September 24, 2008

Sommerfrische










handmade2.0 weilt derzeit in der Sommerresidenz Ferne, nippt bei 28 Grad C und konstanten 60% Luftfeuchtigkeit and geeistem Kaffee, schaut sich die handmade- und Design-Szene vor Ort an und schnappt etwas andere Marketingluft. Posts werden daher weniger sein, dafuer vielleicht aber werden etwas mehr gesharte News im Google-Reader-Kasten rechts in der Seitenleiste sein. Natuerlich twittere ich auch von hier.

Wer uebrigens die Antrittsrede von Chad Dickerson (neuer Chef fuer Etsys Engineering) lesen moechte, klickt direkt zur Hauszeitung with ze Tippfehler rueber.

Wer Maria Thomas's Referat The DIY Guide to Growing a Company von der New Yorker Web2.0 Expo hoeren/sehen/lesen moechte, gehe hier hin (YouTube). Kann es sein, dass Maria Inspirationen losgetreten hat? Hmmm....


ד"ש מארץ ישראל ושנה טובה ומתוקה


September 12, 2008

Schrankfolie, gefällig?


Seit meinem Post über das Poppytalk-Goodie bekommt handmade2.0 regelmässig Traffic von (interpretieren wir jetzt mal so) Verzweifelten, die nach Schrankfolie suchen... und mit den News über SemantiFind im Hinterkopf und den Suchanfragen in meinen Stats muss ich schon arg wundern, dass Firefox nicht schon längst so etwas wie SemantiFind standardmässig eingebaut hat. Ganz zu schweigen von Google. Denn auch nach -wie lange??- zehn+ Jahren Suchmaschinen, "reden" Leute immer noch mit ihnen:

"Wie behandle ich Ameisen im Garten?"
(na, hoffentlich nett??)



...aber zurück zur Schrankfolie.

Wenn die gemeint ist, die selbstklebend ist oder einfach nur adhäsiv, und mit der man z.B. Wanddekore (wall decals, die ja im Moment der absolute Hit sind) selber basteln kann, dann sollte man vielleicht auch mal überlegen, wie diese Art Folie noch heissen könnte, bzw. ob es Fachbegriffe gibt:

  • Dekorfolie
  • Dekorklebefolie
  • Klebefolie
  • selbstklebende Folie
  • wiederablösbare Folie
  • Möbelfolie
  • PVC-Folie
  • d-c-fix Klebefolie
  • Adhäsionsfolie
usw.

mlle a.'s (unverbindliche) Linkvorschläge:
YOW!
d-c-fix.de und d-c-fix Onlineshop für Endverbraucher (die sollten mal SEO betreiben, damit sie beim Suchen nach "Schrankfolie" auf Platz 1 ranken...)
Denshopmussichmirmerken (ein eBay-Shop)


Wenn die Folie gemeint ist, mit der man Schubladen und Schrankregale schützend auslegen kann, dann gibt es einmal selbstklebende Folie, und dann es gibt Papier, das nicht selbstklebend und auch mit Duft erhältlich ist (und besonders in UK populär ist):

  • Schubladenfolie
  • Schubladenpapier
  • Schrankpapier
  • duftendes Schrankpapier
  • parfümiertes Schrankpapier
usw.

Manchmal lohnt auch eine Suche auf Englisch, und dafür suche man dann nach:
  • contact paper
  • shelf liner
  • drawer liner
  • scented drawer liner
  • fragrant drawer liner
  • heavy-duty shelf liner
  • heavy-duty drawer liner

Es lohnt übrigens auch immer, eine Bildsuche zu machen, denn oft ergibt auch das nützliche Treffer.


Abgesehen davon, dass deutsche Bauhäuser & Co. das Internet (als Absatzmarkt) noch nicht so ganz entdeckt zu haben scheinen, wie ihre Kollegen in den USA, scheint es mit einer sinnvollen Verschlagwortung und Suchmaschinenoptimierung auch nicht so toll bestellt zu sein.

The things we do with words... immer wieder ein Faszinosum.

