jede Woche ein kleiner Stand eines lokalen Imkers, der seinen eigenen Honig verkauft. Und dem bezahle ich liebend gerne ein paar Euro mehr.
Ein paar Artikel zum Thema Honig und Imkerei in Deutschland im Netz als Starter für Interessierte:
Honig und seine Herkunft (SWR)
Ran an die Bienenwaben (Welt.de)
Den Imkern fehlen die jungen Leute (WDR)

Deutscher Imkerbund
Imkernet
Biohonig Bonn
Imkerdatenbank auf unser-imker.de
Imkerschule Schleswig-Holstein
Bienenmuseen (Google Suchergebnisse)

Übrigens schmeckt Kaffee mit Honig statt Zucker nicht mehr so bitter. Und ist gesünder als Zucker oder Süsstoff - es sei denn, man trinkt ihn sowieso ungesüsst...

stale news are still news.


Die Herrschaften von Etsytools (siehe Fussnote hier) haben sich nun auch entschlossen, einen Schritt aus ihrer Anonymität zu gehen und mehr zu offenbaren: nun ist auch Inhalt auf dem eigenen Blog. Allerdings ohne die Möglichkeit, Kommentare (registriert, nicht registriert, hidden oder nicht, ist ja wirklich egal) oder Trackbacks zu hinterlassen und so in einen Dialog einzusteigen.

Wie ich bereits gesagt hatte - killer applications, rad ideas und best intentions machen alleine noch keine gute Sache, besonders jetzt, da sich Etsy endlich um ein glattes Branding bemüht und u.a. ein Verfahren einsetzt, um die eigene Marke vor Missbrauch zu schützen. Sie machen es nicht aus Langeweile, sondern weil sie es als Wirtschaftsunternehmen müssen. Man hätte sich keinen Zacken aus der Krone gebrochen, hätte man dieses Projekt vor dem Launch bei Etsy vorgestellt. Dass es bislang nichts in dieser Richtung aus der eigenen Schmiede gegeben hat heisst aber nicht, dass Etsys Ingenieure nicht in der Lage wären, solche einfachen Applikationen zu bauen, oder dass die Strategen unfähig waeren, die Bedürfnisse der Community zu erkennen und zu befriedigen.
Das Unternehmen Etsy hat mit Sicherheit eigene Gründe, warum es immer noch keine einfachen Statistiken, wenigsten für Shopinhaber, gibt (was nicht heissen soll, dass es gut ist, dass es keine Stats gibt!). Und die gehen die Community nicht immer etwas an, bei aller Freundschaft, denn für die Community nützliches kann für das Unternehmen nachteilhaft sein. Aber darin liegt meiner Meinung nach das Problem; "Freundschaft" und "Community" wird hier sehr oft misverstanden als "mitentscheiden", "alles wissen dürfen" und "mitmanagen"*. Dazu trägt sicherlich auch bei, dass regelmässig vertrauliche Informationen in Richtungen fliessen, in die sie besser nicht fliessen sollten. Das wiederum kann man gerne zurückführen auf Mitarbeiter, die eben doch nicht so geschäftserfahren sind, wie sie es besser sein sollten.
Meine Einschätzung ist, dass auch dieses Projekt, wie andere davor, -gut Idee, gute Umsetzung, schlechte Performance- Resultat einer nicht optimalen Kommunikationskultur auf Etsy ist, und an der Verbesserung derselben muss und kann nur das Management etwas tun.
Wie immer, just my two Eurocents.

*Nachtrag, Aug.9: Ach. Ist ja lustig. Etsy's blog wurde gestern nachmittag dann hiermit gefüttert.
"We on the staff care about your ideas, opinions and feelings. We need your input, but in the end, the staff are the ones who bear the burden of building the town and making the rules."
Hat aber natürlich wieder keiner so verstanden, wie's verstanden werden soll.
Die Deutschen werden ja immer gehasst für's Direktsein; die sind dann cold und rude und überhaupt ganz gemein, jemandes Gefühle so zu verletzen. Klare Ansagen sind aber manchmal viel effektiver...

Fremdschämen...


...nennt ein Kommentator des digitalisierten FAZ Feuilleton-Kommentars die Reaktion über das, was ich gestern freiwilligst verpasst habe.

Man wünscht sich ja manchmal, dass mit der Abschaffung von billigen Flugblättern und Holzdrucken als Propagandamittel auch der billige Klatsch und Tratsch abgeschafft worden wäre; aber der wird warscheinlich weiterhin und bis in alle Ewigkeit denen Befriedigung verschaffen, die um Verdummung betteln, weil das wirkliche Leben viel zu anstrengend ist...

