Oder auch Lemonana.
Endlich ist Sommer. Und Hitze gehört dazu. Und Siesta am Mittag. Wenn das nicht geht, dann geht immer eine Limonana*. Und die macht man so:
Variante1 - eine Karaffe voll, die Basis zieht über Nacht im Kühlschrank durch.
4-5 Zitronen plus 1 Zitrone für Scheiben
10-12 Eiswürfel (eine Palette)
1 kleines Bund frische Nanaminze
Zucker für die Süsse, besser noch in flüssiger Form
kaltes Wasser zum Auffüllen
Zitronen auspressen, Saft in die Karaffe geben. Zucker hinzufügen -je nach Süssebedarf 3 oder mehr Esslöffel oder das Equivalent an Sirup- und umrühren.
Minze waschen, vier Stengel beiseite legen. Von den restlichen Stengeln die Blätter abzupfen und in die Limobasis geben. Umrühren. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Am nächsten Tag einmal kräftig umrühren, abseihen und mit Wasser auf knapp einen Liter auffüllen. Nachsüssen, wenn es zu sauer ist. Eine Zitrone in Scheiben schneiden und mit den beiseite gelegten Minzestengeln in die Karaffe geben. Eiswürfel drauf. Fertig.
(Man kann's auch gleich fertig machen und nicht ziehen lassen, wenn man nicht so sehr auf Minzaroma steht.)
Variante 2 - für vier Portionen im Glas, cocktailmässig.
4-5 Zitronen plus 1 Zitrone für Dekoscheiben
10-12 Eiswürfel (eine Palette)
1 kleines Bund frische Minze (Nanaminze)
Zucker für die Süsse
kaltes Wasser zum Auffüllen
Zitronen auspressen, Saft in einen Mixer geben (einer, der Eiwürfel oder Crushed Ice schafft!).
Zucker, Eiswürfel und abgezupfte Minzeblätter hinzufügen. Mixen, mixen, mixen, bis es slushig ist, eventuell mehr Eiswürfel hinzufügen, wenn es zu flüssig bleibt (es wird ausserdem sehr grün!).
In Cocktailgläser füllen, mit Zitronenscheibe und Minzstengel dekorieren.
Am Minz-Zitronensaft-Süsse-Verhältnis kann man dann noch endlos lange herumexperimentieren. In Israel hat auch jedes Café und jede Bar ihr ganz eigenes (natürlich top secret) Rezept.
*Limonana (לימונענע)ist eine Wortschöpfung aus Limonade und Nana (arabisch/neohebräisch für Minze). Wenn Humus, Pita und Falafel das Nationalessen Israels ist, dann ist Limonana definitiv das Nationalgetränk.
June 28, 2011
June 26, 2011
Steinzeitspass
Kleine Gedächtnisstütze, wenn Eure Kinder Euch mal fragen, was die Leute der Pre-Web1.0-Ära so ohne Computer und Social Media den ganzen lieben langen Tag gemacht haben...
... offensichtlich haben sie sich zu helfen gewusst:
[Abt. Geht's eigentlich noch?!]
... offensichtlich haben sie sich zu helfen gewusst:
![]() |
| (Videozeitschrift, 1986) |
[Abt. Geht's eigentlich noch?!]
June 25, 2011
DVD-Tip: Nähen & Sticken für Mini-Designer
Ich habe noch einen schönen Nachschlag von nani coldine für Euch: Nadines neue DVD Nähen & Sticken für Mini-Designer.
Die DVD richtet sich an kreative Minis, ihre Lehrer bzw. Eltern, die sich für das Nähen und Sticken interessieren und auch selber die Nadel in die Hand nehmen möchten, um zum Beispiel ein eigenes Handytäschchen zu nähen, ein Bild zu sticken oder dem Schulordner einen tollen Umschlag zu verpassen.
Näh- und Stickanfängern das Grundhandwerk im (Hand-)Nähen, Sticken und Schnittmustererstellen beizubringen, ist gar nicht so schwer - aber Nadine stellte fest, dass es dazu offensichtlich gar kein Lehrmaterial im Videoformat gibt. Mit ihrer DVD, die in Zusammenarbeit mit Sunshine Concepts entstanden ist, möchte sie diese Lücke nun füllen.
Nähen & Sticken für Mini-Designer zeigt und erklärt anschaulich, was man alles braucht, bevor man loslegen kann, welche Näh- und Stickstiche es gibt und wie man sie macht. Das frisch erlernte Wissen kann dann in fünf Projekten gleich angewandt werden: Handytasche, Turnbeutel, Umschlag, Stickbild und ein Teddybär warten darauf, nachgearbeitet zu werden. Schritt für Schritt wird gezeigt, wie es geht. Die Schnitte und Vorlagen dazu befinden sich griffbereit auf der DVD und können sofort ausgedruckt werden.
Die Anleitungen und Modelle sind so erstellt, dass Kinder sich daraus auch eigene Ideen ableiten und entwickeln können.
Die ersten Minuten des Einleitungskapitels könnt Ihr auf YouTube sehen:
Nani Coldine
Nähen & Sticken für Mini-Designer
Sunshine Concepts (2011)
25 Minuten Laufzeit (deutsch)
DVD-Rom Teil: Filmtext, Schnittmuster, Produkt- und Stickanleitungen in Bildform
14,95€
Wenn Euch die DVD gefällt (vielleicht seid Ihr ja passenderweise Lehrer oder habt kreative Minis zuhause), dann lest noch weiter, denn einmal gibt es die DVD hier zu gewinnen.
Einmal Nähen & Sticken für Mini-Designer - für Euch!
Wir machen es wie bei den anderen Aktionen auch: Ihr kommentiert mit einer Antwort auf meine Frage, gültige Kommentare kommen in den Lostopf, nach einer Woche wird die GewinnerIn gezogen.
So geht's:
1. Frage: Was war die erste Sache, die Du als Kind selber genäht oder gestickt hast? Zuhause, in der Schule oder vielleicht sogar schon im Kindergarten?
2. Kommentiert bitte mit der "guest"-Option (nicht einloggen mit Yahoo, Facebook etc.!).
3. Daumen drücken.
Bitte beachten:
✔ Kommentare werden bis zum 03. Juli 2011, 24.00 Uhr berücksichtigt.
✔ Seid lieb und kommentiert nur einmal (Kommentare werden moderiert, aber es kommen alle durch!).
✔ Tragt eine gültige Emailadresse ein (Emails werden nicht öffentlich gemacht). Ungültige, keine oder Einmaladressen disqualifizieren Euch.
✔ Die GewinnerIn werden am 04. Juli hier auf handmade2.0 bekannt gegeben.
Versteht sich von selbst:
✔ Eure Emailadressen werden nicht an Dritte weitergegeben.
✔ Die GewinnerIn muss eine gültige Postanschrift haben, damit das Buch zugesandt werden kann (zur Klärung: auch diese Anschrift wird nicht mit Dritten geteilt, ist ja klar).
