Vielleicht nicht gerade ein Thema, das in die andernfalls regelmässig bediente Rubrik
handmade passt, aber doch sehr in die Sparte
tech und
media: das Handelsblatt online veröffentlichte vor einem Tag (oder so) einen Artikel von
Pierre Heumann, "
Wer gewinnt den Krieg der Bilder?"
Pierre Heumann kritisiert darin sowohl die Berichterstattungsweisen der israelischen Armee als auch die der palästinensisch-arabischen Seite. Im Grunde versucht er, eine neutrale Bewertung der gegenwärtig praktizierten Informationsbemühungen beider Konfkliktseiten vorzunehmen, aber der Ausschluss von Berichterstattern und Medien vom Kriegsschauplatz durch die israelische Regierung, die sich somit einem Beschluss des israelischen Gerichtshofes widersetze, indigniert ihn fürchterlich, und das ist nicht nur zwischen den Zeilen zu lesen.
Die Situation, dass an der Grenze zum Gazastreifen haufenweise Journalisten und Photographen stehen und das Geschehen lediglich aus der Ferne verfolgen können, hat gerechtfertigte Gründe. Unter anderem hängen diese mit den Geschehnissen des letzten Krieges (nämlich 2006 gegen die Hezbollah im Südlibanon) zusammen, und Israel hat zu Recht Konsequenzen daraus gezogen. Dass internationale Medien (vorerst!) ausgeschlossen werden, bedeutet nicht per se das Bestreben, etwaiges Unrecht vertuschen oder gar die Wirklichkeit verdrehen zu wollen. Diesen Vorwurf hören wir zwar heuer gerne von Seiten der Medien, aber er entbehrt genau so jeglicher Grundlage wie die Annahme, alle Medienvertreter seien 100% objektiv in ihrer Berichterstattung -- sie sind es nämlich nicht alle, wie auch schon 2006 zu sehen war (Stichwort "Qana" und "Adnan Haij").
Daher: natürlich wäre eine breitere Berichterstattung aus Gaza wünschenswert; aber gegenwärtig ist nicht gesichert, dass sie der Operation der israelischen Armee
nicht im Wege stünde (oder durchweg objektiv und nicht sensationsgeil oder polemisierend wäre), und die Medien täten besser daran zu versuchen, die Situation auch einmal aus verschiedenen Blickpunkten nachzuvollziehen.
In der Zwischenzeit hätten wir hier zwei Vorschläge: 1. Wer -als unmittelbar Beteiligter oder komplett Unbeteiligter- immer noch glaubt, es könne ein erfolgreiches Friedensabkommen mit der terroristischen Vereinigung Hamas und ihrem Förderer Iran geschlossen werden, lese lieber einmal genau die Satzung der Hamas durch (bitte nach "Hamas charter" googlen).
- Wenn dort die Rede davon ist, dass der Kampf gegen Israel mit aller Ernsthaftigkeit betrieben werden muss, und dass es erst Frieden gebe, wenn der Islam regiere, dann meint das nicht "friedliches Miteinander", sondern "Auslöschung der Juden" (Präambel). Im Deutschland der späten 30er nannte man so etwas übrigens "Endlösung".
- Für die Hamas gibt es kein Israel, nur Palästina. Und dieses ist erst frei, wenn es ganz unter der Fahne des Islam steht (Art. 6 der Charta).
- Der Tag des jüngsten Gerichts (lies: an dem die Gerechten in das Paradies eintreten) tritt nur ein, wenn alle Juden bekämpft und getötet wurden (Art. 7 der Cahrta).
usw. usf.
Wer nach dieser Lektüre immer noch einen Weg zu einem friedlichen Miteinander
unter der Führung einer Terrororganisation wie der Hamas für möglich hält, unterschätzt die friedensfeindlichen, mörderischen Absichten der Hamas-Terroristen und ihrer Sponsoren um ein Vielfaches. Die blumige Sprache der Charta (so wie die meisten anderen Äusserungen aus dem offiziellen PR-Kanal der Terroristen) mag für unsere westlichen Ohren archaisch und lächerlich überzogen klingen, aber gerade in den sprachlich-kulturellen Unterschieden und Praktiken liegt die Gefahr der Unterschätzung. Gefühlsgedusel über weisse Tauben und
Holy-Land-Klischees werden hier übrigens ebenso wenig helfen. Kommt endlich in der Realität an!
