February 28, 2010

Buchtip: Reprodepot Pattern Book {Flora}



Um diese zweibändige Reihe von Reprodepot Fabrics kommt keiner herum, dem es Muster in jeglicher Form angetan haben. Seit Herbst 2009 auf dem Markt, beglückt der Band "Flora" mit 255 graphischen Mustern - allesamt von alten Vorlagen inspiriert und von der Gründerin von Reprodepot Fabrics, Djerba Goldfinger, zusammengestellt.

Im Buch wird jedes der 225 Muster auf einer ganzen Seite in Originalgrösse abgebildet. Im Anhang finden sich ausserdem zehn Ideen für Papierprojekte. Rechtliche Bedingungen für den Gebrauch der Muster sind ausserdem enthalten und werden ganz ausführlich dargelegt.

Zum Buch gehört natürlich ausserdem eine CD, die alle Muster jeweils in der passenden Auflösung für Web und für Print, sowie die Vorlagen für die Papierprojekte beinhaltet.

Ich bin mir sicher, dass sich nun einige von Euch denken werden, "Super, da kann ich mir bei Spoonflower gleich ein paar Yards drucken lassen!". Und theoretisch fällt das auch unter die "Can do's", die im rechtlichen Teil des Buches aufgeführt werden - nur dass eben das Thema 'Digitaler Textildruck' hier nicht explizit abgedeckt wird. Was aber im Rahmen der im Buch eingräumten Rechte erlaubt ist: der Druck dieser Muster für den persönlichen Gebrauch, sowie eine Auflage von nicht mehr als 10 (zehn) Gegenständen, die verkauft werden dürfen, wobei jeder einzelne im Endpreis nicht teurer als US$100 sein darf.
Kommerzielle Verwender dieser Muster müssen bei Reprodepot eine Lizenz erwerben.

Im Zweifelsfall rate ich Euch, direkt bei Reprodepot um Erlaubnis und nach Bedingungen zu fragen - mit Respekt fährt es sich einfach besser ( so geht es auf keinen Fall ...)!

Und zu guter Letzt noch meine book review in bewegten Bildern:

"Flora" from handmade zwonull on Vimeo.



Djerba Goldfinger
Reprodepot Pattern Book: Flora
Chronicle Books (2009)
isbn 0811867498

ca. 20€

February 26, 2010

The Handmade Marketplace -- Update




...es ist da! 
Rund eine Woche früher als Amazon angekündigt hatte.
#happycamper 




Update-update: Book review in bewegten Bildern!

{handmade marketplace} from handmade zwonull on Vimeo.



February 25, 2010

Lou Sagar über Social Media-Plattformen der nächsten Generation


Lou Sagar, der im vergangenen Jahr dafür sorgte, dass es bei Etsy etwas merchandisiger zugeht, schrieb vor ein paar Tagen über seine Vision der Social Media-Plattformen der nächsten Generation. Seine Kernthese:
"By bridging the gap between social consciousness, transactions and socialization, the next-generation social media platform needs to incorporate three key components: social responsibility, eCommerce and communication."

Genauso wie zum Beispiel Fred Wilson ist Lou Sagar davon überzeugt, dass die Plattformen der nächsten Generation stark von Social Experience leben werden; vom Miteinander, dem virtuellen Austausch in Echtzeit, dem gemeinsamen Erleben eines Plattformangebots:
"Web video streaming and VoIP need to be first-class citizens in the feature set. So does the instant sharing of thoughts, media, insights and content. A converged platform where mobile, Web and you intersect is paramount."

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang: Etsy hatte bereits für die erste Version des Onlinemarktplatzes die Idee zu einem "Shop with friends"-Tool, das dieser Vision entspricht. Im Template ankommentiert, wurde sie jedoch bis heute nicht umgesetzt. Dass Etsy nun nicht mehr die ersten sein werden, die dieses Tool auch wirklich in die Tat umsetzen, berichtete neulich bereits Exciting Commerce: Etsys Konkurrent 1000Markets hat nämlich mit einem Produkt von Quorus genau diesen Gedanken in eine Applikation umgesetzt, die derzeit auf dem Marktplatz getestet wird.

February 24, 2010

Kino für eine gute Sache: Planet Plastik


Morgen ist Donnerstag - und donnerstags laufen in Deutschland neue Kinofilme an. Für morgen oder das kommende Wochenende lege ich Euch einen besonderen Film ans Herz. Keine Schmonzette, kein Actionfilm, keine Vampire oder Geballere: Plastic Planet.

Haarsträubend kann der Film aber trotzdem werden, angesichts der Berge von Plastik, in die die Erde immer mehr eingemüllt wird -- von uns allen.

Das Browsen der Filmwebseite lohnt sich aber auch, denn neben einer Einführung in den Film selber gibt es viel Hintergrundinformation und weiterführende Links für alle, die noch mehr wissen oder sogar selber aktiv werden wollen. In Zusammenarbeit mit dem BUND zum Beispiel gibt es teilweise kostenloses Infomaterial wie Postkarten, Sticker und Broschüren zu bestellen (würde sich bestimmt auch toll in Euren handmade-Läden machen oder als Sonderthema in der Schule). Auf Kein Heim für Plastik wiederum wird klar, wie sehr wir uns schon an Plastik in unserem täglichen Leben gewöhnt haben - gezeigt werden aber auch eine kleine Auswahl an Plastikalternativen.

Ich persönlich denke, dass es machbar ist, bewusst auf Plastik zu verzichten, wo wir es können. Es zahlt sich langfristig aus, und wenn es auch erst die Generationen nach uns sind, die froh über unsere Entscheidung sein dürfen. Hinter jeder grosssen Industrie, das darf man nicht vergessen, steht auch immer eine Lobby, die mit vielen Mitteln versucht, uns ein Produkt oder einen Werkstoff schmackhaft zu machen.

 Wenn Ihr es also irgendwie einrichten könnt, geht ins Kino.

Und: habt Ihr Ideen, Strategien und Tips zum bewussteren Umgang mit Plastik? Welches sind Eure Alternativen für Plastikprodukte? Die Kommentare sind offen!


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Weiterführend habe ich für Euch noch einmal ein paar meiner Lieblings-Awesome-Aktionismus-Links zusammengesucht, die sich letztendlich auch alle um das Thema "Plastik" und damit natürlich um Konsumalternativen drehen:

The Story of Stuff - hierzu habe ich 2007 geschrieben. Film und Teaser sind prägnant und auf den Punkt formuliert, mittlerweile gibt es Transkripte auf der internaitonalen Webseite (wiederum gut für den Unterricht usw.!). In gut einer Woche kommt das Buch zum Projekt auf englisch heraus, etwas später dann auch auf deutsch.

KilaKitu - Das Projekt verfolgt zwei Ziele: Upcycling und fairer Lohn. In Nairobi gehen die Macher von KilaKitu auf die immer grösser werdenden Second-Hand-Kleidermärkte (oft gespeist aus den Altkleidersammlungen aus westlichen Ländern, was so eigentlich nicht geplant war, sic) und kaufen die Stücke ein, aus denen zusammen mit KilaKitu-Schneidern neue und absolut trendige Kleidung entsteht. Die Schneider, die für KilaKitu arbeiten, bestimmen ihre Gehälter selber.