✔ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die DVD richtet sich an kreative Minis, ihre Lehrer bzw. Eltern, die sich für das Nähen und Sticken interessieren und auch selber die Nadel in die Hand nehmen möchten, um zum Beispiel ein eigenes Handytäschchen zu nähen, ein Bild zu sticken oder dem Schulordner einen tollen Umschlag zu verpassen.
Näh- und Stickanfängern das Grundhandwerk im (Hand-)Nähen, Sticken und Schnittmustererstellen beizubringen, ist gar nicht so schwer - aber Nadine stellte fest, dass es dazu offensichtlich gar kein Lehrmaterial im Videoformat gibt. Mit ihrer DVD, die in Zusammenarbeit mit Sunshine Concepts entstanden ist, möchte sie diese Lücke nun füllen.
Nähen & Sticken für Mini-Designer zeigt und erklärt anschaulich, was man alles braucht, bevor man loslegen kann, welche Näh- und Stickstiche es gibt und wie man sie macht. Das frisch erlernte Wissen kann dann in fünf Projekten gleich angewandt werden: Handytasche, Turnbeutel, Umschlag, Stickbild und ein Teddybär warten darauf, nachgearbeitet zu werden. Schritt für Schritt wird gezeigt, wie es geht. Die Schnitte und Vorlagen dazu befinden sich griffbereit auf der DVD und können sofort ausgedruckt werden.
Die Anleitungen und Modelle sind so erstellt, dass Kinder sich daraus auch eigene Ideen ableiten und entwickeln können.
Die ersten Minuten des Einleitungskapitels könnt Ihr auf YouTube sehen:
Nani Coldine
Nähen & Sticken für Mini-Designer
Sunshine Concepts (2011)
25 Minuten Laufzeit (deutsch)
DVD-Rom Teil: Filmtext, Schnittmuster, Produkt- und Stickanleitungen in Bildform
14,95€
Wenn Euch die DVD gefällt (vielleicht seid Ihr ja passenderweise Lehrer oder habt kreative Minis zuhause), dann lest noch weiter, denn einmal gibt es die DVD hier zu gewinnen.
Einmal Nähen & Sticken für Mini-Designer - für Euch!
Wir machen es wie bei den anderen Aktionen auch: Ihr kommentiert mit einer Antwort auf meine Frage, gültige Kommentare kommen in den Lostopf, nach einer Woche wird die GewinnerIn gezogen.
So geht's:
1. Frage: Was war die erste Sache, die Du als Kind selber genäht oder gestickt hast? Zuhause, in der Schule oder vielleicht sogar schon im Kindergarten?
2. Kommentiert bitte mit der "guest"-Option (nicht einloggen mit Yahoo, Facebook etc.!).
3. Daumen drücken.
Bitte beachten:
✔ Kommentare werden bis zum 03. Juli 2011, 24.00 Uhr berücksichtigt.
✔ Seid lieb und kommentiert nur einmal (Kommentare werden moderiert, aber es kommen alle durch!).
✔ Tragt eine gültige Emailadresse ein (Emails werden nicht öffentlich gemacht). Ungültige, keine oder Einmaladressen disqualifizieren Euch.
✔ Die GewinnerIn werden am 04. Juli hier auf handmade2.0 bekannt gegeben.
Versteht sich von selbst:
✔ Eure Emailadressen werden nicht an Dritte weitergegeben.
✔ Die GewinnerIn muss eine gültige Postanschrift haben, damit das Buch zugesandt werden kann (zur Klärung: auch diese Anschrift wird nicht mit Dritten geteilt, ist ja klar).
✔ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
♥ Viel Glück! ♥
handmade.Termin: Mainz, Köln
Hmpf, Freitag und Samstag habe ich nicht geschafft - aber Ihr habt hoffentlich auch einen Blick in den handmade.Kalender getan. Schöne Termine gab's!
Morgen gibt es noch einmal geballte handmade.Power, und zwar hier:
In Mainz läuft die Stijl Sommer!
Tolles Programm, tolle Leute, tolles Überhaupt.
11–18h
Altes Postlager am Hbf
Mainz
Die c/o Pop tobt noch bis heute in Köln.
☞ Im handmade.Kalender gibt es viele Termine vorab für Euch zum planen, Monat für Monat.
☞ Got handmade.Termin? - Fehlt noch ein Termin? Einfach Bescheid sagen, und schon ist er dabei!
Morgen gibt es noch einmal geballte handmade.Power, und zwar hier:
Sonntag, 26. Juni 2011
In Mainz läuft die Stijl Sommer!
Tolles Programm, tolle Leute, tolles Überhaupt.
Die Stijl ist Festival und Messe für Fashion, Sport und Design im selbsternannten Nabel des Rhein-Main-Gebiets: Mainz! Zweimal pro Jahr öffnet die Stijl ihre Pforten und bietet auf rund 3.000 Quadratmetern ein ganzes Wochenende lang Platz für junge Designer, Labels und Hersteller aus der Rhein-Main-Region und ganz Deutschland.
11–18h
Altes Postlager am Hbf
Mainz
Die c/o Pop tobt noch bis heute in Köln.
☞ Im handmade.Kalender gibt es viele Termine vorab für Euch zum planen, Monat für Monat.
☞ Got handmade.Termin? - Fehlt noch ein Termin? Einfach Bescheid sagen, und schon ist er dabei!
June 20, 2011
Mass Customization goes Fashion - lange schon keine Zukunftsmusik mehr
Kleider, die auf der Stange schön aussehen, getragen dann aber ein Flop sind, weil es hier und da dann doch nicht so ganz passt - bei Stangenware nicht ausgeschlossen, denn wer hat schon Industrie"standard"maße? Und wer hat das Geld, sich die gesamte Obergarderobe auf den Leib schneidern zu lassen? Oder die Zeit (, Geduld und -wiederum- Geld), alles selber zu machen?
Hier kommt Mass Customization ins Spiel, quasi als Mittelweg zwischen Stangenware und Massanfertigung, denn es erlaubt Kunden zum Beispiel, sich aus einem Fundus vorgegebener Module die ganz eigene, individuelle Garderobe anfertigen zu lassen. Customization fängt bei Businessmodellen wie das ganz individuelle Paar Sportschuhe designen an, aber die Möglichkeiten reichen viel weiter, ermöglichen noch viel mehr interessante Konzepte.
Um das Konzept "Mass Customization" speziell im Bereich der Textilindustrie bekannter zu machen, wurde nun ein toller Lehrfilm entwickelt, der umsonst bei Vimeo angesehen (und verbreitet) werden kann. Er ist auf Initiative von Frank Piller entstanden. Der Film begleitet und erläutert das Prinzip am eigens gestarteten Projekt SERVIVE, welches zum einen Aufklärungsarbeit leisten möchte, zum anderen ein praktisches Spielfeld zum Erkunden der Möglichkeiten von Mass Customization im Bereich Fashion bietet. Klar wird dabei auch, dass es sich hierbei schon längst nicht mehr nur um Zukunftsmusik handelt.
Gegen Ende des Films kommen Designstudenten zu Wort, die zum Beispiel meinen, dass Mass Customization auf jeden Fall kontrolliert werden sollte, denn es seien immer noch die Designer, die zum Beispiel die Mode vorgeben, und nicht die Kunden.