2. Geht zu Aktionen wie dieser; Eure Unterstützung und Eure Zivilcourage sind gefragt!

Sonntag, 11. Januar 2009
14 Uhr in BERLIN
Breitscheidplatz an der Gedächtniskirche
"Aufruf der Jüdischen Gemeinde zu Berlin (JGzB), Sharon Adler - Aviva-Berlin.de und Avi Efroni, derBerliton.de und weiteren Unterstützern:
Seit acht Jahren steht Israel unter Beschuss der Hamas. Israels Rückzug aus Gaza sollte Frieden bringen, das Ergebnis sind über 10.000 Raketen allein in den letzten zwei Jahren aus Gaza auf zivile Ziele in Südisrael.
Die Terrororganisation Hamas bombardiert bewusst Zivilisten. Sie hat den „Waffenstillstand" wiederholt gebrochen und im Dezember 2008 einseitig aufgekündigt. Israels Selbstverteidigung ist legitim und kein Verbrechen!
Israel befindet sich in einer sehr schwierigen Lage, denn die Terroristen der Hamas verstecken ihre Militärstützpunkte und Abschussvorrichtungen unter Verletzung der Genfer Konvention in dicht bevölkerten Gebieten, missbrauchen dadurch Menschen als Schutzschilde und machen damit zivile Opfer unvermeidlich. Israel dagegen warnt Zivilisten vor Angriffen per SMS, mit Flugblättern oder in Radioaufrufen.
Die Hamas hat diesen Konflikt eröffnet und trägt die Verantwortung für das Leid auf beiden Seiten! Um zu einem Frieden in der Region zu gelangen, muss die islamistische Diktatur der Terrororganisation Hamas dauerhaft beendet werden!
Auch Deutschland ist Akteur in diesem Konflikt - die Bundesrepublik ist der wichtigste westliche Handelspartner des Iran, und damit des totalitären Regimes von Mahmud Ahmadinedjad.
Wir fordern die Isolierung der Hamas, sowie ein Verbot der Hisbollah und ähnlicher Organisationen in Deutschland. Wir erklären uns solidarisch mit den vom islamistischen Terror bedrohten Menschen in Israel, aber auch in Gaza, Libanon und im Iran. "
Mehr Informationen auf Berlinton.
Kleiner Nachtrag (9.1.):
Es ist schon sehr interessant zu sehen, wer hier plötzlich auf
handmade2.0 aufschlägt und endloses Kommentargeseier abzusetzen versucht -wahrscheinlich, um danach nie wieder vorbeizuschauen. Klar, dass diese Leute hierher finden, weil sie gerade "zum Thema" googeln und rastlos im Netz umhersurfen (Tip: Ihr hinterlasst Spuren), um irgendwo ihre ganz schrecklich dringende
BotschaftandieWelt zum Thema abzulassen. Interessant auch, dass die meisten derer, die sich hier gerade versuchen zu verewigen, selber keine Blogs schreiben oder aktiv in Foren wären.
Wir weisen nochmals darauf hin: die Kommentare sind, wie sonst auch auf
handmade2.0, moderiert. Beleidigende Kommentare, antisemitische und ganz besonders auch solche, die uns persönlich bedrohen, werden nicht veröffentlicht, sondern im äussersten Fall zur Anzeige kommen.
Richtig gelesen. Denn wer kein Interesse an einer konstruktiven Diskussion hat, sondern nur auf Beleidigung und Drohung aus ist (inklusiver der beiden Herrschaften, die ihre messianischen und islamo-faschistischen Misthaufen in die Welt setzen, sowie dem Hobbyphilosophen mit der miserablen Grammatik aus Ungarn
(übrigens: der CPSIA sieht nicht vor, Bücher zu verbieten, aber das nur am Rande)), wird die Konsequenzen tragen. Und wenn Euch sonst noch was auf der Seele brennt - schreibt ein eigenes Blog und
hört auf, ständig an fremde Ecken im Netz zu pissen.Wir stellen wieder einmal fest:
John Gabriel's Greater Internet Fuckwad Theory ist Realität.