Das Pinterestfieber, an sich ein sehr komplexes Ding, steckt derzeit nicht nur Tausende in aller Welt an, sondern inspiriert ebenso Klons und Variationen, von Diskussionen und Tips zum richtigen Pinnen ganz zu schweigen.
Mit My Favorite Find soll nun demnächst so etwas wie Pinterest, allerdings spezialisierter starten: es soll (soweit die spärlichen Infos den Schluss derzeit zulassen) ganz gezielt um Vintage und Sammlerobjekte gehen.
My Favorite Find ist die Idee von Serena Thompson, im Moment werden Inviteanträge über eine Mailingsliste entgegen genommen.
January 30, 2012
January 25, 2012
handmade.Termin: handmade supermarket
Gute News soll man teilen! Der handmade supermarket wird auch in diesem Jahr wieder stattfinden - und er wird wieder in die Markthalle IX (Eisenbahnmarkthalle) in Berlin-Kreuzberg ziehen; eine Location, die, mit Verlaub, perfekt mit handmade harmonisiert.
Im März startet die Marktreihe wieder durch, und zwar regelmässig an jedem 2. Sonntag im Monat von 11 bis 18 Uhr. Die ersten beiden Termine, die Ihr Euch schon mal im Kalender vormerken könnt, sind der 11. März und der 1. April (Vorverlegt wegen Ostern).
Auch mitmachen? Aussteller können sich ab sofort für die ersten beiden Termine - 11. März & 1. April 2012 - direkt auf handmade supermarket anmelden.
Im März startet die Marktreihe wieder durch, und zwar regelmässig an jedem 2. Sonntag im Monat von 11 bis 18 Uhr. Die ersten beiden Termine, die Ihr Euch schon mal im Kalender vormerken könnt, sind der 11. März und der 1. April (Vorverlegt wegen Ostern).
Auch mitmachen? Aussteller können sich ab sofort für die ersten beiden Termine - 11. März & 1. April 2012 - direkt auf handmade supermarket anmelden.
handmade.Termin: Stijl Mainz
Es ist wieder so weit: die erste Stijl für 2012 steht ins Haus!
Eins der ersten Highlights der handmade.Szene dieses Jahr dürfte die StijlWinter sein, die am ersten Februarwochenende zum sechsten Mal stattfindet. Mit mehr als 100 Ausstellern zieht die Stijl auf über 3.000 Quadratmetern ins Alte Postlager am Hbf und freut sich auf tausende Besucher aus dem ganzen Bundesgebiet.
Das Programm sieht neben dem Schauen und Shoppen von Handgemachtem und Designprachtstücken einen Skateboardwettbewerb vor, eine Druckaktion sowie ein Kopftischtennisturnier (!). Ein DIY-Aktionstisch wird von DaWanda betreut.
Designer, Kreative und alle Interessierten können sich auch in diesem Jahr wieder die "Sprechzijt" geben, eine Vortragsreihe rund um das Gründen, Ideenfinden und Businessmachen in der Kreativbranche.
Auf die Ohren gibt es vom Plattenteller, auf den Gaumen von Annabatterie und Mamas Liebe.
Stijl Winter 2012
Altes Postlager am Hbf
Mainz
Sa. 4. März & So. 5. März 2012, 11-18Uhr
Eintritt: 5€ (Erw.) | 3€ (Schüler, Studenten, Azubis) | Kinder bis 12 Jahre frei
January 24, 2012
Sehenswert: Wie Konsum statt trashiger Produkte funktioniert
Kleiner Anschau-Tip: Im Gegensatz zu der unglaublich schlechten Vorstellung, die die ARD gestern zum Thema Konsumoverkill und faire Produktion gegeben hat (H&M Check und danach Hart aber Fair), bringt arte jetzt gerade einen Beitrag, der Tiefgang bietet, zum Mitdenken und Nacher-noch-drüber-nachdenken einlädt, statt nur auf Emotionen herumzutrampeln und den Sensationalismusnerv zu belästigen: "Kaufen für die Müllhalde".