Die wirklich interessante Frage ist dabei aber, wie wird die Aufgabe des Designers in Zukunft definiert werden? Erinnert mich ein wenig an das Interview, welches Philippe Starck vor drei Jahren der Zeit gab.
Und wie denkt Ihr darüber?
[hat tip @leanderwattig]
Der Vollständigkeit halber darf eigentlich auch dieser Hinweis nicht fehlen: Deutschlands erste Konferenz speziell für diesen Sektor fand just Ende Mai in Berlin statt. Auf der CYO (Create Your Own) tauschten sich Spezialisten und Interessierte aus, es gab einen Tagesworkshop und eine Ausstellung.
Ebenfalls nett gemacht ist der Promofilm von Open Garments, der noch einmal einige Möglichkeiten aufzeigt (z.B. Mass Customization unter Einbindung von Social Media und eCommerce):
Hier kommt Mass Customization ins Spiel, quasi als Mittelweg zwischen Stangenware und Massanfertigung, denn es erlaubt Kunden zum Beispiel, sich aus einem Fundus vorgegebener Module die ganz eigene, individuelle Garderobe anfertigen zu lassen. Customization fängt bei Businessmodellen wie das ganz individuelle Paar Sportschuhe designen an, aber die Möglichkeiten reichen viel weiter, ermöglichen noch viel mehr interessante Konzepte.
Um das Konzept "Mass Customization" speziell im Bereich der Textilindustrie bekannter zu machen, wurde nun ein toller Lehrfilm entwickelt, der umsonst bei Vimeo angesehen (und verbreitet) werden kann. Er ist auf Initiative von Frank Piller entstanden. Der Film begleitet und erläutert das Prinzip am eigens gestarteten Projekt SERVIVE, welches zum einen Aufklärungsarbeit leisten möchte, zum anderen ein praktisches Spielfeld zum Erkunden der Möglichkeiten von Mass Customization im Bereich Fashion bietet. Klar wird dabei auch, dass es sich hierbei schon längst nicht mehr nur um Zukunftsmusik handelt.
Gegen Ende des Films kommen Designstudenten zu Wort, die zum Beispiel meinen, dass Mass Customization auf jeden Fall kontrolliert werden sollte, denn es seien immer noch die Designer, die zum Beispiel die Mode vorgeben, und nicht die Kunden.
Die wirklich interessante Frage ist dabei aber, wie wird die Aufgabe des Designers in Zukunft definiert werden? Erinnert mich ein wenig an das Interview, welches Philippe Starck vor drei Jahren der Zeit gab.
Und wie denkt Ihr darüber?
[hat tip @leanderwattig]
Der Vollständigkeit halber darf eigentlich auch dieser Hinweis nicht fehlen: Deutschlands erste Konferenz speziell für diesen Sektor fand just Ende Mai in Berlin statt. Auf der CYO (Create Your Own) tauschten sich Spezialisten und Interessierte aus, es gab einen Tagesworkshop und eine Ausstellung.
Ebenfalls nett gemacht ist der Promofilm von Open Garments, der noch einmal einige Möglichkeiten aufzeigt (z.B. Mass Customization unter Einbindung von Social Media und eCommerce):
June 17, 2011
handmade.Termin: Berlin, Hamburg
Wieder so ein schön volles handmade.Wochenende!
Der.Die.Sein - Markt am Samstag
Der Der.Die.Sein-Markt lädt wie an jedem Samstag zum handmade.Shopping ein. Parkmöglichkeiten bietet die Tiefgarage, U-Bahn und Bus halten ebenfalls in der Nähe.
11.00 - 18.00h
Unilever-Haus
Strandkai 1
Hamburg
Das Elbrausch Artkollektiv veranstaltet wieder einen Designmarkt. Diesmal am Samstag und Sonntag in den Zeishallen.
Samstag und Sonntag | 12.00-20.00h
In den Zeisehallen
Friedensallee 7 - 9
Elbrausch Artkollektiv - siehe oben!
Am Sonntag steigt DaWandas erster Designmarkt in Berlin, und der wird ausserdem auch noch ganz besonders: Im Meininger Hotel im Humboldthaus wird es in 118 Zimmern Handgemachtes, Selbergemachtes, Unikate und Design de luxe geben. Mehr noch: jedes der Zimmer ist mit Tapeten geschmückt, die von DaWanda-DesignerInnen entworfen worden sind.
10.00-18.00h
Meininger Hotel
Oranienburger Strasse 67/68
Berlin-Mitte
Samstag, 18. Juni 2011
Der.Die.Sein - Markt am Samstag
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| Logo: Inferno Events |
Der Der.Die.Sein-Markt lädt wie an jedem Samstag zum handmade.Shopping ein. Parkmöglichkeiten bietet die Tiefgarage, U-Bahn und Bus halten ebenfalls in der Nähe.
11.00 - 18.00h
Unilever-Haus
Strandkai 1
Hamburg
Das Elbrausch Artkollektiv veranstaltet wieder einen Designmarkt. Diesmal am Samstag und Sonntag in den Zeishallen.
Samstag und Sonntag | 12.00-20.00h
In den Zeisehallen
Friedensallee 7 - 9
Sonntag, 19. Juni 2011
Elbrausch Artkollektiv - siehe oben!
Am Sonntag steigt DaWandas erster Designmarkt in Berlin, und der wird ausserdem auch noch ganz besonders: Im Meininger Hotel im Humboldthaus wird es in 118 Zimmern Handgemachtes, Selbergemachtes, Unikate und Design de luxe geben. Mehr noch: jedes der Zimmer ist mit Tapeten geschmückt, die von DaWanda-DesignerInnen entworfen worden sind.
10.00-18.00h
Meininger Hotel
Oranienburger Strasse 67/68
Berlin-Mitte
June 16, 2011
handmade.Echtweltladen: Pretty Power in Münster
Kleiner Nachtrag zum letzten Design Gipfel in Münster: ein kleiner Abstecher durch die Altstadt führte an einem handmade.Echtweltladen vorbei, den ich gerne auch von innen gesehen hätte - Pretty Power. Leider war Sonntag, und ich musste mir in aller Eile die Nase am Schaufenster platt drücken...
Am kommenden Samstag (18. Juni) wird Pretty Power übrigens ein Jahr alt und feiert ab 10.30 Uhr im Laden mit kleinen Überraschungen und Köstlichkeiten.
Pretty Power
Bergstrasse 4, direkt am Kiepenkerl-Platz
Münster
Herzensarts Teller & Stempel, Mibos Papiertiere
Am kommenden Samstag (18. Juni) wird Pretty Power übrigens ein Jahr alt und feiert ab 10.30 Uhr im Laden mit kleinen Überraschungen und Köstlichkeiten.
Pretty Power
Bergstrasse 4, direkt am Kiepenkerl-Platz
Münster
News & Books: Digitaler Textildruck
Zweimal News für alle, die ihre eigenen Stöffchen selber designen und drucken lassen:
News #1 - Spoonflower versendet am kommenden Montag (20. Juni 2011) 24 Stunden lang alle Bestellungen portofrei. Überall hin. Schlagt zu (aber trotzdem an Zoll denken)!