September 11, 2008

Mit einem Feed Footer gegen Plagiarismus und Scraper


Ich hatte ja gestern nachmittag darüber geschrieben, wie nervig es ist, wenn (böse) Scraper und (sowieso böse) Plagiaristen einem den Newsfeed klauen, um mit ihren schmierigen und werbeverseuchten Blogs ihr eigenes Suchmaschinenranking zu verbessern (um mehr Geld zu verdienen). Ebenfalls angemerkt hatte ich, dass ich zusammen mit chiperoni einige Links aufgetan habe mit guten Ideen, wie man seinen Newsfeed mit einem entsprechenden Copyrighthinweis versehen kann.

Chiperoni hat noch einen weiteren Link gefunden, der den Sinn eines Footers im Newsfeed noch weiter trägt, als die üblichen do-this-create-that Links, die man ja schon kennt: Joost de Valk von Tweaking Websites schlägt vor, neben dem Copyrightvermerk ausserdem noch einen Backlink einzubauen, damit Scraper wenigstens etwas Sinnvolles leisten, wenn sie schon nicht in einem schwarzen Loch verschwinden. Das alles hat er in ein Plugin für WP Blogs gepackt, das man hier herunterladen kann.

Nun nützt ein WP Plugin recht wenig, wenn man z.B. Blogger nutzt. Aber auch hier ist Abhilfe zu haben, denn die Idee allein ist schonmal die halbe Miete.

Da ich meinen Newsfeed über FeedBurner verwalte, habe ich für meinen Newsfeed eine Kombination aus FeedFlare™ und handgemachtem Footer. Hier sind zwei Optionen, die Idee umzusetzen:

1. Simpel: "Verwalte meinen Blogfeed nicht extern"

Blogger bietet die Option Post Feed Footer an. Hier kann man, wie der Name ja sagt, einen Footer für seinen Newsfeed definieren. Inhalt, der hier definiert wird, ist nur im Feed zu sehen, aber nicht auf dem Blog selber (dafür gibt es ja das Modul Blog Posts unter Page Elements). Post Feed Footer befindet sich unter Settings -> Site Feed.




In die Box (siehe Screenshot oben) gibt man seinen Text und seinen entsprechenden Bloglink ein. Code kann also z.B. so aussehen:


______________________
<br />
This is a post from <a href="http://handmadezwonull.blogspot.com">handmade2.0</a>.<br />
©2008 mlle a.


Nicht vergessen zu speichern, und den Feed im Reader anschauen, ob alles OK aussieht.

Voilà.


2. Advanced: "Verwalte meinen Bloggerfeed in FeedBurner"

FeedBurner bietet die Option, zusätzlich FeedFlares™ in den eigenen Newsfeed einzubauen. Das sind Elemente, mit denen man mehr Interaktivität in Blog Posts und Feeds bringen kann, also z.B. die bekannten "Email this" oder "Share on..." Links.

Um diese Elemente in seinen Blog einzubauen, muss man in FeedBurner ein Codesnippet generieren und ausserdem auch die gewünschten Elemente zusammenstellen; unter Optimize gibt es den Punkt FeedFlares™. Beim Auswählen darauf achten, dass die Häkchen für Feed gesetzt werden, nicht für Site, denn sonst erscheinen die Footerelemente in den Posts auf dem Blog und nicht im Feed. Einen Copyrighthinweis kann man zum Beispiel über ein FeedFlare anlegen, und dazu vielleicht noch einen Twitter-this Link oder anderes.

Nun beschreibt FeedBurner, dass der generierte Code in Blogger ins Layout (also ins Blogtemplate) eingefügt werden soll, und zwar innerhalb des post-footer DIVs, das ja als Widget Template angelegt ist. Das hat bei mir dazu geführt, dass der Footer, der eigentlich nur im Feed erscheinen soll, auch auf dem Blog erschienen ist.
Ich schlage also daher eine andere Lösung vor: den generierten Code sorgfältig kopieren und wie hier unter 1. beschrieben in die Post Feed Footer-Box einfügen.