Da hilft nur konsequentes Weg- oder Ausschalten.


Gute Programme kann man auch per Internet-TV unterstützen, gute Filme und Serien per DVD-Leihservice.

August 7, 2007

omg...




...Teletubbies on crack!

...as technabob observed.


Available in Korea, and as always, running them through a translator makes but dim sense:

제품소개
귀여운 외계인 친구들을 모티브로한 사이버 쿠션(?)!!
겉모습은 인형인데, 알고 보면 스피커가 숨어있답니다.
평소에는 라디오가 되고, mp3를 연결하면 스피커가 되며,
밤에는 편안한 쿠션이 되는 내 방의 깜찍한 재간둥이입니다.
자칫 디지털문명에 우리 감성이 무뎌지기 쉬운 21세기!
약간은 아날로그로 돌아가보는 건 어떨까요?
라디오와 친구가 되는 시간! 우리 외계친구들이 함께 해 드립니다.
우리 외계친구 이름은 BooRu-BooRu(부루부루)입니다.
건전지(AA) 2개 소모


Product introduction
lovable outside joint seal friends with motive grudge cyber cushion (? )! ! Surface features the place where it is a doll, it knows and when and the speaker is hiding. Becomes the radio to as usual, when it connects the mp3, becomes the speaker, to night inside the side inside becomes one cushion, precocious ability Doong the room is. Our sensitivity comes to be dull at the slightest slip in digital civilization, 21 century which is easy! The some the case which tries to go back with analog will be how? The hour when become the radio and the friend! Our outside total friends do together and they give. Our outside total friend Yi Reum Eun BooRu-BooRu (the father lwu the father lwu) is. Dry cell battery (AA) 2 consuming


August 6, 2007

Und es funkt doch.




August 5, 2007

The New Rules of Marketing and PR



Ze Management over at Chiperoni and my humble self have a little book club going. I realize that with all the numerous valuable discussions via email, skype and meetups these past five years, it took us comparingly long to actually get this going on the blogging level. ;)

We're currently reading David Meerman Scott's "The New Rules of Marketing and PR" (ze Management had introduced me to his "The New Rules of PR" in 2006), and will be discussing it over at Chiperoni. Join us if you like.

So far, I strongly agree with Chip's observation about the learning effect of blogging:


(...)by setting up my own blog, posting short tumble blog-like entries, and keeping track of a couple of marketing bloggers, the new rules aren’t that new to me. Blogging is a great way to learn. Instead of watching from the sidelines, my advice is to dive in.



branding und branding


Es tut sich was in der Welt des Handgemachten. Zwar ist DaWanda mit dem Verschieben von angekündigten Neuerungen nicht ganz so schrecklich unorganisiert wie Etsy (oder vielleicht ist es auch nur eine diszipliniertere Taktik von was-man-sagt und was-man-nicht-sagt), aber auch hier hat's ein wenig gedauert. Trotzdem ist die DaWanda-Variante von Etsy's Alchemy nun online, während wir bei Etsy immer noch - und das schon seit dem Release von V2 - auf ein Relaunch des letztgenannteren warten (bei Exciting Commerce drückt man es, absichtlich oder nicht, etwas milder aus...).

Ebenfalls neu, bzw. überarbeitet im Zuge des grossen Relaunches, ist der Farbsucher auf DaWanda. Der sah ja anfänglich auch sehr Etsy-esque aus, hat aber nun doch seinen eigenen Stil gefunden.

(kleiner Einschub: Plaketten | badges sind ja mittlerweile auch unübersehbar der letzte Schrei...so unübersehbar, dass sie eigentlich schon wieder out sein müssten. Das Template für DaWanda's schwarzes Blümli ist hier.)

Für das gesamt Relaunch hatte DaWanda einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dem sie die neuen Templates für die Seite haben ausdenken lassen, nebst Iconsets. Geschickt delegiert.

Eine weitere Marketingaktion landete DaWanda mit dem gezielten Anmailen von Etsyverkäufern; nette, personalisierte Einladungen (teilweilse an Adressen, die offenbar nur durch handgemachte Recherche zu finden waren), DaWanda zu testen und einen Shop zu eröffnen. Ebenfalls geschickt gedacht.