News #2 - stoff'n ist nicht nur 1 Jahr alt (Tusch!), sondern hat demnächst neben Bio-Satin auch Bio-Jersey im Programm.
Auf dem Buchmarkt sind von Frederick Chipkin folgende drei (englischsprachige) Bücher erschienen, die sehr hilfreich beim Designen Eurer eigenen Stoffmuster sein können:
Adobe Photoshop for Textile Designs
(PS CS5)
Origin Inc. 2010
isbn: 0972731741
(Dieser Titel ist auch für CS3 und CS4 erschienen)
Adobe Photoshop Elements
for Textile Design
Origin Inc. 2010
isbn 0972731733
GIMP for Textile Design
Origin Inc. 2008
isbn 0972731725
Einziges Problemchen: sie sind in Deutschland schwer erhältlich. Manchmal braucht man aber auch nicht gleich ein komplettes Buch daheim - bei Google Books gibt es jeden der Titel als Previewversion, die vielleicht sogar schon beim einen oder anderen Problem Hilfe bietet. Ein Klick auf das jeweilige Bild bringt Euch zu Google Books. Von dort könnt Ihr Euch über die Inhaltsverzeichnisse zu einzelnen Kapiteln durchklicken.
Wenn Ihr einen Googleaccount habt, könnt Ihr die Bücher ausserdem Eurer virtuellen Bibliothek hinzufügen und habt sie so immer griffbereit.
News #1 - Spoonflower versendet am kommenden Montag (20. Juni 2011) 24 Stunden lang alle Bestellungen portofrei. Überall hin. Schlagt zu (aber trotzdem an Zoll denken)!
News #2 - stoff'n ist nicht nur 1 Jahr alt (Tusch!), sondern hat demnächst neben Bio-Satin auch Bio-Jersey im Programm.
Auf dem Buchmarkt sind von Frederick Chipkin folgende drei (englischsprachige) Bücher erschienen, die sehr hilfreich beim Designen Eurer eigenen Stoffmuster sein können:
Adobe Photoshop for Textile Designs
(PS CS5)
Origin Inc. 2010
isbn: 0972731741
(Dieser Titel ist auch für CS3 und CS4 erschienen)
Adobe Photoshop Elements
for Textile Design
Origin Inc. 2010
isbn 0972731733
GIMP for Textile Design
Origin Inc. 2008
isbn 0972731725
Einziges Problemchen: sie sind in Deutschland schwer erhältlich. Manchmal braucht man aber auch nicht gleich ein komplettes Buch daheim - bei Google Books gibt es jeden der Titel als Previewversion, die vielleicht sogar schon beim einen oder anderen Problem Hilfe bietet. Ein Klick auf das jeweilige Bild bringt Euch zu Google Books. Von dort könnt Ihr Euch über die Inhaltsverzeichnisse zu einzelnen Kapiteln durchklicken.
Wenn Ihr einen Googleaccount habt, könnt Ihr die Bücher ausserdem Eurer virtuellen Bibliothek hinzufügen und habt sie so immer griffbereit.
June 13, 2011
Hab ich selbst gemacht: and the winner is...
Es ist soweit, die GewinnerInnen stehen fest. Ich habe mich auch diesmal gefreut, dass so viele mitgemacht haben. Liebsten Dank Euch allen für die einundzwanzig tollen Anekdoten und dafür, dass Ihr sie mit uns geteilt habt. Ich wünschte, ich hätte ein Exemplar für jede von Euch - aber es sind leider nur drei, und daher habe ich die Glücksfee von random.org bemüht, drei Nummern zu ziehen. Ihr dürft Euch freuen: Nadja, Marlise und Johanna.
Nadja, Marlise und Johanna, Ihr bekommt eine Email von mir.
Für Euch alle habe ich nun noch mein schlimmstes DIY-Erlebnis für Euch: Mit 15 habe ich mir ein Jacket für Konzert und Oper genäht. Burdaschnitt, sehr edel, schwarzer Samt. Ich wusste nicht, dass es Baumwoll- und Synthetiksamt gibt, kaufte den preiswerteren Stoff... und habe die erste Naht fleissigst gebügelt, damit sie ordentlich wird. Zwei Schnitteile, halbe Front und Rücken, total im Eimer.
(Das Jacket ist aber trotzdem fertig und schön geworden... hängt sogar noch im Kleiderschrank.)
[Den Screenshot der Ziehung könnt Ihr hier einsehen, inklusive Timestamp.]
Nadja, Marlise und Johanna, Ihr bekommt eine Email von mir.
Für Euch alle habe ich nun noch mein schlimmstes DIY-Erlebnis für Euch: Mit 15 habe ich mir ein Jacket für Konzert und Oper genäht. Burdaschnitt, sehr edel, schwarzer Samt. Ich wusste nicht, dass es Baumwoll- und Synthetiksamt gibt, kaufte den preiswerteren Stoff... und habe die erste Naht fleissigst gebügelt, damit sie ordentlich wird. Zwei Schnitteile, halbe Front und Rücken, total im Eimer.
(Das Jacket ist aber trotzdem fertig und schön geworden... hängt sogar noch im Kleiderschrank.)
[Den Screenshot der Ziehung könnt Ihr hier einsehen, inklusive Timestamp.]
June 11, 2011
handmade.Interview: nani coldine
Nach dem Buchtip "Taschen für Fashionistas"stand fest, dass Nadine von nani coldine unbedingt noch ein handmade.Interview geben muss. Aber hat eine Kreative mit einem solch hohen Arbeitspensum überhaupt noch Zeit dafür? Sie hatte! Und das hat sie mir erzählt:
h2.0: Wie bist Du zu Deinem Beruf gekommen? Bestimmung oder Zufall? Und: War es die richtige Entscheidung?Nadine: Bestimmung, Zufall, Entscheidung... tja, irgendwie hat es sich so ergeben. Ich habe immer schon gezeichnet, und seitdem ich denken kann auch ein Faible für Mode und ausgefallene Accessoires gehabt. Mit 19 Jahren bin ich nach London gegangen, wo ich, was Mode angeht, die totale Offenbarung erlebt habe. Da stand auch schnell fest, was ich studieren möchte. Über zig Umwege bin ich nach meinem Diplom wieder in Köln gelandet und habe mich auf Accessoires spezialisiert. Ob es die richtige Entscheidung war? Manchmal habe ich zwar auch meine Jammeritis aber ich im Grunde liebe ich meinen Job!
h2.0: Wo -im Netz und im Geschäft- kann man nani coldine Designs finden (und kaufen)?Nadine: Meine eignene Kollektionen sind zum großen Teil aus- und abverkauft. nani coldine liefert jetzt ausschließlich Designdienstleistungen.Viele meiner Designs leben nun einfach unter anderen Label-Namen weiter. Man kann aber noch einige Orginal-Taschen im nani coldine DaWanda-Shop kaufen.
entwickelt, die den Rest ausmachen. Ich mache auch gerne kreative Ausflüge: Zum Beispiel nach der Veröffentlichung von „Taschen für Fashionistas“ kam eine Kooperation mit einer Schulfilm-Produktionsfirma zustande, wir haben dann eine Textiles-Gestalten-Lern-DVD entwickelt. Titel: „Nähen und Sticken für Mini-Designer“.