Damit wäre der FeedBurner-Teil erledigt. Fehlt noch der selbstgeschriebe Teil: der Backlink. Der wird wie ebenfalls unter 1. beschrieben generiert und an die gewünschte Stelle unter Post Feed Footer eingefügt. Speichern nicht vergessen und Feed prüfen. Wenn alles klappt, dann sieht es zum Beispiel so aus:




Der obere Teil, also Balken und erste Zeile darunter, ist mein Code; die zweite Zeile ist das, was das FeedFlare™-Script generiert (übrigens zum Teil GIFs).

Es kann passieren, dass man schneller herumbastelt und nachbessert, als FeedBurner und Newsreader den Feed auf einen aktuellen Stand bringen - hier eventuell durch einen Ping nachhelfen.

Voilà.


P.B. Let me know if there is demand for an English version of this How-To.

P.B.B. (12.9. 08) Plagiarismtoday hat einen ähnlichen Lösungsweg beschrieben und weist auf mögliche Enttäuschungen beim Verwenden von FeedFlares™ hin.

Büroklatsch ins Netz gegangen


ExcitingCommerce und netzwertig berichten die Tage fleissig über interessante neue Konzepte von der TechCrunch50 und der DEMOfall08 in USA.
netzwertig stellt -wie immer in einem sehr bündigen und informativen Post- heute den Gewinner der TechCrunch50 vor: Yammer.

Ein sehr interessantes Konzept, das von der Grundidee nicht neu ist, aber deshalb den Preis gewonnen hat, weil das schon von Twitter bekannte Prinzip einen Schritt weiter getragen wurde:

Yammer takes the familiar Twitter messaging system and applies it to internal corporate communications.
Quasi eine Kreuzung aus Twitter und bereits bestehenden IM Lösungen für den Gebrauch im Unternehmen.

Was ich allerdings interessant finde ist die eigentümliche Namensgebung, die scheinbar niemanden stutzen lässt. Entweder, weil der Rest des Dings so brilliant ist, dass der Name unwichtig ist, oder weil es wirklich keinem auffällt. Denn beim Lesen der Tagline auf der Homepage
"What's happening at your company?
Share status updates with your co-workers."
rutschte mir dann doch ein kleines Hihihi heraus.


yam·mer Informal

v.
yam·mered, yam·mer·ing, yam·mers
v.intr.
1. To complain peevishly or whimperingly; whine.
2. To talk volubly and loudly.
v.tr.
To utter or say in a complaining or clamorous tone.
n.
The act of yammering.

[Middle English yameren, to lament, probably from Middle Flemish jammeren, to be sorrowful.]



Ja, den üblichen Flurfunk in Unternehmen kann man sehr oft, sehr durchaus unter "yammering" ablegen. Vielleicht erklärt sich daher auch der massive Ansturm auf Yammer, das immerhin erst seit wenigen Tagen live ist.
Gedacht ist das Tool dafür aber nicht, bzw. sollte besser nicht dafür genutzt werden. Die Videotour ist sehr informativ und zeigt sehr schön, wo die Stärken liegen. Ein Blick ins Hilfeforum zeigt, dass noch einiges zu tun ist. So kann man Yammer z.B. nicht nutzen, wenn man hinter einer Firewall sitzt.


"I yammer, you yammer... heute schon geyammert?"

Netzbeschmutzer


Das Management von chiperoni und wir hatten eine kleine Mittachdiskussion über Copyrights, scraper und Plagiarismus. Dabei haben wir festgestellt, dass Plagiarismus im Netz aggressiv ist (was uns aber auch nicht wundert), dass Seiten wie Blogger es nicht gerade einfach machen, Verstösse zu melden (seitenweise Statements zum DMCA, was auch wichtig ist, aber kein einziger direkter Link zum Helpdesk), dass es aber glücklicherweise immer auch Leute gibt, die brauchbare Massnahmen gegen Netzbeschmutzer publizieren.