UniquEco - Ebenfalls in Nairobi, dreht sich bei UniquEco alles um FlipFlops, die billigen Latschen aus weichem Kunstschaum mit einer vergleichsweise kurzen Lebensdauer, die nach dem Tragen einfach irgendwo entsorgt werden. Trendige Modeartikel, deren Lebensdauer absichtlich kurzfristig designt ist, sind eine Belastung für den Planeten, die schon bei der Produktion beginnt.
UniquEco recycelt FlipFlops zu Schmuck, Kunstobjekten oder Gebrauchsgegenständen für den Alltag. Ein Teil der Einnahmen kommen wiederum Umweltprojekten zu. Arbeitsplätze werden geschaffen, aber ebenso werden Menschen vor Ort im Umgang mit Resourcen und der Natur sensibilisiert, also an bewussten Konsum und aktiven Umweltschutz herangeführt.

31Bits - Das Projekt verfolgt, ähnlich wie Kila Kitu, zwei Ziele: zum einen bekommen Frauen in Uganda die Möglichkeit zu Arbeit und Lohn, indem sie traditionellen afrikanischen Schmuck aus Papier herstellen. Das schafft Arbeitsplätze und finanzielle Sicherheit. Zum anderen werden die Papierperlen für die Schmuckstücke ausschliesslich aus Altpapier hergestellt, was wiederum ein positiver Beitrag für die Umwelt ist.

Morsbags - 2007 hatte ich schon einmal angemerkt, dass das Plastiktütenproblem in Deutschland schon erheblich früher angegangen wurde als zum Beispiel in England oder den USA. Der Einkaufsbeutel aus Stoff oder Garn (super retro Einkaufsnetz!) hat hier eine lange Tradition, die leider durch Supermärkte nach US-Format aus der Mode gebracht wurde - bis zum Glück die wunderbare Ökowelle der 80er dafür gesorgt hat, dem Plastikwahnsinn nach und nach ein Ende zu bereiten.
Morsbags propagiert den Stoffbeutel, und idealerweise soll der auch selber genäht sein - ganz idealerweise aus alten Stoffresten, die so auch noch eine sinnvolle Verwertung erfahren dürfen. Hauptsache weg vom Plastik.
Selbstgenähte Stoffbeutel haben noch einen Vorteil: sie sind nach unzähligen Wäschen bereits frei von schädlichen Imprägniermitteln und Pestiziden - was ich von manchem China-Stoffbeutel an Ladenkassen nicht unbedingt behaupten möchte.

Carrotmobbing - Der Hinweis auf die Carrotmobber darf nicht fehlen! Den Kiez mobilisieren und kleine Läden im Viertel unterstützen, damit sie umweltfreundlicher werden. Das ist grob gesagt das Programm der Carrotmobber dieser Welt. In Deutschland haben sich bereits zahlreiche Ortsgruppen gefunden und informieren zum Beispiel auch über Twitter über nächste Aktionen. Meine Liste mit allen zur Zeit twitternden Carrotmobgruppen ist hier. Von dort gelangt Ihr dann auch auf die jeweiligen Homepages der Gruppen.
 Und: im Carrotmobbing stecken unter Umständen noch ganz andere Synergiemöglichkeiten.

handmade.Termin: Sideseeing Berlin


markets and dates



Flyer: sideseeing-berlin.com

Der erste Sideseeing-Termin 2010 steht an! Am kommenden Sonntag gibt es von 12 bis 20 Uhr wieder jede Menge Indie Design, Musik und Verpflegung nebst Jugendstilbau in Berlin-Neukölln.

Die Liste der Designer und Musiker ist mittlerweile ganz beträchtlich gewachsen, so dass jeder Klick durch die Seitenleiste auf Sideseeing Freude auf den neuen Termin macht.


Was? -- Sideseeing Designmarkt
Wann? --Sonntag, 28. Februar 2010 | 12-20 Uhr
Wo? -- Heimathafen Neukölln im Saalbau | Karl-Marx-Strasse 141 | 12043 Berlin


Für interessierte Verkäufer hält Sideseeing eine ganze Seite mit Informationen rund um die Teilnahme und Preise bereit.
Impressionen aus dem letzten Jahr bietet Sideseeing ebenfalls an.

February 23, 2010

Chronische Bittergurken


Eines der für Seth Godin typischen kurzen Statements: diesmal über den Wert von Kunden des Typs "Chronische Bittergurke" (der Begriff ist allerdings gerade auf meinem Mist gewachsen). Und ich fühle mich stark erinnert an so manche Sache, die zur Zeit im Web tobt.

Chronische Bittergurken sind zum Beispiel die Art von Kunden, denen wenig an "sozialen" Aspekten eines Angebots gelegen ist: gibt es etwas umsonst, gibt es ein besonderes Goodie zur Feier des Tages, oder werden Kunden einfach nur mehr in eine Sache mit eingebunden, kann man mit wunderbarer Sicherheit darauf vertrauen, dass es immer eine Gruppe derer geben wird, die das Angebot zu ihrem eigenen Vorteil (und damit zum Nachteil aller anderen) auszunutzen versuchen - also im Grunde das genaue Gegenteil davon tun, was sie vom Anbieter selber erwarten: Fairness und Gerechtigkeit, niemanden bevorzugen, alle gleich behandeln.

Der Punkt ist, dass Nutzer, die immer etwas zu meckern haben oder das System zu ihrem eigenen Vorteil auszunutzen versuchen, nicht die richtigen Kandidaten sind, die das Geschäft auf lange Sicht zum Erfolg bringen; sie sind nicht konstruktiv, sondern drehen sich in einer Endlosschleife aus Dissenz und Übellaunigkeit und reissen schlimmstenfalls andere Nutzer mit in diesen Strudel.

Eine bekannte Variante im Netz: chronisch gefrustete Nutzer starten sogenannte Bashingblogs, auf denen gegen das Management eines Webangebots und oft sogar gegen einzelne Nutzer persönlich gemobbt wird. Dort geht es nicht um Lösungsfindungen oder gar um einvernehmliches Miteinander, sondern oft genug um ein persönliches Problem mit den Machern des Webangebotes selber, einzelnen Angestellten oder Nutzern. 
Was den Bittergurken nicht klar zu sein scheint: auch wenn es immer genug Leute geben wird, die sich von Bitterkeit angezogen fühlen und willig applaudieren, so nützt es der Sache auf lange Sicht nichts, denn im Endeffekt fällt das Verhalten einger Weniger auf die gesamte Community zurück und taucht somit alle in ein schlechtes Licht. Das wiederum ist alles andere als zuträglich für Marketing, Branding und -letzten Endes- Umsatz. Auf diese Weise gewinnt also keiner, ausser diejenigen, die einfach nur ihren Stänkernerv befriedigen wollen.

Ein Unternehmen, das auf lange Sicht im Einklang mit seiner Community (a.k.a. Kunden) arbeiten will, muss sich gut überlegen, wer das Unternehmen voranbringt und wer einfach nur chronischer Querulant ist und im grosszügigen Angebot der Seite (d.h. an den offenen Ohren der Macher) eine tolle Gelegenheit zum Abreagieren seiner schlechten Laune gefunden hat. Chronischen Querulanten liegt nichts am Erfolg der Gemeinschaft und sinnvollen Nutzen des Produkts bzw. Angebots; sie haben ganz andere Probleme.
Das Unternehmen aber steht vor einer schwierigen Entscheidung: ginge man weiterhin geduldig auf solche Kunden ein, hätte es keinen grossen Mehrwert, denn sie meckerten weiter um des Meckerns willen; ignorierte man diese Kunden, machten sie ihrem Frust an anderen Orten im Netz Luft (d.h. dort, wo das Unternehmen nicht ohne weiteres eingreifen könnte); trennte man sich gar von ihnen, könnte dies weitere Aktionen auslösen, die dem Ruf der Firma stark schädigen könnten, auch wenn sie vermutlich rechtswidrig wären.