(h2.0: Über die Ihr hier demnächst mehr erfahren werdet!)
(h2.0: Die Geschichte zum aufgemöbelten Kleiderschrank könnt Ihr hier lesen; unbedingt ansehen!)
Und mein persönlicher Geheimtipp: Der Vortrag von Mercedes Gonzales, "How to start a fashion line in today´s market", den man sich auf der Homepage der New Yorker Bilbliothek gratis herunterladen kann (Video und PDF der Präsentationsfolien)! Dieser ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber im Kern immer noch aktuell.
2) Seid mutig und sprecht Eure Vorbilder direkt an, etwa auf Messen, und findet heraus, ob, wie und warum es funktioniert.
3) Habt Ihr schon Prototypen, dann fragt bei all Euren Freunden und Verwandten, ob sie das Produkt kaufen würden, und wenn ja zu welchem Preis.
4) Nehmt Euch die Zeit für Recherche und Entwicklung, bevor ihr Euch Fixkosten ans Bein hängt!
5) Und denkt immer dran: Alle anderen kochen auch nur mit Wasser!
h2.0: Wer bist Du und was machst Du?
Nadine: Ich bin Nadine Kulis, habe eigentlich Modedesign studiert - heute bin ich selbständig mit der Designagentur nani coldine, spezialisiert auf Taschen, Accessoires und alles Drumherum: Das heisst, ich entwerfe Taschen und ganze Kollektionskonzepte für Accessoire-, Konfektions- oder auch Schuhlabels.h2.0: Wie bist Du zu Deinem Beruf gekommen? Bestimmung oder Zufall? Und: War es die richtige Entscheidung?
h2.0: nani coldine - das klingt sehr französisch. Wie bist Du auf den Namen gekommen?
Nadine: Nani Coldine ist ein Fantasiename. Ich wollte einen echt-klingenden Namen als Label/Agenturnamen, an den man sich erinnert. nani coldine war ein Spontaneinfall und ist ein Wortspiel aus Nadine und Nicole.h2.0: Wo -im Netz und im Geschäft- kann man nani coldine Designs finden (und kaufen)?
h2.0: Außer Taschen und Accessoires gibt es also bei nani coldine auch noch Designservices und Gründerberatung. Oder ist es umgekehrt?
Nadine: Die Designdienstleistung macht circa 80% des Umsatzes aus. Dadurch haben sich die Workshops, Beratung und Trendforecastbücherentwickelt, die den Rest ausmachen. Ich mache auch gerne kreative Ausflüge: Zum Beispiel nach der Veröffentlichung von „Taschen für Fashionistas“ kam eine Kooperation mit einer Schulfilm-Produktionsfirma zustande, wir haben dann eine Textiles-Gestalten-Lern-DVD entwickelt. Titel: „Nähen und Sticken für Mini-Designer“.
(h2.0: Über die Ihr hier demnächst mehr erfahren werdet!)
h2.0: Kurz resümiert: Du veröffentlichst ausser der Designarbeit Trendreports, schreibst Kreativbücher, bist auf Messen und Ausstellungen unterwegs, kommunizierst aktiv via Social Media und hast nebenbei auch noch Zeit, Kleiderschränke aufzumöbeln. Und wann schläfst Du eigentlich?
Nadine: Keine Sorge, an meine acht Stunden Schlaf lass ich nichts kommen - und Nachtarbeit gibt’s bei mir auch nicht. Dafür gehen die Wochenenden dann drauf. Ich glaube Planung und Organisation ist der Schlüssel - außerdem wird man einfach immer sicherer im Laufe seiner Arbeit. Dennoch wäre ich ohne die Zuarbeit von Designassistenten aufgeschmissen... so ein Buch wie Taschen für Fashionistas oder auch BAGSTAGE kann man nur im Team stemmen. (h2.0: Die Geschichte zum aufgemöbelten Kleiderschrank könnt Ihr hier lesen; unbedingt ansehen!)
h2.0: Was inspiriert Dich, wenn Du nicht im Atelier bist? Wieviel davon fliesst dann wiederum in die Kollektionen ein?
Nadine: Im Moment inspirieren mich wieder Vintage-Accessoires oder auch Modezeitschriften aus den Siebzigern. Vor kurzem war es ein Storecheck in Florenz. Auch wenn's manchmal mit mir durchgeht und ich nach einem Museumsbesuch plötzlich Visionen von neongelben Akryhenkeln an nudefarbenen Bowlingbags habe - ich muss mich manchmal zügeln, schliesslich soll das Produkt kommerziell sein. Die meisten Inspirationen, die in die Kollektionen einfließen, kommen eher von der Straße! Es ist total wichtig für mich zu wissen, was die Kunden wirklich tragen und kaufen. Es ist also ein Mix aus inspirieren und studieren.h2.0: Neugierig: wird es bei nani coldine je eine "Hedy Lamarr"-Tasche geben?
Nadine: Wie, die gibt es noch nicht? Mrs Lamarr hätte es jedenfalls wirklich verdient! Wie Jane Birkin zu der Ehre kam, dass die begehrteste Tasche der Welt nach ihr benannt wurde, ist mir nämlich bis heute ein Rätsel.h2.0: Wenn Du in die Produktionsstätte oder Kreativschmiede einer Person oder eines Unternehmens schauen dürftest, wer würde das sein und warum?
Nadine: Gerne würde ich mal bei Loewe, Akris, oder Hermes 'reinschnuppern… aber mein Favorit? Ich bewundere meine Kollegin Katie Hillier. Sie hat als Freelance Designerin schon für die ganz großen Marken wie zum Beispiel Marc Jacobs gearbeitet und jetzt entwirft sie traumhaft schöne Modelle für Victoria Beckham. Ich würde gerne mal einen Tag mit Katie bei der Arbeit verbringen. h2.0:Zwei Bücher, die Du anderen Kreativen empfehlen würdest?
Nadine: Selbstverständlich unser Buch „Taschen für Fashionistas“.Und mein persönlicher Geheimtipp: Der Vortrag von Mercedes Gonzales, "How to start a fashion line in today´s market", den man sich auf der Homepage der New Yorker Bilbliothek gratis herunterladen kann (Video und PDF der Präsentationsfolien)! Dieser ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber im Kern immer noch aktuell.
h2.0: Words of (Indie) Wisdom: was würdest Du Kreativen raten, die ihr eigenes Label gründen wollen?
Nadine: 1) Lasst Euch von Fachleuten aus der Branche beraten, bevor Ihr voller Tatendrang übereilte Entscheidungen trefft, die Euch später viel Geld kosten können. 2) Seid mutig und sprecht Eure Vorbilder direkt an, etwa auf Messen, und findet heraus, ob, wie und warum es funktioniert.
3) Habt Ihr schon Prototypen, dann fragt bei all Euren Freunden und Verwandten, ob sie das Produkt kaufen würden, und wenn ja zu welchem Preis.
4) Nehmt Euch die Zeit für Recherche und Entwicklung, bevor ihr Euch Fixkosten ans Bein hängt!
