Broder hat eine bedauerliche Wandlung vom grossmäuligen Stilisten zum ressentimentgesteuerten Ätzer durchgemacht. Statt klarer Gedanken sind es primitive Reflexe, die in beinah jedem seiner Sätze gegen ihn verwedet werden können.
Die Jüdische Zeitung
widmet unter dem Titel "Fight-Club Broder vs. Niggemeier" eben jener Bloggersoap jenem bizarren Stück Internetgeschichte einen Artikel, mit gespitzter Feder geschrieben hat ihn Anja Lenja Müller. Der Artikel ist lesenswert und für 2,20 Eur an (hoffentlich) jedem guten Kiosk zu haben.
Ebenfalls lesenswert in der Märzausgabe der JZ:
- "Achad, shtaim, shalosh" - Interview mit Uri Geller (Danke Herr Geller, jetzt können die Deutschen wenigstens auf Hebräisch zählen... gah.)
- "Wo bitte geht's zu Gott?", kritische Lektüre eines aufklärerisch gemeinten Kinderbuches
- Nora Goldenbogen: "Zivilcourage muss man lernen"
sowie die vielen Notizen und Veranstaltungshinweise aus Kultur, Literatur und Gesellschaft.




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