Was würdet Ihr tun?

Etsy Europa: Team Deutschland bezieht nun auch Quartier


Nachdem Etsy UK den Blogauftakt gegeben hat, meldet sich nun auch der Europaverantwortliche (a.k.a. Etsys Matt) selber zu Wort: mit "Postcards from Europe" werden Matt und seine Frau sich von nun an aus ganz Europa melden und von Treffen mit europäischen Etsynutzern erzählen:
"To that end, European community, we want to meet you, and to share your stories and creations with the world. We want to give you the knowledge and tools to help you grow your businesses, and we want to do this in the languages you sprechen, parler, or hablar. Finally, we want your input so we can make Etsy the very best it can be for you."

Es bleibt zu hoffen, dass Etsy sich wirklich um fremd- und lokalsprachlichen Bloginhalt bemühen wird, um die lokalen Communities stärker anzusprechen - was sich langfristig positiv auf den Ausbau lokaler Kundenstämme auswirken wird. Nicht zuletzt kaufen zum Beispiel deshalb so viele Deutsche auf DaWanda, weil sie Probleme mit der Verständigung auf Englisch haben - neben anderen Hindernissen wie Zahlungsmodalitäten.

Ab sofort bietet das Team Europe auch virtuelle Euro-Chats in den Etsylabs an. Diese sollen in zweiwöchentlichen Abständen stattfinden:

"Fortnightly, we will be holding Euro Chats in the Virtual Labs.The first Euro Chat will be on Wednesday, February 24 at 12:00 p.m. CET. "

Das nächste europäische Treffen in der Echtwelt wird übermorgen, am 25. Februar 2010, in Helsinki / Finland stattfinden.

February 22, 2010

handmade.Telegramm {22.2.'10}


handmade telegramm


Livehacker haben die DIY-Woche ausgerufen (hat tip hackr)
Herzensart hat neue Stempel mit Special Deal
Scoutbook bedruckt Notizbücher nach Kundendesign (mass customization indie style)
Die Olympiamaskottchen von Vancouver 2010 zum Selberbasteln (via)

Kleiner Blogger-Trick für professionelleres Bloggen


Blogger ist im Bezug auf das professionelle Auftreten eines Blogs eher die Alternativwahl. Mit ein wenig Ahnung und kreativem Denken kann zwar auch aus einem bei Blogger gehosteten Blog eine Menge herausgeholt werden - aber leider eben nicht alles.

Blogger/Google hat aber unlängst ein neues Feature herausgegeben, mit dem man bis zu zehn statische Seiten aufsetzen kann. Der Vorteil statischer Seiten innerhalb eines Blogs ist, dass sie

a) nicht in den Archiven gelistet werden
b) eine eigene URL haben (Schema: http://[blogname].blogspot.com/p/[name].html )
c) sehr flexibel auf dem Blog verlinkt bzw. positioniert werden können

Movable Type und Wordpress zum Beispiel bieten dieses Feature schon seit langer Zeit an, und es hat sich seit jeher als praktische Lösung für Inhalte wie z.B. Autorenprofil, Kontaktinformationen und Copyrights bewiesen. Bloggernutzer hingegen hatten bislang keine andere Wahl als entweder pseudo-statische Seiten zu machen (also Blogeinträge so weit wie möglich in der Vergangenheit datieren und entweder eine relevante Überschrift wählen oder ein Zeichen setzen), oder auf statische Seiten ausserhalb des Blog zu verlinken. Ersteres sah, wenn man dann nicht noch das Blogtemplate selber so gehackt hat, dass entsprechende Beiträge aus den Archiven gefiltert wurden, blöd aus; Letzteres sah unprofessionell aus, da es den Besucher auf ganz andere Seiten geleitet hat, was allgemein als unprofessionell empfunden wird - auch wenn man auf sein Googleprofil verlinkt, das ja immerhin noch Teil von Google ist (das Googleprofil kann man z.B auch mit einer Art Kontaktformular ausstatten, ohne die Emailadresse dabei für alle sichtbar machen zu müssen).

Höchste Zeit also, dass Blogger seinen Nutzern nun auch statische Seiten anbietet.

Die Seiten werden über das Dashboard erstellt und verwaltet. So sieht es zur Zeit bei mir aus:


Die Funktion ist unter Umständen erst nur über blogger in draft zu erreichen (das ist die experiemntelle Version des Dashboards, die aber jeder einstellen und nutzen kann). Unter "Posting" auf den neuen Reiter "Edit Pages" gehen und den Anweisungen dort folgen. Die Seiten werden im selben Editor geschrieben wie reguläre Blogartikel auch.

Beim Speichern fragt Blogger, wo und wie die statischen Seite(n) erscheinen solle(n):


Bei Option 1 und 2 fügt Blogger dem Bloglayout automatisch ein neues Navi-Modul hinzu - je nach Wahl in der Seitenleiste oder horizontal direkt unter dem Kopfbereich. Spezialtemplates könnten hier Probleme machen. Wie man Spezialtemplates manuell umkonfiguriert, beschreibt Blogger am Ende dieses Artikels.

Option 3 speichert die neuen Seiten einfach nur ab. Um sie nun noch manuell im Template zu positionieren und zu verlinken, kopiert man sich den direkten Link zur jeweiligen Seite und platziert ihn entweder direkt im HTML des Templates (Layout | Edit HTML) oder per Widget (Layout | Page Elements).

Wer die Kommentarfunktion von Blogger nutzt, hat den Vorteil, dass Kommentare auf statischen Seiten ausgeschaltet sind. Wer Kommentare allerdings, wie ich, über einen (externen) Drittanbieter hostet, kann die Kommentarfunktion auf statischen Seiten leider nicht einfach so deaktivieren. Vermutlich gibt es da auch einen Trick, aber darum habe ich mich bislang noch nicht bemüht.

Viel Erfolg beim Seitenbauen!

February 20, 2010

Der Ölberg aus Praktikantensicht




Frank Seibert  (22, zur Zeit Praktikant in Tel Aviv, bloggt auch auf Spiesser und Lilak [dt-arabische Jugendwebseite]) platzierte einen Artikel auf der ZDF-Webseite über das Projekt The Mount of Olives, das einen virtuellen Lageplan des jüdischen Friedhofs gegenüber der Altstadt von Jerusalem aufbaut, der über das Internet abrufbar ist. Diese Neuigkeit hat auch Basicthinking aufgegriffen und lädt nun zur Diskussion über Sinn, Unsinn, Ethik und Nutzen ein.