5) Und denkt immer dran: Alle anderen kochen auch nur mit Wasser!
Vielen Dank, Nadine, für Deine Zeit und für dieses schöne Interview!
Photos © nani coldine
Collagen: handmade2.0
Collagen: handmade2.0
June 5, 2011
handmade.Buchtip: Hab ich selbst gemacht
Wie letzte Woche schon verraten, habe ich einen neuen Buchtip für Euch, nämlich Susanne Klingners "Hab ich selbst gemacht". Das Buch ist ganz frisch, nämlich am 19. Mai, bei Kiepenheuer und Witsch erschienen. Als der Verlag anfragte, ob handmade2.0 das Buch nicht vorstellen möchte, habe ich gerne zugesagt, da der Titel sowieso schon auf meiner Vorbestellungsliste stand. Und so begann ich, zu lesen...
"Hab ich selbst gemacht" ist die unterhaltsam-locker geschriebene Dokumentation eines crafty Jahres -von Januar bis Silvester-, welches die Autorin sich selbst auferlegt hat. Die Neugierde danach, was alles selbst gemacht werden kann, wenn man eigentlich hauptberuflich etwas ganz anderes macht (die Autorin ist freie Journalistin in München) trieb Susanne Klingner an, aber irgendwie auch Abenteuerlust angesichts ihres doch recht monotonen, kopfarbeitlastigen Bürojobs.
Und so erfahren die Leser, wie man Brot und Krapfen backt, wie man heimwerkelt, wie man sich an die Nähmaschine und an die Stricknadeln macht. Wie man so etwas wie Gärtnern macht, Sirup selber mischt und Seife siedet. Sie erfahren auch, was für eine, ich muss es mal sagen, hirnrissige Idee es ist, Pilze sammeln zu gehen, wenn man davon keine Ahnung hat. Schuhe einmal fast from scratch selber zu machen ist nur eines der Highlights, die der Autorin zeigen, dass Selbermachen irgendwie etwas Sinnstiftendes hat.
Susanne Klingner geht die Dinge jedenfalls an und probiert forsch aus, frischt vergessene Fähigkeiten auf und macht sich vor Urzeiten gelerntes wieder zunutze. Und das mit einer gewissen Lässigkeit, die es braucht, um sich den Enthusiasmus nicht madig machen zu lassen. Ich ertappe mich allerdings ein paar mal dabei, wie ich denke, "Meine Güte, mit 33 müsste sie das aber eigentlich können?", lese aber durchweg gut unterhalten und bis zum Ende durch. Weil ich nicht alles so bierernst nehme, was da geschrieben steht, denn ich gehe davon aus, dass hier eine gehörige Portion Ironie mitgetippt hat.
Zeitweilig allerdings etwas anstrengend: Hier und da schwingt ein wenig Ostalgie mit (die Autorin wehrt sich eigentlich dagegen); der Osten, die wahre kreative Zone, der Westen und seine Konsumjünger. Vielleicht übersehe ich aber gerade da ein wenig Ironie. Too close reading. Da fällt mir ein: Martha Stewart, die hier ebenfalls ihr Fett weg kriegt, hat einen guten Tip, wie man überschlagene Sahne statt wegzuschütten mit Marmelade in einen sehr unverschämt leckeren Aufstrich für selbstgebackene Scones verwandelt.
Aber weiter im Text: Susanne Klingner kommt nach einem Jahr Selbermachen/Selberversorgen zu dem Schluss, "weil es glücklich macht". Das ist ihr ganz persönliches Fazit, und ich habe das Gefühl, dass dieses Fazit noch von vielen anderen Menschen vorbehaltlos unterschrieben wird. Und das wiederum dürfte das Buch zu einem recht gern gelesenen Titel werden lassen. Ich bin gespannt.
Nachtrag (7.6.): Wie das so ist, wenn man mitternächtlich textet. Ein ganzer Paragraph ist irgendwo zwischen Android und Laptop ins Datennirvana ausgebüxt. Kann mir gar nicht vorstellen, dass es da so viel schöner ist. Egal.
Zu erwähnen wäre also unbedingt noch, dass das Taschenbuch einen ausführlichen Anhang hat, in dem die Autorin Bezugsadressen, Link- und Literaturverweise sowie ein paar ihrer Lieblings-DIY-Rezepte -thematisch geordnet- verrät. Und ebenso erwähnenswert finde ich die tolle Coveroptik und -haptik: der Titel, der sich in eine DIY-thematisierte Collage einfügt, ist nicht in einer Type gesetzt, sondern von Jeannette Corneille mit rotem Faden im Steppstich handgestaltet. Durch Hochprägung wird der Titel ausserdem plastisch und anfassbar - dem visuellem Reiz folgt das haptische Erlebnis. Eine effektvolle Kombination.
Die laufende Verlosungsaktion (s. unten) bleibt vom Nachtrag natürlich unberührt! Also kommentiert fleissig weiter.
Susanne Klingner
Hab ich selbst gemacht
365 Tage, 2 Hände, 16 Projekte
KiWi Verlag (2011)
isbn 978-3-462-04285-6
ca. 9€
Der KiWi Verlag hat freundlicherweise drei Exemplare bereit gestellt, die drei von Euch gewinnen können. Wir machen es wieder wie beim letzten Buchtip: Ihr kommentiert, gültige Kommentare kommen in den Lostopf, nach einer Woche werden die GewinnerInnen gezogen.
So geht's:
1. Erzählt mir in wenigen Worten, was Euer schlimmstes DIY-Erlebnis war. Warum ging's schief?
2. Kommentiert bitte als "guest" (nicht einloggen mit Yahoo, Facebook etc.!) mit einer gültigen Emailadresse.
"Hab ich selbst gemacht" ist die unterhaltsam-locker geschriebene Dokumentation eines crafty Jahres -von Januar bis Silvester-, welches die Autorin sich selbst auferlegt hat. Die Neugierde danach, was alles selbst gemacht werden kann, wenn man eigentlich hauptberuflich etwas ganz anderes macht (die Autorin ist freie Journalistin in München) trieb Susanne Klingner an, aber irgendwie auch Abenteuerlust angesichts ihres doch recht monotonen, kopfarbeitlastigen Bürojobs.
Und so erfahren die Leser, wie man Brot und Krapfen backt, wie man heimwerkelt, wie man sich an die Nähmaschine und an die Stricknadeln macht. Wie man so etwas wie Gärtnern macht, Sirup selber mischt und Seife siedet. Sie erfahren auch, was für eine, ich muss es mal sagen, hirnrissige Idee es ist, Pilze sammeln zu gehen, wenn man davon keine Ahnung hat. Schuhe einmal fast from scratch selber zu machen ist nur eines der Highlights, die der Autorin zeigen, dass Selbermachen irgendwie etwas Sinnstiftendes hat.