Protecting Blogspot Feeds auf Plagiarism Today hat einige Tips, wie man seinen Blogger-Newsfeed mit entsprechenden Hinweisen auf das Copyright versehen kann. Es sind auch ein paar Links für WP-Blogger dabei, die selber hosten.
Google selber hält eine umfangreiche Hilfe zum Thema Spam und Copyrightverletzung bereit, die aber sehr mühsam zu lesen ist - seitenweise Information und Weiterlesen-Links, bevor man endlich jemanden kontaktieren kann.

Ein paar mehr Links packe ich in delicious, die dann heute abend irgendwann im Newsfeed für handmade2.0 erscheinen werden.

September 9, 2008

Ganz im Handmade-Trend: Everglaze in Hamburg




Ja, da muss ich mal ganz dumm fragen: "Is' die Version neu?"

Everglaze war bislang ein kleines Lädchen auf der hamburger Grindelallee, in dem man sich mit Glasperlen und anderem Zubehör zum Schmuck-Selber-Machen eindecken konnte. Ein bisschen Kellerladen, einfach, aber mit vielem, was man so braucht. Und immer gut aufgeräumt.

Eine Webseite gab es dann auch irgendwann Anfang des Millenniums (das Internetarchiv bestätigt: 2002), ganz simples E-Commerceprinzip Marke web1.0 und mit schwerfälligem Bestellvorgang. Und dann gab es einfach irgendwann Läden, die im Bezug auf das Onlinebusiness schneller geschaltet haben und einfach das bessere Angebot und die besseren Preise hatten.

Aber nun? Everglaze hat, jedenfalls in Bezug auf das Onlinegeschäft, irgendwann in den letzten zwölf Monaten gewaltig umgebaut. Das Ganze wird nun marketingtechnisch betreut von Gibney Enterprises ("Erfolgsstrategien für die digitale Welt"). Ja, Respekt. Allerdings, und wie so oft, hat irgendwer auch hier wieder am Geld für einen professionellen Übersetzer gegeizt: die englische Version der Seite ist recht... bescheiden. Aber vielleicht steht das ja noch auf der To-Do-Liste.

Deutsche Unternehmen sollten sich wirklich ranhalten, denn in Zeiten nicht nur von Vorreitern wie Etsy & Co., sondern primär von PayPal und Internet könnte es passieren, dass die Kunden eher auf den Seiten der internationalen Konkurrenz shoppen, als darauf zu warten, dass sich die deutschen Onlineshoppinginfrastrukturen bessern.
Als Beispiel sei erwähnt, dass mittlerweile auffällig viele deutsche DaWanda-Verkäufer Schmuck im Stil vieler amerikanischer Etsyverkäufer anbieten, wo noch vor einem Jahr einfach viel ideenloser Schrott in DaWanda-Shops zu sehen war. Woher dieser Wandel? Meine Vermutung - wer nicht gerade suchmaschinenbegabt war und die kleinen Schätzchen im deutschen Web auftun konnte, fand eben nach und nach alles in den Shops der Suppliesverkäufer auf Etsy und die entsprechenden Ideen zum kopieren oder inspirieren im Etsyshop nebenan.

September 8, 2008

Beton mal ganz filigran




Beton galt bislang als rauer Werkstoff, der besonders im Produktdesign recht begrenzte Verarbeitungsmöglichkeiten bot. Die hamburger Designerin Alexa Lixfeld ändert dies jetzt. Unter dem Motto „CreacreteTM exploring new sides of concrete“ entstehen innovative Objekte in ihrem hamburger Atelier, die komplett aus Beton bestehen. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit hat Alexa Lixfeld CreacreteTM erarbeitet, eine Betonrezeptur, die eine sehr filigrane und präzise Verarbeitung von Beton ermöglicht, aber dennoch die für Beton typische hohe Dichte und Festigkeit aufweist.

Und so kann CreacreteTM im Produktdesign zum Beispiel als Alternative zu Keramik zum Einsatz kommen; im Gegensatz zu Keramik muss Beton nicht gebrannt werden, was im Rahmen umweltschonender bzw. energiesparender Herstellungsverfahren positiv zu Buche schlägt. Durch den Wegfall des Brennvorgangs entstehen wiederum neue Möglichkeiten in der Formgebung und Objektkonzeption, wie zum Beispiel die Realisation unterschiedlicher Wanddicken in ein- und demselben Objekt.