Ich find's ehrlich gesagt schwierig, wenn Leser (die meisten sicherlich Nichtjuden) hier platt über Pietätlosigkeit oder Vorbildhaftigkeit diskutieren sollen, denn den meisten wird es an Hintergrundwissen zu Land, Geschichte und Religion fehlen. Bei diesem Projekt geht es um mehr als zweinullig anmutenden Networkingspass und das Öffentlichmachen privater Informationen im Sinne von Facebook & Co. Ebensowenig steht die Pflege der Gräber im christlich-kosmetischen Sinn im Vordergrund, sondern die Dokumentation von Geschichte; denn angesichts der Lage in Israel und seiner Geschichte ist die Dokumentation genau dieses Ortes sehr wichtig (ob es anderen nun passt oder nicht). Denn: während Basicthinking die Grösse des Friedhofes für wichtig hält, ist es aber in Wirklichkeit sein Alter, welches das ganze Projekt so bedeutsam macht - die ältesten Gräber sind über 3000 Jahre alt. Und: es werden zwischen 200.000 und 300.000 Gräber vermutet, nicht 120.000. Da der Friedhof am Ölberg seit jeher ein exklusiverer Ort der Bestattung war -unmittelbar vor den Toren Jerusalems und in Hinblick auf die Wiederkehr des Messias sozusagen die Erste Reihe- finden sich hier die Ruhestätten von historisch wichtigen Persönlichkeiten quer durch die Jahrtausende. Nicht zuletzt deswegen stossen Führungen durch den Friedhof oder Teile des Friedhofes seit Jahren auf grosses Interesse, sowohl bei Israelis als auch bei Touristen.

Wen dieses Thema wirklich interessiert: Ein umfassenderer, weitaus lesenswerterer Artikel zum Projekt ist bereits seit Ende Januar auf der Webseite der Jerusalem Post (engl.) zu finden. Dort heisst es unter anderem:

"[...] The project includes the creation of a Web site (www.mountofolives.co.il) that aims to raise awareness of the City of David and to honor the memory of those buried in the cemetery, as well as to inform about the tours and activities available. [...] Additionally, the Web site tells stories of the people buried in the cemetery and, through a simple search window, one can locate the documented graves by name.

"We hope that this Web site will give people all over the world the opportunity to remove the dust of generations from the graves of their loved ones, and to both restore and reveal the stories buried underground," Udi Ragones, the public relations director for the project, told The Jerusalem Post on Thursday. "There's so much history there, so many stories, that this project is fascinating both from a personal perspective as well as an historical one," he said."

Zwei Hintergrundinformationen:
Zum Zustand jüdischer Friedhöfe: Jüdische Gräber werden eigentlich nicht gepflegt, gerade um den Toten ihre Ruhe zu lassen. Es gibt keine Rabatten und saisonal abgestimmte Blumengaben und Plüschtiere. Man legt bei Besuchen einen kleinen Stein zum Gedenken auf den Grabstein (der dort liegen bleiben muss), gelegentlich auch mit einem Zettelchen darunter. Daher sind viele jüdische Friedhöfe verfallen und für christliches Empfinden "ungepflegt". Das wiederum macht die Yahrzeit (den Todestag) umso wichtiger. (s.a. Wikiartikel; heb.-> dt.)


Zur Emailerinnerung selber: ob wir uns die Yahrzeit unserer Toten in einen Kalender eintragen, durch die Tageszeitung erinnert werden, oder ob wir uns per Email daran erinnern lassen, das Grab zu besuchen und/oder eine Kerze anzuzünden, kommt aufs Gleiche heraus: es geht um das Gedenken, und das Gedenken wiederum ist eine Pflicht. Dass Frank Seibert das als "kurios" betitelt, ist wiederum in sich selbst kurios - weilt er doch vor Ort und könnte sich über Religion, Traditionen und Geschichte aus erster Hand und bis zum Abwinken informieren.

Zum Schluss: Leider wird bei Basicthinking der deutsche Wikiartikel verlinkt, der den Ölberg aus christlicher Sicht beschreibt und in geschichtlicher Hinsicht bescheiden bis desaströs ist (z.B. wird nicht erwähnt: der Friedhof wurde schon zu Zeiten des Ersten Tempels belegt; unter Jordanischer Herrschaft zwischen 1948 und 1967 wurde der Friedhof geschändet). Der hebräische Artikel wäre für das Verständnis des Projekts Mount of Olives aber relevanter... ich weiss, dass das wieder keiner lesen kann, aber zur Not tut es -ganz modern-web-mässig- Google translate. Kurzum: ich finde, dass wenn man ein Thema diskutieren möchte, für welches das eigene Hintergrundwissen nicht ausreicht, dann sollte man die Möglichkeit nutzen, sich gut zu informieren -- und dann erst losbloggen.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: es geht mir einzig darum, dass zu einer Diskussion geladen wird, der es nach meinem Daführhalten schon aufgrund des bei beiden Autoren fehlenden Grundverständnisses für die Sache an Gundlagen fehlt. Diskussionen dieser Art -ich möchte sie ungern als Stammtischdiskussionen betiteln- verleiten in der Regel zu Fehlschlüssen und falschen Ansichten. Schlimmstenfalls zu unwahren Behauptungen.

Suchmaschinentalk




...ja, klar!

February 19, 2010

Buchtip: Neue handmade.Business Bücher


Der Markt für Selbst- und Handgemachtes boomt - nicht nur in den USA, sondern mittlerweile auch in Deutschland. In den USA zogen nach dem Boom der virtuellen handmade Marktplätze besonders im letzten Jahr Echtweltmärkte, Seminare und sogar Kongresse nach. Eine ähnliche Tendenz können wir auch für Deutschland und Europa verbuchen. Der US-amerikanische Buchmarkt wartet nicht nur mit einer Flut Kreativbücher der neuen Generation auf (einige davon stelle ich hier immer wieder vor), sondern seit 2007 und dann ganz besonders seit 2009 auch mit Handbüchern, die sich ganz gezielt an die Gründer kleiner Indie Labels der neuen Art wenden. Davon allerdings sind wir in Deutschland und Europa noch weit entfernt.



Meg Ilascos Craft Inc. (2007) hatte ich bereits in diesem Post vorgestellt. Im September 2009 folgte Teil 2, Craft Inc. Business Planner.

Der Business Planner versteht sich als praktischer Hands-On Begleiter für alle, die ihr kreatives kleines Business gründen wollen aber von der unternehmerischen Seite (Marktanalyse, Finanzen & Budget, Revenueabschätzung, Absatzmöglichkeiten, Marketing etc.) eigentlich wenig bis keine Ahnung haben.

 Natürlich soll keiner erwarten, nach dem Durcharbeiten dieses Handbuches alles zu wissen. Davon werden Anfänger sicher noch weit entfernt sein - aber sie verfügen über einen ersten wertvollen Einblick in das eigentlich harte und oft auch riskante Geschäft des Selbständigseins, auch wenn es nur für ein kleines Label ist.

Auf den hiesigen deutschen / europäischen Markt ist nicht alles in diesem Handbuch anwendbar, dazu sind die Märkte trotz aller Liebe zum Selbermachen zu verschieden - die Lektüre des Handbuches empfehle ich daher nur denen, die sich dessen bewusst sind. Anblättern kann man den Business Planner auf Amazon USA.

Meg Mateo Ilasco
Craft Inc. Business Planner
Chronicle Books (2009)
isbn 0811869954

ca. 15€



Im Dezember 2009 kam Crafty Superstar (Untertitel: "Make Crafts on the Side, Earn Extra Cash, and Basically Have It All") von Grace Dobush auf den Markt.