Susanne Klingner geht die Dinge jedenfalls an und probiert forsch aus, frischt vergessene Fähigkeiten auf und macht sich vor Urzeiten gelerntes wieder zunutze. Und das mit einer gewissen Lässigkeit, die es braucht, um sich den Enthusiasmus nicht madig machen zu lassen. Ich ertappe mich allerdings ein paar mal dabei, wie ich denke, "Meine Güte, mit 33 müsste sie das aber eigentlich können?", lese aber durchweg gut unterhalten und bis zum Ende durch. Weil ich nicht alles so bierernst nehme, was da geschrieben steht, denn ich gehe davon aus, dass hier eine gehörige Portion Ironie mitgetippt hat.
Zeitweilig allerdings etwas anstrengend: Hier und da schwingt ein wenig Ostalgie mit (die Autorin wehrt sich eigentlich dagegen); der Osten, die wahre kreative Zone, der Westen und seine Konsumjünger. Vielleicht übersehe ich aber gerade da ein wenig Ironie. Too close reading. Da fällt mir ein: Martha Stewart, die hier ebenfalls ihr Fett weg kriegt, hat einen guten Tip, wie man überschlagene Sahne statt wegzuschütten mit Marmelade in einen sehr unverschämt leckeren Aufstrich für selbstgebackene Scones verwandelt.
Aber weiter im Text: Susanne Klingner kommt nach einem Jahr Selbermachen/Selberversorgen zu dem Schluss, "weil es glücklich macht". Das ist ihr ganz persönliches Fazit, und ich habe das Gefühl, dass dieses Fazit noch von vielen anderen Menschen vorbehaltlos unterschrieben wird. Und das wiederum dürfte das Buch zu einem recht gern gelesenen Titel werden lassen. Ich bin gespannt.
Nachtrag (7.6.): Wie das so ist, wenn man mitternächtlich textet. Ein ganzer Paragraph ist irgendwo zwischen Android und Laptop ins Datennirvana ausgebüxt. Kann mir gar nicht vorstellen, dass es da so viel schöner ist. Egal.
Zu erwähnen wäre also unbedingt noch, dass das Taschenbuch einen ausführlichen Anhang hat, in dem die Autorin Bezugsadressen, Link- und Literaturverweise sowie ein paar ihrer Lieblings-DIY-Rezepte -thematisch geordnet- verrät. Und ebenso erwähnenswert finde ich die tolle Coveroptik und -haptik: der Titel, der sich in eine DIY-thematisierte Collage einfügt, ist nicht in einer Type gesetzt, sondern von Jeannette Corneille mit rotem Faden im Steppstich handgestaltet. Durch Hochprägung wird der Titel ausserdem plastisch und anfassbar - dem visuellem Reiz folgt das haptische Erlebnis. Eine effektvolle Kombination.
Die laufende Verlosungsaktion (s. unten) bleibt vom Nachtrag natürlich unberührt! Also kommentiert fleissig weiter.
Susanne Klingner
Hab ich selbst gemacht
365 Tage, 2 Hände, 16 Projekte
KiWi Verlag (2011)
isbn 978-3-462-04285-6
ca. 9€
Dreimal "Hab ich selbst gemacht" - für Euch!
Der KiWi Verlag hat freundlicherweise drei Exemplare bereit gestellt, die drei von Euch gewinnen können. Wir machen es wieder wie beim letzten Buchtip: Ihr kommentiert, gültige Kommentare kommen in den Lostopf, nach einer Woche werden die GewinnerInnen gezogen.
So geht's:
1. Erzählt mir in wenigen Worten, was Euer schlimmstes DIY-Erlebnis war. Warum ging's schief?
2. Kommentiert bitte als "guest" (nicht einloggen mit Yahoo, Facebook etc.!) mit einer gültigen Emailadresse.
3. Daumen drücken.
Bitte beachten:
✔ Kommentare werden bis zum 12. Juni 2011, 24.00 Uhr berücksichtigt.
✔ Seid lieb und kommentiert nur einmal (Kommentare werden moderiert, aber es kommen alle durch!).
✔ Tragt eine gültige Emailadresse ein (Emails werden nicht öffentlich gemacht). Ungültige, keine oder Einmaladressen disqualifizieren Euch.
✔ Die GewinnerInnen werden am 13. Juni hier auf handmade2.0 bekannt gegeben.
Versteht sich von selbst:
✔ Eure Emailadressen werden nicht an Dritte weitergegeben.
✔ Die GewinnerIn muss eine gültige Postanschrift haben, damit das Buch zugesandt werden kann (zur Klärung: auch diese Anschrift wird nicht mit Dritten geteilt, ist ja klar).
✔ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bitte beachten:
✔ Kommentare werden bis zum 12. Juni 2011, 24.00 Uhr berücksichtigt.
✔ Seid lieb und kommentiert nur einmal (Kommentare werden moderiert, aber es kommen alle durch!).
✔ Tragt eine gültige Emailadresse ein (Emails werden nicht öffentlich gemacht). Ungültige, keine oder Einmaladressen disqualifizieren Euch.
✔ Die GewinnerInnen werden am 13. Juni hier auf handmade2.0 bekannt gegeben.
Versteht sich von selbst:
✔ Eure Emailadressen werden nicht an Dritte weitergegeben.
✔ Die GewinnerIn muss eine gültige Postanschrift haben, damit das Buch zugesandt werden kann (zur Klärung: auch diese Anschrift wird nicht mit Dritten geteilt, ist ja klar).
✔ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Glück!
Der Tribe ist mit dir.
Fast vor einem Jahr schrieb ich für ExcitingCommerce einen Artikel über Society6, die amerikanische Plattform, auf der Künstler und Indie Artists (sprich: Illustratoren & Co.) ihre Arbeiten zum Verkauf anbieten können. Ich schrieb unter anderem darüber, wie Society6 einen Retaildeal ausgerechnet mit Urban Outfitters eingegangen war, die in der amerikanischen Indieszene alles andere als einen guten Ruf haben; denn Urban Outfitters klaut bei Kreativen, ohne sich dafür zu schämen:
Und nun haben sie es wieder getan, und die Reaktion darauf rauschte in Windeseile durch die Social Media-Welt.
Amber Karnes von my aim is true hat verfolgt, wie schnell eine Protestwelle durch die Social Media-Welt rollen kann und wie ungünstig sich das auf die Reputation eines Unternehmens, einer Marke mit Kultstatus, auswirken kann (viele erläuternde Screenshots sind dabei). Nicht, dass daran etwas komplett neues wäre; es ist aber ein weiteres Beispiel, welches zeigt, wie der Markt tickt und was Unternehmen noch nachzuholen haben. Urban Outfitters Krisenpressestab hielt es offensichtlich für angemessen, der Welle des Protests gerade einmal einen Tweet entgegenzusetzen, der ausserdem auch noch unprofessionell getextet war.
Interessant wird es sicherlich, wenn nachvollzogen sein wird, wer das Design eigentlich geklaut hat - Urban Outfitters oder ein zuliefernder Dienstleister. Aber selbst das würde keinen richtig frei von jeglichem Mitverschulden sprechen. Denn das Internet ist nicht nur gut für Social Media-Lärm, sondern auch für Recherchen jeglicher Art. Alleine im aktuellen Fall hätte eine erste Suche auf Etsy ergeben, dass das Design irgendwie nicht ganz originell sein kann.