Die Brandinginitiative kommt zeitlich passend, im Hinblick auf die Gerüchte Nachrichten, dass Etsy nun für Niederlassungen in Berlin und London scoute (siehe älterer Post), und da eine Partnerschaft mit Burda nun wirklich seit langem absehbar war. Ganz abgesehen davon, dass bislang an jeder Neuheit auf Etsy irgendwas schief gelaufen ist; das hauseigene kostenpflichtige Werbespotsystem für Verkäufer Showcase stiftet nach wie vor Verwirrungen und Unsicherheit bezüglich der gebuchten Plätze und Schaltdaten, das Erstellen von Versandprofilen benachteiligt nach wie vor vornehmlich Verkäufer in Europa und diejenigen, die zusätzliche Leistungen anbieten möchten, auf die Ablösung des Blogs durch The Storque wartet die Community nun auch seit Monaten (siehe ebenfalls frühere Posts), und generell scheint es, dass es zwar jede Menge wirklich guter und communityorientierter Ideen und Projektpläne gibt, es aber vor allem an erfahrenen Projektern mangelt. Aber, wie unlängst bemerkt, legt man bei Etsy keinen besonderen Wert auf Hierarchien und dergleichen, und so scheint es, zumindest nach aussen, auch mit Projektorganisation zu sein: alles läuft irgendwie auseinander.

Nun sind wir mal gespannt, wer zuerst ein hauseigenes Zahlungssystem integriert...DaWanda oder Etsy? Angeblich soll es eindeutige Hinweise geben, dass Etsy die Handhabungen von Zahlungen ändern will, und andere wiederum verwechseln die sehr alten News (denn auch diese Seite hat nur durchgekaut, was hier zuerst stand) vom geplanten Währungsrechner und LiveHelp als etwas, das erst jetzt mit der Öffentlichkeit geteilt wurde. Die Stichworte Währungsrechner und LiveHelp wurden aber schon vor einiger Zeit irgendwo in den endlosen Informationswäldern auf Etsy.com fallen gelassen.

Die Gerüchteküche brodelt also, und man muss aufpassen, dass man die echten News von laut Gedachtem, Wiedergekäutem und Zusammengereimtem zu trennen weiss. Ob Etsy selber daran gelegen ist (und man vielleicht deshalb seit wenigen Wochen verstärkt korrekte Informationen zum Thema "About us" und "What we're up to" handlich in einem Stück veröffentlicht), lässt sich derzeit nur vermuten. Geschickter wäre es aus pressepolitischer Hinsicht allemal.

Zusammenfassend fällt auf, dass Etsy momentan Offline- und Communityaktivitäten verstärkt fördert, wie z.B. Workshops in den hauseigenen Labs und Trunk Shows / Craft Shows. Ausserdem wurden ja mit dem Launch von V2 Features wie Top Sellers und Top Items (sehr geschätzt als inoffizielle Trendmeter und Statistiktools, für die es keinen Ersatz gibt) von der Liveseite genommen.

DaWanda hingegen hat mit dem Relaunch die Features Pinboard* und Trends eingeführt, die das Kauf- und Verkaufsgeschäft sowie die Onlineaktivität der Community sicherlich fördern, und offenbar sind Verkäufern jeweils relevante Shopstatistiken** zugänglich gemacht worden.
Auf den Foren von DaWanda geht es dem ersten Eindruck nach hauptsächlich um Rechtliches (Handel und AGBs ist ein immer wiederkehrendes Thema) und Usability (vorwiegend Technisches und Internetbasics), während Etsys Foren sowohl für die kritische Auseinandersetzung mit dem Management als auch für Eigenwerbung und darüber hinaus für sehr viel Allerweltsgeschwätz (also eher im Sinne von Chatforum) genutzt werden. Im Gegensatz zu DaWanda fördert Etsy verstärkt Street Teams. In den englischen Foren auf DaWanda fällt auf, dass Etsyuser gezielt nach Features fragen, die sie von Etsy kennen und auf DaWanda erwarten.

Wie immer -- just my humble two Eurocents.


*Nachtrag, Aug. 6: Stimmt. DaWandas Pinboard ist auch nur ein Klon von Etsys Treasury - inklusive dem "My Pinboard / Treasury got featured on DaWanda's / Etsy's homepage!!!"-Hype.

**Nachtrag Aug. 7: ...und dazu lässt sich nun auch sagen, "Hamwa!". Die einen nennen es eine super Initiative, die anderen sehen es ganz nüchtern als schlechte Performance gegenüber Etsy, nicht zuletzt auch in Hinblick auf PR. Ich schliesse mich den letzteren an. Dass rad ideas und killer applications alleine noch kein Business machen, wissen wir ja bereits.

August 1, 2007

...he is not a classic musician.




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