Die Autorin ist hauptberuflich Journalistin und Kreative in ihrer Freizeit; aus diesen Erfahrungen ist nun ihr kleines Handbuch im Taschenformat entstanden, in dem sie einen Rundumschlag, angefangen von Begriffserklärungen ("What is Indie") über erste Anfänge ("Biz Basics" und "Where to Sell") bis hin zum aktiven Partizipieren in der Welt der handmade Märkte und Marktplätze ("Where to sell", "Craftshows", "Marketing") macht. Im Anhang finden sich Ressourcen wie zum Beispiel eine Auswahl kreativer Blogs, Märkte und Vorlagen.

Das Buch ist leider in einer Type gesetzt, die schon nach ein paar Seiten zu nerven beginnt. Im Ton plauderhaft aber doch recht informativ geschrieben, in lockerem Wechsel mit leicht cartoonhaften Illustrationen,  ist Crafty Superstar sicher eine leichte Lektüre für das Wochenende, die kreative Unternehmungswillige auf den rechten Weg bringt. Ich finde, dass bei Büchern dieser Art Informationen natürlich unbedingt korrekt recherchiert und wiedergegeben werden müssen, dass aber dabei der Enthusiasmus und Mut -auch wenn er manchmal zu naiv ist- nicht durch trockenes Theoriegepredige genommen werden darf.

Auch bei diesem Buch muss darauf hingewiesen werden, dass nicht alle Ratschläge auf den deutschen bzw. europäischen Markt angewendet werden können. Crafty Superstar kann man auf Amazon USA anblättern.

Grace Drobush
Crafty Superstar
Make Crafts on the Side, Earn Extra Cash, and Basically Have It All
F & W Pubn Inc (2009)
isbn 1600613209

ca. 14€



Ganz neu im Februar erschienen ist Kari Chapins The Handmade Marketplace, und ich kann es nicht erwarten, bis meine Buchbestellung endlich hier ist, denn dieses Buch ist im Grunde genau das, welches ich seit Jahren selber schreiben will in der Schublade habe (inklusive Titel, *heul*).

Kari Chapin ist beruflich Autorin und Stylistin; im Marketing sowie im freiberuflichen Schreiben kennt sie sich aus, und sie ist somit nicht nur in ihrer Freizeit kreativ. Seit kurzem bloggt sie auch für Powell's Books.

Auch The Handmade Marketplace richtet sich an diejenigen unter den  Kreativen, die in schlafawandlerischer Sicherheit ihr Handwerk ausüben, aber nicht wissen, wo sie am besten beginnen sollen, wenn sie ihre selbstgefertigten Produkte erfolgreich verkaufen wollen. Unter anderem werden Themen angesprochen wie "Wie errechne ich meinen Verkaufspreis, wie den EK-Preis für Wiederverkäufer?" und "Wie bestimme ich mein Zielpublikum, und auf welchem Markt finde ich es?".

Kreative aus der US-handmade-Szene kommen mit Tips und Ratschlägen zu Wort (unter anderem Amy von Angry Chicken und sogar Etsys Matt), aber vor allen Dingen teilt die Autorin ihren eigenen reichhaltigen Wissensschatz mit ihren Lesern.

Wem die Illustrationen irgendwie bekannt vorkommen - richtig: sie sind von Emily Martin (auch bekannt als The Black Apple) und Jen Skelley, die auch beide einen Shop auf Etsy haben.


Kari Chapin
The Handmade Marketplace
How to sell your crafts locally, globally and online
Storey Publishing (2010)
isbn 1603424776

ca. 12€

Wenn Hobbyisten und Kunsthandwerker aufeinander treffen


... dann sind nicht immer Sympathien mit im Spiel.

Dass das Kunsthandwerkertum sich gerne von der gemeinen Bastelfraktion unterschieden wissen möchte, habe ich bereits in vielen Beiträgen hier angerissen. Man hat seinen eigenen Stolz, hat viel Geld und Zeit in das Erlernen eines alten Handwerks oder einer besonderen traditionellen Technik gesteckt, und das schlimmste, was offensichtlich passieren kann, wäre nun noch, dass die Kunst durch den Mainstream banalisiert wird.

Schlimmer noch - dass der Bastelmainstream durch vereinfachte Technik an traditionelles Handwerk herangeführt wird. Und sich womöglich auch noch was darauf einbildet.

Beim Preußischen Bleisatz-Magazin schlägt man zum Beispiel die Hände über dem Kopf zusammen (Kommentar #20) ob der Nachricht, dass es in den USA nun einen Heimapparat für Letterpress gibt. Allein schon am Wort "Letterpress" scheitert das deutsche Kunsthandwerkerverständnis (mit mitunter leicht missverständlichen Grussformeln, Kommentar #27) für einen neuen Trend, alte Techniken -wenn auch modifiziert- wieder aufleben und der Masse zugänglich zu machen. Aber auch dieser Trend trägt zum Erhalt eines traditionellen Kunsthandwerks bei, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag.

Und das ist eigentlich schade, aber gleichzeitig auch eine unglaublich typisch deutsche Geisteshaltung: vor dem einfachen Ausprobieren kommt immer erst eine lange, ermüdende Grundsatzdebatte zur Begriffsklärung, dann die Feststellung, dass Modifikationen nicht den Ansprüchen der "Gilde" zur Genüge gereichen, dann, dass Laien sowieso keine Ahnnug haben. So stellt sich das Handwerk nur selbst ein Bein.

Gut, soll das traditionelle Handwerk unter sich bleiben und in exklusiver Runde diskutieren, bis der Kopf raucht. Festzustellen bleibt aber, dass es gerade der aktuelle Trend zu Handgemachtem ist und die damit verbundene Leidenschaft, auch einmal Neues zu probieren, ohne einen Meisterbrief in der Tasche zu haben, der zum Erhalt des traditionellen Handwerks beiträgt -- und keinesfalls, wie es manchmal mitklingt, echte Konkurrenz bedeutet. Denn hier sind die Diskussionen offen und werden in der Regel auf einer Ebene geführt, die auch Laien anspricht und durch -sorry, noch 'ne Anglizisme!- Hands-On-Action die Neugier auf die "richtige" Sache erst so richtig weckt.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: eine Arbeit sollte ordentlich ausgeführt werden, und Techniken gibt es nicht, weil einem das Leben schwer gemacht werden soll. Aber das ungezwungene Experimentieren mit der Materie ist unbezahlbar und darf auch dann geschehen, wenn es um die Technik noch nicht so gut bestellt ist.

Ich persönlich hänge mir lieber einen schönen, unkonventionellen Letterpressbogen an meine Studiowand als einen Eichenlaubkranz. Wenn Sie verstehen, was ich meine.