Auf diese Weise geschaffene Objekte können durch eine entsprechende Versiegelung zusätzlich sowohl lebensmittelecht und säurebeständig als auch wasserabweisend und abriebfest gemacht werden; für die Produktion von Gebrauchsgegenständen wie Tischgeschirren zum Beispiel ist dies eine Voraussetzung, aber auch für Fliesen und Kacheln eröffnen sich hier sehr interessante Möglichkeiten.

Für die passende Versiegelung ihrer CreacreteTM -Objekte hat sich Alexa Lixfeld zum Beispiel von der Wajima-Technik inspirieren lassen, einer japanischen Methode der schichtweisen Lackierung von Objekten, die rund 600 Jahre zurück reicht. Wajima-nuri Lackware ist in Japan sehr bekannt und geschätzt, besitzen die Objekte doch zum Beispiel eine warme Farbgebung und eine ungewöhnliche Tiefe der Farbe, die durch das wiederholte Auftragen von bis zu hundert hauchfeinen Lackschichten entsteht - und alles in reiner Handarbeit. Alexa Lixfelds "feat. Wajima-nuri"-Projekt ist zugleich eine Innovation, wird hier doch zum ersten mal überhaupt Beton mit der traditionsverbundenen Lackierungsmethode kombiniert.

Eine weitere Möglichkeit der Versiegelung von CreacreteTM-Designs bietet ein industrielles Verfahren; nanoskalige Beschichtungen können aufgetragen werden, deren Eigenschaften die jeweiligen gewünschten Anforderungen an das Objekt erfüllen. So können zum Beispiel auch Produkte hergestellt werden, die dann etwa im Sanitärbereich Verwendung finden.


Mit ihren CreacreteTM -Designs hat Alexa Lixfeld in nur kurzer Zeit zahlreiche Auszeichnungen gewonnen, allein 2007 den iF concept award material, den Lucky Strike Award für Junior Designer und den Young Professional Award.

2008 hatte die Designerin neben der Teilnahme an international renommierten Designforen eine Gastprofessur an der hamburger Hochschule für Bildende Künste, in deren Rahmen sie das semesterübergreifende und interdisziplinäre Projekt mit dem Arbeitstitel "eat art" anbot. Daraus wiederum ist das Projekt „Fruchtsuppe“ entstanden (direkter Link zu kurzem Filmclip hier).

Ebenfalls in diesem Jahr wurde CreacreteTM in die Material ConneXion´s library of innovative materials aufgenommen. Im Frühsommer eröffnete Alexa Lixfeld ihr neues Atelier im hamburger Stadtteil Bahrenfeld. Am vorletzten Wochenende unterrichtete sie in einem Meisterkurs auf der DesignAct Moscow. Die aktuelle Ausgabe der Elle Decoration featured die hamburger Designerin in der Rubrik „Spezial… Talentshow“ (S. 142), die diesmal Designerhighlights des Mailänder Salone Satellite vom vergangenen April vorstellt.

Ganz aktuell: vom 5. bis zum 9. September hat Alexa Lixfeld auf der now! Maison et Objet in Paris ausgestellt (Halle 5b, Stand 19).


Mehr Informationen zu Alexa Lixfelds weiteren Designprojekten sowie ein ausführlicher Pressespiegel und aktuelle Termine sind auf ihrer Webseite unter alexalixfeld.com erhältlich.

Kontakt:
Alexa Lixfeld Design

Bahrenfelder Steindamm 39

22761 Hamburg

Germany

tel. +49 (0) 40-85382790
mobil +49 (0) 172-5114671

info@alexalixfeld.com
www.alexalixfeld.com


Alle Photos und Grafiken mit freundlicher Genehmigung von Alexa Lixfeld.



September 7, 2008

Wohin greift Etsy als nächstes?