URBN definiert , was den Erfolg der Marken (es sind insgesamt sechs) ausmacht:
Positive PR hat in diesem Fall die Urheberin des Designs bekommen. Und zwar so sehr und so schnell, dass sie sich im Moment vor Aufträgen nicht retten kann. Sie wird sicherlich keine finanziellen Mittel haben, Urban Outfitters verklagen zu können, daher ist ihr zu wünschen, dass ihr das Feedback noch ein wenig länger Aufschwung beschert.
Negative PR hat natürlich Urban Outfitters eingefahren, und mit UO ausserdem auch Anthropologie und Free People, die Schwesternmarken des Hauses. Freilich sind Vorfälle dieser Art immer noch nicht schwerwiegend genug, um grosse Händler davon überzeugen zu können, mehr Vorsicht und Fairness walten zu lassen.
Aus dem jüngsten Vorfall zieht Amber übrigens drei sehr gute Schlüsse, quasi drei Grundweisheiten für alle, die gutes Social Media Marketing machen wollen, die ich mal in eigene drei Punkte umformuliere (den Rest bitte im Original lesen):
1. Der Tribe ist mit dir.
2. Der Buzz ist kein Weisses Rauschen.
3. Sinn macht, was Sinn hat.
Urban Outfitters wissen genau, wie man mit Emotionen Umsatz macht. Sie haben den Markt verstanden. Warum tun sie sich dann aber so schwer -so wie noch viele andere auf dem Markt- und versagen so kläglich, wenn es darum geht, richtig gutes Social Media Marketing zu machen?
Gerade in der Indie-Design-Szene hat sich Hayne allerdings in letzter Zeit immer wieder Sympathien verspielt, sei es durch wiederholten Designklau bei Indie Designern (also gerade die von Society6 angesprochene Interessentengruppe) oder Support von US-Kongressabgeordneten, die sich besonders aggressiv gegen die Rechte von Homosexuellen engagieren. In der Indieszene der USA kommt keins von beiden gut an.
Und nun haben sie es wieder getan, und die Reaktion darauf rauschte in Windeseile durch die Social Media-Welt.
Amber Karnes von my aim is true hat verfolgt, wie schnell eine Protestwelle durch die Social Media-Welt rollen kann und wie ungünstig sich das auf die Reputation eines Unternehmens, einer Marke mit Kultstatus, auswirken kann (viele erläuternde Screenshots sind dabei). Nicht, dass daran etwas komplett neues wäre; es ist aber ein weiteres Beispiel, welches zeigt, wie der Markt tickt und was Unternehmen noch nachzuholen haben. Urban Outfitters Krisenpressestab hielt es offensichtlich für angemessen, der Welle des Protests gerade einmal einen Tweet entgegenzusetzen, der ausserdem auch noch unprofessionell getextet war.
Interessant wird es sicherlich, wenn nachvollzogen sein wird, wer das Design eigentlich geklaut hat - Urban Outfitters oder ein zuliefernder Dienstleister. Aber selbst das würde keinen richtig frei von jeglichem Mitverschulden sprechen. Denn das Internet ist nicht nur gut für Social Media-Lärm, sondern auch für Recherchen jeglicher Art. Alleine im aktuellen Fall hätte eine erste Suche auf Etsy ergeben, dass das Design irgendwie nicht ganz originell sein kann.
URBN definiert , was den Erfolg der Marken (es sind insgesamt sechs) ausmacht:
"Our established ability to understand our customers and connect with them on an emotional level is the reason for our success."URBN weiss genau, was Trendsetter möchten...
Positive PR hat in diesem Fall die Urheberin des Designs bekommen. Und zwar so sehr und so schnell, dass sie sich im Moment vor Aufträgen nicht retten kann. Sie wird sicherlich keine finanziellen Mittel haben, Urban Outfitters verklagen zu können, daher ist ihr zu wünschen, dass ihr das Feedback noch ein wenig länger Aufschwung beschert.
Negative PR hat natürlich Urban Outfitters eingefahren, und mit UO ausserdem auch Anthropologie und Free People, die Schwesternmarken des Hauses. Freilich sind Vorfälle dieser Art immer noch nicht schwerwiegend genug, um grosse Händler davon überzeugen zu können, mehr Vorsicht und Fairness walten zu lassen.
Aus dem jüngsten Vorfall zieht Amber übrigens drei sehr gute Schlüsse, quasi drei Grundweisheiten für alle, die gutes Social Media Marketing machen wollen, die ich mal in eigene drei Punkte umformuliere (den Rest bitte im Original lesen):
1. Der Tribe ist mit dir.
2. Der Buzz ist kein Weisses Rauschen.
3. Sinn macht, was Sinn hat.
Urban Outfitters wissen genau, wie man mit Emotionen Umsatz macht. Sie haben den Markt verstanden. Warum tun sie sich dann aber so schwer -so wie noch viele andere auf dem Markt- und versagen so kläglich, wenn es darum geht, richtig gutes Social Media Marketing zu machen?
Craft Party Day 2011
Alle, die mir nachsagen, ich würde "ja gahnix mehr über Etsy schraiibnn"... schämt Euch mal ganz kräftig. Ab in die Ecke.
Am 10. Juni 2011 ist wieder einmal Craft Party Day. Der zweite, um genau zu sein.
Wer eine Craft Party organisieren möchte (und die kann sogar mit nur zwei Leutchen auf dem eigenen Balkon stattfinden, you get the idea), kann sich das Craft Kit herunterladen und Werbung machen. Die unter anderem darin enthaltenen Coupons zum Einlösen bei ausschliesslich US-Unternehmen kann man hier jedoch knicken...
...immerhin können aber alle, die in Berlin sind, oder nach Berlin kommen, eine Stunde lang einem Rechtsanwalt Löcher rund um das Thema "eCommerce & Recht" in den Bauch fragen, denn der wird freundlicherweise auf dem von stoff'n-Katja organisierten und diesmal von Etsy co-gehostetem Crafty Caffee Clatsch sein.
Bislang gibt es knapp 900 angemeldete Craft Parties weltweit, und wenn Ihr auch eine schmeisst, dann könnt Ihr sie via meetup registrieren.
Am 10. Juni 2011 ist wieder einmal Craft Party Day. Der zweite, um genau zu sein.Wer eine Craft Party organisieren möchte (und die kann sogar mit nur zwei Leutchen auf dem eigenen Balkon stattfinden, you get the idea), kann sich das Craft Kit herunterladen und Werbung machen. Die unter anderem darin enthaltenen Coupons zum Einlösen bei ausschliesslich US-Unternehmen kann man hier jedoch knicken...
...immerhin können aber alle, die in Berlin sind, oder nach Berlin kommen, eine Stunde lang einem Rechtsanwalt Löcher rund um das Thema "eCommerce & Recht" in den Bauch fragen, denn der wird freundlicherweise auf dem von stoff'n-Katja organisierten und diesmal von Etsy co-gehostetem Crafty Caffee Clatsch sein.
Bislang gibt es knapp 900 angemeldete Craft Parties weltweit, und wenn Ihr auch eine schmeisst, dann könnt Ihr sie via meetup registrieren.
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