February 17, 2010

Frühlingsputz bei Etsy, DaWanda und guzuu


Der Frühling beginnt bald, und es sieht ganz so aus, als hätte der Putz- und Erneuerungsvirus auch vor der virtuellen Welt nicht gestoppt. Sowohl Etsy als auch DaWanda und guzuu arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Marktplätze.

guzuu hat in den vergangenen Monaten unermüdlich an neuen Funktionen, vermehrtem Netzwerken z.B. via Facebook, aber auch am eigenen Design und neuen Händlertools gearbeitet. guzuu sieht in der dritten Version nun so aus:




Aber auch DaWanda haben ein erneutes Makeover bekommen; der Marktplatz sieht nun endlich reifer und seriöser aus, dank Verzicht auf das alte, sehr mit Buntheit und manchmal kindlichen Illus überladene Template:



Das neutrale Template mögen, so kann man mittlerweile nachlesen, nicht alle. Sicherlich gibt es da auch einen gewissen Gewöhnungsfaktor, und Menschen sind manchmal echte Gewohnheitstiere. Es sei dennoch gesagt, dass ein neutrales Grundgerüst viel optimaler an (saisonale) Aktionen angepasst werden kann, ohne gleich überladen zu wirken - was leider beim alten Template regelmässig der Fall war. Farbliche Akzente fallen so viel wirkungsvoller ins Auge und leiten es viel gezielter weiter.
Aber auch im Hinblick auf Reputation und Glaubwürdigkeit ist ein "erwachsenes" Design nur von Vorteil und kann so helfen, den Kundenstamm erheblich zu erweitern.

Bei Etsy hingegen läuft der Frühjahrsputz in leiseren Tönen an. Gestern sind die ersten Vorbereitungen für das neue Etsy (s.a. Rob Kalins Update) live gegangen und dienen dazu, Shops noch suchmaschinenfreundlicher sowie für Menschen erinnerbarer zu machen (z.B. wenn die URL manuell eingetippt wird). Unter diese Massnahme fallen in diesem ersten Schritt die URLs von Profil, Feedback und Favoriten (die jeweiligen Seitentitel sind ebenfalls entsprechend angepasst worden):

✔ Profil
Alte URL: www.etsy.com/profile.php?user_id=
Neue URL: www.etsy.com/people/
✔Feedbackseite
Alte URL: www.etsy.com/feedback_public.php?user_id=
Neue URL: www.etsy.com/people//feedback
✔ Favorites: Produktlistings
Alte URL: www.etsy.com/favorite_listings_public.php?user_id=
Neue URL: www.etsy.com/people//favorites
✔ Favorites: Lieblingsshops
Alte URL: www.etsy.com/favorite_sellers_public.php?user_id=
Neue URL: www.etsy.com/people//favorites?type=shops
✔ Favorites-RSS Feeds (Produkte, Lieblingsshops)
Alte URL: www.etsy.com/favorite_listings_public.php?user_id=&type=rss
Neue URL: www.etsy.com/people//favorites/items.rss

Alte URL: www.etsy.com/favorite_sellers_public.php?user_id=&type=rss
Neue URL: www.etsy.com/people//favorites/shops.rss

February 15, 2010

handmade.Marketplaces: Makers Market (2010)


Kategorien für geekiges selbergemachtes Zeug gibt es irgendwie auf fast allen der zahlreichen handmade Marktplätze im Web. In der Regel fristen sie aber eher ein Mauerblümchendasein, denn die Produkte sind entweder sehr speziell, haben einen sehr eigenen Humor, oder gereichen Marktplatzbetreibern schlichtweg nur dann zur Genüge, wenn ein schriller Feiertag mit Produkthighlights beworben werden soll.


Die Leute von O'Reillys MAKE-verse und BoingBoing haben das jetzt geändert und nach rund einjähriger Entwicklungsphase den Makers Market (beta) ins Leben gerufen, der momentan der einzige seiner Art sein dürfte. Genauso wie die z.B. Supermarket und 1000Markets ist auch der Makers Market ein kuratierter Marktplatz; Verkäufer müssen sich um einen Shop auf dem Marktplatz bewerben und ihre Produkte einer Jury vorstellen:
"While our criteria are admittedly subjective, we’re looking for products that inspire hands-on experimentation and learning; primarily those involving an element of science or technology. We also would like to see tools (even used tools), toys, materials, books, and art that inspire an appreciation for resourcefulness and sustainability."
Ist ein Bewerber angenommen, bekommt er ausserdem noch die Chance, eines seiner Produkte für den BoingBoing Bazaar, der Teil des Marktplatzes ist, qualifizieren zu können (mehr dazu auf BoingBoing).

Im Moment (d.h. in den ersten drei Monaten) werden keine Gebühren ausser einer Provision von 8,5% pro verkauftem Produkt erhoben Danach gestaltet sich das Preismodell folgendermassen:

Einmaliges Einrichten eines Shops: $75
Monatliche Shopmiete: $15
Provision pro verkauftem Produkt (Nettopreis): 8.5%

Dass der Makers Market wirklich ein Marktplatz für die spezielleren Produkte der handmade-Szene ist, und dass sich hier wirklich nur bewerben sollte, wer sich gründlich Gedanken um sein Geschäftsmodell gemacht hat, geht nicht zuletzt auch daraus hervor, dass ein Shop soviel Waren verkaufen muss, dass im Monat mindestens $17 an Provisionen zu entrichten sind.

Ab sofort wird auch regelmässig im hauseigenen Makers Market-Blog berichtet.

handmade.Termin: Handgemacht! im Faust Hannover



markets and dates

Auch in diesem Jahr findet im Faust e.V. in Hannover der Markt für Selbstgemachtes statt - und zwar regelmässig an jedem 1. Sonntag im Monat. Am 7. März ist es wieder soweit - alle, die handgemachte Dinge kaufen wollen, nehmen sich am Sonntag nichts weiter vor und kommen ab 11 Uhr nach Linden ins Faust!

Achtung: Der Märztermin findet ausnahmsweise in der 60er-Jahre Halle und nicht in der Warenannahme statt!


Was? -- Handgemacht!
Wann? --Sonntag, 7. März 2010 | 11-17 Uhr
Wo? -- 60er-Jahre Halle auf dem Faustgelände | Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover (Karte bei Google Maps)


Für alle, die auch mitmachen wollen - so geht's:


Kontaktperson: Marie Maschke
Mail: handgemacht@faustev.de
Telefon: 0511 / 45 50 01

Marie braucht von Euch folgende Angaben:
Euren vollen Namen, eine Telefonnummer und, wenn vorhanden, Eure Email-Adresse. Außerdem eine kurze Beschreibung und Fotos der Sachen, die Ihr verkaufen wollt. Das Team wählt die Aussteller dann aus und meldet sich bei Euch.
  • Standgebühr: nur 5,- Euro pro Meter
  • Tische können gratis geliehen werden
  • Stromanschluß ist vorhanden und kann nach Absprache genutzt werden.
  • Aufbau: 10-11 Uhr
  • Verkaufspreise zwischen einem und nicht so vielen Euro
Und auch ansonsten sind die Leute vom Faust-Team nett und beantworten Euch gerne alle weitere Fragen, also keine Hemmungen! 

Happy Handmade Shopping!





February 14, 2010

We are Buzz. Resistance is futile.


I'm pissed over Google's handling of so many complaints and bug reports of their latest toy: Buzz. My three top peeves are as follows:

1. "Strictly Opted-In" (yes, that's a passive) is not a social media industry standard (note: Facebook isn't an industry standard either). Especially not for environments that could potentially contain highly sensitive data.

2. If your users don't get your techwrite and user interface design, then what are the odds that your product devs and tech writers are overdue for a sabbatical?

