April 1, 2010

Die Bundesregierung macht "Kreativsein" zur Amtssache


...und das eigentlich schon seit 2007: Die Bundesregierung, beziehungsweise das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, hat 2007 die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft ins Leben gerufen. 2008 gab man eine Forschung zur Marktlage in Auftrag, deren Ergebnisse 2009 veröffentlicht wurden (Überblick etc. hier). Man fand unter anderem heraus, dass Deutschland in Sachen Kultur- und Kreativwirtschaft nicht nur europaweit führt, sondern dass der Trend beständig nach oben geht und der Markt für die Wirtschaft nun beobachtenswert geworden ist, denn die Sparte steht in Bezug auf ihre Bruttowertschöpfung den Branchenriesen aus der Industrie fast in nichts nach (2008: 2,5% Anteil an der Gesamtwirtschaft).


Seit heute gibt es das Portal zur Initiative, wie die Bundesregierung in einer aktuellen Pressemeldung berichtete.

Über die Initiative erläutert das Portal einleitend:
"Die Bundesregierung hat die Initiative im Jahr 2007 ins Leben gerufen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken und das Arbeitsplatzpotenzial noch weiter auszuschöpfen. Darüber hinaus sollen die Erwerbschancen innovativer kleiner Kulturbetriebe sowie freischaffender Künstlerinnen und Künstler verbessert werden." (Zielsetzung)

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien beschreibt in diesem Flyer:

"Schätzungen zufolge hat dieser Bereich [sic: Kultur- und Kreativwirtschaft] im Jahr 2008 mit 63 Mrd. Euro zur Bruttowertschöpfung beigetragen und lag damit noch vor der Chemischen Industrie. Die Umsätze der Kultur- und Kreativwirtschaft lagen bei rd. 132 Mrd. Euro. 238.000 Unternehmen und 1 Mio. Erwerbstätige sind in diesem Wirtschaftszweig tätig. Die Quote der Selbständigen ist mit 28 Prozent außergewöhnlich hoch. Experten gehen von einer weiterhin positiven Wirtschaftsentwicklung für die Kultur- und Kreativwirtschaft aus. Insbesondere der Einsatz der neuen digitalen Technologien wirkt als wesentlicher Treiber für weiteres Wachstum und Innovationen."


Das Portal selber stellt die Initiative ausführlich vor, erläutert, welche Märkte unter "Kultur- und Kreativwirtschaft" zu verstehen sind, und hält ausserdem Informationen rund um das Thema Selbständigkeit bereit (Tips, Adressen, Ansprechpartner usw.).

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