Da hat Starbucks aber einen Sprung in die 2.0-Welt gemacht. Das angekündigte neue Project,
myStarbucksIdea, ist live. Interessant ist auch, für mich jedenfalls,
die Plattform, auf der das Projekt läuft. Damit folgt Starbucks der Idee von Dell, die mit
IdeaStorm vor nicht ganz einem Jahr mit Salesforce eine IdeasApplication für Dells Innovationsmanagementsprozesse entwickelt hatten.
Bei Starbucks sieht das Ganze so aus:
Die Funktionsweise ist denkbar einfach.
Share - Vote - Discuss - See. Ideen posten, Ideen bewerten, Ideen Diskutieren, von Starbucks umgesetzte Vorschläge anschauen (sozusagen ein Beweislog).

Registrierte Nutzer können ihre Ideen in rund dreizehn Subkategorien einstellen, welche wiederum drei Hauptkategorien zugeordnet sind (siehe linke Sidebar im Screenshot).

Die von Nutzern vorgeschlagene Ideen rund um das Starbucks-Kundengeschäft werden unter "View All Ideas" publiziert und können mit Punkten bewertet werden. Per default werden eingereichte Ideen der Punktzahl nach angezeigt, aber die Seite bietet auch eine Suchfunktion.

Unter "Ideas In Action" werden dann alle eingereichten Ideen gelistet, die von Starbucks in die Realität umgesetzt werden, frei nach dem Motto
"You talked, we listened!". Der URL der Ideas In Action-Seite nach ist dies als Blog(s) gedacht (http://www.starbucks.com/blogs/); hier kommen diejenigen zu Worte, die bei Starbucks für die umzusetzenden Ideen verantwortlich sind/sein werden. Leider gibt es keine Permalinks für die einzelnen Beiträge, geschweige denn Trackbacklinks und was der erfahrene Blogger sonst an Verlinkungsmöglichkeiten kennt und erwartet. Weniger Blog, also, als mehr simples Bulletinboard.
Die Idee ist einfach, die Umsetzung in Hinblick auf Usability und Design sehr ansprechend gemacht, und vom technischen Aufwand her hätte Starbucks wohl kaum eine bequemere Lösung finden können.
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