3. Google claims: "We designed Buzz to make it easy to connect with others and have conversations about things that interest you, and it's great to see millions of you doing this already." -- Of course you're seeing millions - because there is no opt-in to this! And: just because millions "approve" of this architecture (forced, by not caring about their privacy, or even worse) doesn't make the decision to fuse "private" and "public" without asking the owners of said data for permission more ethical. 



I like the analysis of Google's fail here. And I think it's wrong of SocialMedia gurus (wannabes) to frown upon critical voices and possibly call others paranoid - Twitter alone is awfully full of it these days. Buzz as the idea that it is (i.e. giving Google users a SM tool that is a bit like Facebook and Twitter in one) is nice and was to be expected. I am sure it's also a great marketing tool for those who can handle it well. Just, the way this was set up and forced upon each single GMail user is plain wrong and downright disrespectful. It breaks trust. And a brand is only as good as its users' trust in it.

But what on earth spoke against making it just another Google product sitting in the product portfolio in any user's account, waiting for its activation? What if this had been designed to be strictly opt-in with all the  standard disclaimers and privacy options? It would have taken Google longer time to accumulate sensational millions of traffic and data volumes, it might not have taken off as well as it supposedly did (because, let's face it, the market is pretty dense of streams as it is...), and it might even have cost more money. Money that would have been well invested in users' trust, mind you.

This said, it's incredibly brazen of Google to seriously expect users who don't want Buzz at all (yet keep a Google profile, use Google tools and GMail - i.e. remain clients Google earns its dollars with) to go through an incredible procedure of tweaking and deleting. It's evident that many people might decide to rather live with Buzz and the forced-upon presets rather than investing time in ironing out faults that aren't theirs in the first place (and I won't even start of the many "Hey, don't hate me for unfollowing you, okay?"-like tweets and status messages and emails). Because the net has become a space of short attention spans and incredible speed. Along with this, people's perception of what "lies in the past" is forgotten. But remember that the web doesn't "forget" just so.

This said, if you use GMail to handle your personal mail and probably even business mail, and if you're an active user of Google's other tools such as Picasa web albums and Google profile, you may want to check and make sure Buzz is doing the right things with your data. Even in times of Social Web and all the "duuude, fun!!!" mentality, your data should be sacred to you and only you. And don't let others talk you into other things. Because you can be sure that they won't stick out their neck for you if the damage is done.

P.B. Further reading: Valleywag's gentle reminder -for those who had long forgotten it, I mean, c'mon five years is an eternity in web2.0- about how Google's CEO did the Paulus-Saulus thing.
[hat tip nchenga]

February 12, 2010

Awesome.Aktionismus: klamottentausch.net


Anfang Mai vergangenen Jahres hatte ich bereits über den Closeout Closet Cleanup Swap geschrieben und über den neuen(-alten) Trend zum Kleiderauftragen. Fand man es als Kind vielleicht doof, immer die Kleider der älteren Geschwister und/oder Cousins und Cousinen auftragen zu müssen, sind Kleidertauschparties, privat oder öffentlich veranstaltet, gerade im letzten Jahr in Deutschland so richtig in Mode gekommen. Vielleicht auch, weil man auf Tauschparties selber die Wahl hat, was wieder mit nach Hause genommen wird, wer weiss.

Wer in Sachen Kleidertausch, Klamottenswap und ähnlichen Events im deutschpsrachigen Raum auf dem Laufenden bleiben will, abonniert ab sofort klamottentausch.net. Dort berichtet unter anderem Sebastian Backhaus über Event und Tips. Neben den Blogfeeds gibt es ausserdem eine Facebookgruppe und ganz neu auch einen Twitterstream.

February 11, 2010

Vom Chef, der seinen Koch verpetzte (Neulich in NRW, 3)



Gordon, heute mal ganz blau.


February 10, 2010

Erfolgreiches Startup: Code-Jedis und spendable VCs allein machen's nicht.


Ein schöner Artikel von Dave McClure in der Business Week:"The Value of Design to Startups". Er erläutert darin sehr klar, dass der Erfolg eines Startups von vielen Faktoren beeinflusst wird, dass aber Spezialisten für Design und Marketing am wichtigsten für den Erfolg des Projekts sind. Überfliegerprogrammierer alleine bringen es ebenso wenig wie VCs, die nicht im geringsten Ahnung davon haben, wie Webseiten und Applikationen gebaut werden.

Die richtigen Spezialisten zu finden und sie ins Team zu holen, kann mitunter auch am Ego kratzen:
"Hire people smarter than you. [...] Find people as advisers, mentors, and investors who have the same operational experience you'd hope to hire for your startup."
Ganz ehrlich? Das Ego mancher CEOs und Gründer scheint mir oft das grösste Hindernis auf dem Weg zum Startupruhm zu sein.


Die Orginalversion seines Artikels hat Dave McClure übrigens auf 500hats gepostet.

[hat tip: Chiperoni]

February 8, 2010

Trendige Printmagazine: Holland


Unsere holländischen Nachbarn haben es so unglaublich gut: in Sachen Trends hinkt man dort nicht so schwer hinterher, und vor Trendsettern, die wir nur aus dem Netz kennen, scheinen die Printmedien dort keine Scheu zu haben: man schaut gerne über den eigenen Tellerrand hinaus und schreitet mutig abseits der ausgetretenen, oft konservativen, Pfade.

Magazin #1 landet monatlich bei mir im Briefkasten: 101woonideeen.

Das Blättern im Magazin ist reine Freude (Leseprobe hier); das Auge verliert sich nicht im Layout, trotz der vielen Photos und Illustrationen ist immer genug ausgleichendes Weiss mit im Spiel. Reportagen, Anleitungen und Trends sind immer schön in Szene gesetzt und wechseln sich so geschickt ab, dass mir nach dem Umblättern der letzten Seite regelmässig ein enttäuschtes "Oooch, schon zu Ende?" entfahren möchte.

Neben der Printausgabe sorgen ausserdem Autoren auf dem hauseigenen Blog der Webseite dafür, dass die Leser keinen Trend verpassen. Downloads und DIY-Tips stehen kostenlos zur Verfügung.

Anmerkung zum Abo: das Magazin kann auch ausserhalb Hollands abonniert werden, Preise und Konditionen erteilt der Aboservice von Sanoma Uitgevers (Preisübersicht hier). Die Kommunikation mit Sanoma Uitgevers wird einem leider nicht leicht gemacht, da das vermeintliche Bestellformular auf der Webseite die Hälfte der eingegebenen Infos nicht weiterleitet. Wer sich diesen Nerv ersparen möchte, ruft vielleicht besser gleich den Kundenservice an und regelt die Bestellung telefonisch. Bezahlt wird das Abo per Überweisung auf ein holländisches Girokonto.


Magazin #2 ist seit Anfang 2009 neu auf dem holländischen Markt: Flow.



Flow versteht sich als me-Time Magazin und richtet sich an eine weibliche Leserschaft zwischen 30 und 45 Jahren, die der Herausgeber Sanoma so beschreibt:
"Dedicated research shows that the current generation of women aged between 30 and 45 is entrepreneurial and socially aware. They are women with a strong sense of responsibility. But they are also tired of the strain of having to cope with many demands, and they experience a lot of anxiety in making choices."
Die Rubriken sind quasi nach Maximen benannt (Leseprobe hier), so zum Beispiel Feel Connected, Spoil Yourself, Simplify Your Life oder Live Mindfully. Shoppingtips, Trends und Artikel rund um Gesellschaft und den Alltag ordnen sich entsprechend ein.
Die gestalterische Aufmachung ist bunt und poppig, im Vergleich zu anderen Publikationen auf dem Markt modern-unkonventionell und erinnert streckenweise an eine Webseite. 
Der Mix aus Artikeln und illustrierten Tips und Shoppingempfehlungen ist für Leser, die kein Holländisch verstehen, allerdings weniger geeignet.
Die aktuellen Abopakete gibt es hier und werden, wie 101woonideeen auch, über den Sanoma Uitgevers Aboservice abgewickelt (Preise hier).