Dass die komplette Gründermannschaft gegen, nun ja, Profis ausgetauscht worden ist, dürfte bekannt sein. Nun gehen die Gerüchte, dass der nächste vielleicht Etsys Flashhalbgott Jared sein könnte. Schwer zu glauben, denn im Moment wird in der Flashabteilung eher noch Verstärkung gesucht. Die nächste Abteilung wird eine andere sein.

Zwar hat Etsy eine Freelancerin in San Francisco, die sich um Publicity kümmert (oder es versucht, denn ihre Tutorials in der Hauszeitung, die sich immerhin an unerfahrene Minipreneure richten, sind mit dem Einfühlungsvermögen eines Steins geschrieben); aber der Rest der Marketing- und PR-Mannschaft besteht, abgesehen von vielleicht Christina Batch-Lee , nur aus Laien. Hier dürfte demnächst (etsygefühlter) Bedarf entstehen, es sei denn Etsy bleibt nach wie vor eine sture, tech-driven company.

Was aber viel interessanter ist - wofür braucht man einen Director of International Business Development? Ebenfalls gesucht sind VPs für jeweils Marketing (s. a. meine Bemerkung oben), Business Development und Product Management. Und nein, Rob Kalin ist nur Creative Director fürs Produktmanagement.

Wir sind gespannt.

September 6, 2008

upcycling auf skandinavisch




Die aktuelle Ausgabe von Living & More, dem deutschen Lifestyle- und Decoratingmagazin mit dem auffällig skandinavischen Einschlag, zeigt ab Seite 58 mit "recycle it!", wie alte Kabeltrommeln & Co. wieder mal ein Comeback erleben. Die Skandinavier von Linnea Press haben die Ideen photographisch und ideentechnisch umgesetzt.

Re- und Upcycling liegt derzeit absolut im Trend. Die passenden Schnäppchen dazu kann man ausserdem bzw. mittlerweile auch auf... genau, Etsy finden.

es schleudert links


Hatte ich noch gar nicht gesehen - Interview mit Frank Westphal bei t3n anlässlich des Starts von Rivva vom Juli '08. Totalkracher:

Es gebe eben viele Blogs, die keinen klar abgesteckten Themenfokus haben und zu vielen verschiedenen Dingen schreiben, wie Robert Basic zum Beispiel. Der sei dadurch keine Autorität für ein Thema, sondern "nur eine Linkschleuder" (...).

*prust*

well-formatted blogger tag cloud


A well-formatted tag cloud for a blogger blog, you ask? Yes, it can be done. Raymond of Compender wrote a simple script that displays all your labels (BloggerGoogle calls them labels, I call them tags...) in a nice and clean cloud, rather than as a bulky and space-consuming list.

You basically replace Blogger's label widget code with Raymond's, which you can find here. You do that right in your blog's template, so don't forget to backup your current template first, because yeah... you never know.

Follow the instructions, which are really simple, well-written and even illustrated. If you know what you're doing, tweak the code a bit to match it to your blog layout (I tweaked the post count show and the min./max. css size variables).

Neues Futter fürs Hirn (a.k.a. Bücher)


Ich stelle gerade fest, dass das Amazon-Buch-Widget rechts in der Seitenleiste zwar nett ist, dass es aber offensichtlich keine deutschen Bücher bzw. deren ISBN annimmt. So'n Käse. Und für Amazon Deutschland gibt es lediglich das Partnerprogramm, mit dem man durch Empfehlungen "nur" Geld verdienen kann. Will ich aber nicht. Ich möchte Bücher empfehlen.

Nicht-englische Bücher werde ich also hier per individuellem Post empfehlen müssen, bzw. in einem, äh, handgemachten Widget in der Seitenleiste. Passt ja dann immerhin ins allgemeine Thema...

Aus gegebenem Anlass also ein paar Bücher in Deutsch oder als deutsche Übersetzung, die ich empfehlen möchte, weil ich sie gerade selber lese:




Normand Baillargeon
Elisabeth Liebl (Übers.)

Crash-Kurs Intellektuelle Selbstverteidigung: Wie wir die alltägliche Manipulation aus Blenden, Täuschen und Vernebeln durchschauen

Riemann Verlag, 2008
ISBN 3570500934

Aus der Amazonvorschau:

"Es wäre naiv zu glauben, die Medien seien ein Hort objektiver und sachlicher Informationen. Mit immer ausgefeilteren Tricks versuchen Politiker und PR-Profis unseren kritischen Verstand zu unterlaufen und das Bewusstsein im Sinne der erwünschten Geisteshaltung zurechtzubiegen."




Bernard Stiegler
Susanne Baghestani (Übers.)


Die Logik der Sorge: Verlust der Aufklärung durch Technik und Medien

Suhrkamp, 2008²
ISBN 3518260065


Aus der Amazonvorschau:

"Seit der Aufklärung gilt das Idealbild vom mündigen Individuum, das Verantwortung für sein Handeln trägt. Durch die Übermacht der neuen Medien und den globalen Kapitalismus wird jedoch die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, systematisch zerstört. Auch Erwachsene sind tatsächlich keine mündigen Individuen, sondern verharren in einem Zustand der Unreife, der es ihnen unmöglich macht, die jüngere Generation zu Verantwortungsbewußtsein zu erziehen."



Loretta Napoleoni
Heike Schlatterer (Übers.), Ursel Schäfer (Übers.)


Die Zuhälter der Globalisierung: Über Oligarchen, Hedge Fonds, 'Ndrangheta, Drogenkartelle und andere parasitäre Systeme

Riemann Verlag, 2008
ISBN 357050090X


Aus der Amazonvorschau:

"Die globale Ökonomie, die scheinbar den "Gesetzen des Marktes" folgt, entwickelt sich in Wahrheit immer mehr zu einem Dorado für Gesetzlose, für "Outlaws" und "Schurken", wie Loretta Napoleoni es schonungslos formuliert. Die Grenzen zwischen Verbrechen und ganz legalen Formen der Ausplünderung und des Machtmissbrauchs verschwimmen zunehmend. (...) Die "Schurken-Ökonomie" zerstört ein Jahrhundert sozialer Fortschritte und beraubt die westlichen Gesellschaften ihrer ethischen Grundlagen."




P.S. Im englischen Bücherwidget in der Seitenleiste sind auch ein paar gute neue Bücher; Programmieren, Business und Marketing.
Und wie bereits gesagt, verdiene ich nichts durch Klicks oder Käufe (und will es auch nicht), denn dies ist das
Amazon.com-my-favourites-widget.



September 5, 2008

Doppelsternchen.


Sean Flannagan ist nicht nur Etsys neueste Bereicherung im Team der Produktentwickler, er hat auch einge eigene Seite im Web - deeplinking.net - die äusserst lesenswert ist. Ein Doppelsternchen bekommt der Post "Glosses Through the Ages" von mir.

September 3, 2008

Which Rosh HaShanah type are you?



I'm the pomegranates type; not honey&apples, not fish, but pomegranates. It's their shape, texture, the surprising inside, the colour and the incredible palatal sensation when biting into the kernels. This whole fruit is a miracle - from whatever angle you look at it, it never looks the same. It is made up of opposites, and you never know what you'll get -- just like the new year.

Above are my pomegranates favourites from Etsy:



These would make a great addition to anyone's table this Rosh HaShanah - or they'd be a thoughtful gift to friends and family.

September 2, 2008

ehrabschneidend (adj.)


Der Bildblog berichtet just davon, wie Erzbischof Sterzinsky gestern die sensationslüsterne Boulevardpresse zur Raison rief. Und natürlich macht die BILD aus "Boulevardpresse" gleich ganz allgemein "Medien"...

September 1, 2008

tag, you're moo. erm. QR.




Experimentierfreudige Web-Zweinuller, die QR-Codes etwas abgewinnen können, werden an tagmoo ihre Freude haben: nicht nur, dass sich schnell QR-Grafiken oder Datamatrix erstellen lassen, sondern mit ein paar mehr Klicks kann man sie bei moo.com auch noch in ein nettes Stickerbooklet verwandeln.

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