Etsy Europa: UK gibt den (Blog-)Auftakt


Mittlerweile hat es sich recht gut herumgesprochen, dass Etsy nach Europa kommt; genauer, dass die ersten Mitarbeiter aus Brooklyn bereits nach Berlin umgezogen sind und von dort den europäischen Etsyzweig vorantreiben werden.

Tatkräftige Unterstützung hat sich Etsy nun für das britische und das französische Blog ins Boot geholt: aus London bloggt zukünftig Amity (allthosethrees), die heute den Auftakt für die europäische Ecke im Etsyblog Storque gab. Sie wird von der kreativen Szene in England berichten, sowie Produkte und Shops der UK-Nutzer vorstellen. Aus Paris wird Amelie (foley) bloggen, die im Januar 2010 ins europäische Team geholt wurde, und um den deutschen Inhalt werden sich vorraussichtlich Etsys Communitychef Matt bzw. seine Frau Benedikta (ex-BurdaStyle) kümmern.

Alle zukünftigen UK-Posts können ausserdem schon jetzt gebookmarkt bzw. als Newsfeed abonniert werden.
Die Feeds für die anderen beiden Länder könnten eventuell auch schon bereit stehen: France & Germany.

February 5, 2010

Sociability messbar machen - wie es geht und wie nicht.


Ein schönes Thema: Joseph Jaffe spricht in Folge 71 seiner JJTV-Show und in einem Artikel auf Adweek über Social Brands, bzw. darüber, was eine Marke und/oder ein Unternehmen social macht, bzw. woran man das social Ranking einer Marke/eines Unternehmens messen kann. Der Kurzvortrag ist auf Englisch, daher hier eine knappe deutsche Zusammenfassung (allerdings spricht er klar und erklärt recht gut... man kann ihn auch so verstehen).

Fünf Punkte, an denen sich socialness messen lässt, fasst Jaffe im Akronym R.E.A.C.H. zusammen:

R - responsive
E - empathy/empathetic
A - accessible
C - connected
H - human

Wer denkt, seine Marke/Unternehmen sei social, alleine durch die Präsenz auf den aktuell angesagten Plattformen des social net, hat laut Jaffe nicht verstanden, worum es wirklich geht. Wenn Menschen im social net über eine Marke/Unternehmen reden (in die Konversation mit aufnehmen), bedeutet es noch lange nicht, dass diese/s auch social ist - das macht Jaffe sehr schön am Beispiel von Apple deutlich.
Der Grad der sociability misst sich nicht über die Zahl von Fans, Freunden und Followern auf Twitter, Facebook und Co. - diese Werte beschreiben erstmal nur das Ranking der social media adoption. Eine holistische Herangehensweise, das Vorleben von socialness im eigenen Unternehmen und in der Kommunikation nach aussen (d.h. was liegt dem Unternehmen an seinen Kunden und Fans wirklich?) ist, was den Grad der socialness ausmacht (s. die fünf Punkte oben) - die Einstellung macht's.

February 3, 2010

handmade.Termin: Die Trendmafia klopft (Februar)



markets and dates







Darauf ist Verlass: die TrendMafia klopft auch in diesem Jahr an die Tür und lädt alle Indies und Designbegeisterten zum samstäglichen Indie Shopping (bei freiem Eintritt) nach Berlin ins Brunnenviertel!

Wer noch nichts vorhat kommt also nach Berlin, shopt, staunt und chillt. Ganz neu und eine klasse Idee: Massagen am mobilen Massagestand von Akemi Kreuzwiesner!

Wer sonst noch dabei ist und verkauft, könnt Ihr hier nachlesen. Wenn Ihr selber an einem der nächsten Markttermine verkaufen wollt, klickt ebenfalls hinüber und meldet Euch bei der TrendMafia an.



Was? -- TrendMafia Designermarkt
Wann? --Samstag, 6. Februar 2010 | 13-20 Uhr
Wo? -- Berlin | Brunnenstrasse 64 (am U-Bahnhof Bernauer Strasse)

Gastspiele


Ein paar Notizen in eigener Sache, die endlich fällig sind:

✔ Ich bin seit letzter Woche (Gast-)Autorin bei ExcitingCommerce - mein erster Beitrag ist bereits live und hat beim "Chef" erstes Lob eingeheimst, über das ich mich natürlich sehr freue (auch hierüber habe ich mich natürlich gefreut). Alle Beiträge von mir, die auf ExcitingCommerce erscheinen, werden natürlich auch parallel hier veröffentlicht. Den aktuellen Beitrag findet Ihr zum Beispiel hier.

✔ Dem letzten Update zum "handmade"-Artikel auf t3n kann ich ausserdem noch anfügen, dass Euer Lob natürlich nicht unbemerkt geblieben ist. Vielen Dank, bausteln, Expli, und alle anderen.

✔ Selbiger Artikel ist ausserdem Teil einer Diplomarbeit geworden, die nun veröffentlicht ist. Im letzten Herbst erhielt ich eine Anfrage von Damaris Jakschik, die in Weimar an der Bauhaus-Universität Visuelle Kommunikation studiert und im Rahmen ihrer Diplomarbeit einen passenden Artikel für ihr Projekt gesucht und offenbar in meinem gefunden hatte.
Das Gesamtergebnis ist ein interessantes Konzept für ein weiteres Handarbeitsmagazin der neuen Generation für den deutschen Markt und wurde Gaarn getauft. Ich denke, dass besonders die, die schon vom CUT magazine (das letztes Jahr immerhin mit dem RedDot Award für Design ausgezeichnet wurde) begeistert sind, Gaarn ob seiner grossen Ähnlichkeit sehr gut aufnehmen werden - das Magazin sucht derzeit übrigens einen Verleger.
 Ihr könnt das Magazin online unter Gaarn durchblättern (mein Artikel erscheint in umgebauter Form ab Seite 26). Betreut wurde die Arbeit von Dipl.-Des. Heike Nehl, Prüfer war Prof. Jay Rutherford.

February 1, 2010

Da war ja noch was...


Ach ja, genau: die Herren vom hobbynomics-Blog, die um ihre Gründerstory immer gerne ein kleines Geheimnis gemacht haben, wollen unter die Spoonflowerklone gehen. Nicht mehr, nicht weniger. Die (obligatorische) beta kann man laut Webseite bereits nutzen.

Danke für die Erwähnung eines wie zufällig recherchierten Artikels zum Thema hier auf handmade2.0. Aber seien wir realistisch: eigentlich lesen und bookmarken die Gründer seit geraumer Zeit nicht nur beim Thema digital textile printing sehr aufmerksam mit...

Nun können die beiden beweisen, wie man im eCommerce weniger BWL und mehr Social Commerce macht...

Buon coraggio.

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