Wer's verpasst hat, arte bringt folgende Wiederholungen:
26.01.2012 um 14:40
28.01.2012 um 11:30
Kaufen für die Müllhalde
(Frankreich, 2010, 75mn)
ARTE F
Regie: Cosima Dannoritzer
"Gestützt auf mehr als drei Jahre dauernde Recherchen, erzählt die Dokumentation die Geschichte der geplanten Obsoleszenz. Sie beginnt in den 20er Jahren mit der Schaffung eines Kartells, das die Lebensdauer von Glühbirnen begrenzt, und gewinnt in den 50er Jahren mit der Entstehung der Konsumgesellschaft weiter an Boden.
Heute wollen sich viele Verbraucher nicht mehr mit diesem System abfinden. Als Beispiel für dessen verheerende Umweltfolgen zeigt die Dokumentation die riesigen Elektroschrottdeponien im Umkreis der ghanaischen Hauptstadt Accra."
Wer's verpasst hat, arte bringt folgende Wiederholungen:
26.01.2012 um 14:40
28.01.2012 um 11:30
Kaufen für die Müllhalde
(Frankreich, 2010, 75mn)
ARTE F
Regie: Cosima Dannoritzer
January 21, 2012
Deutschlands handmade-Szene bekommt ein B2B-Portal: seedyaa
Dass Macher von individuell gefertigten Produkten gerade dann oft mühselig um den Absatz und ein ohnehin oft schmales Einkommen kämpfen müssen, wenn sie den Verkauf auf Plattformen wie Etsy, DaWanda oder auch der eigenen Webseite samt Shop selber in die Hand nehmen, ist nicht neu. Die wenigsten Händler auf Marktplätzen für Selbergemachtes erzielen wohl ein Traumeinkommen bei geringem Aufwand, und in der Regel empfiehlt es sich ohnehin, gleich auf mehreren Marktplätzen einen Shop zu betreiben - mit allem organisatorischen Aufwand, der dazu gehört. Für eine One-(Wo)Man-Show grenzt das -"Make a living doing what you love"-handmade-Schlachtruf hin oder her- an Sklaverei.
Das hatten vor einiger Zeit bereits die Macher von Goodsmiths (ehemals craft.ly) erkannt und aus dieser Problemlage ein Geschäftsmodell entwickelt: Goodsmiths bietet Selbermachern gegen eine Transaktionsgebühr von 5% die Möglichkeit, ihre Waren konventionell (also Stück um Stück) oder gleich im Group Buying-Modus zu verkaufen. Noch läuft die Anmeldungsphase, in der sich Produktverkäufer ihren Shopnamen reservieren können (laut Goodsmiths über 300 potentielle Shops und mehr als 1000 Kunden), bald soll der Startschuss endgültig fallen.
Dieses Geschäftsmodell hat seit vergangenem November ein deutsches Unternehmen, das aus Hamburg kommt, in sehr ähnlicher Form aufgegriffen: seedyaa. Die neue Handelsplattform, seit Ende 2011 aus der geschlossenen beta heraus, will Selbermacher ("Produktanbieter") und Wiederverkäufer ("Ladenbesitzer") zusammenbringen, den Ersteren so schnellere und erfolgreichere Geschäfte, den Letzteren den Zugang zu neuen interessanten Produkten und allen weniger Aufwand bei der Recherche ermöglichen. Eine Art Alibaba für handmade, sozusagen, denn handmade ist nun so sehr Mainstream, dass sich auch der reguläre Markt dafür interessiert und auf der Suche nach guten Bezugsquellen ist. In den Worten des Geschäftsführers Marcus Reisiger soll seedyaa "eine einzigartige Mischung aus Handelspartner-Börse, Online-Marktplatz, Web-Shop und webbasierten Abwicklungssystem" sein.
Die Anmeldung auf dem Portal ist soweit kostenlos, bei Zustandekommen eines Sofortkaufs sowie bei einer Kommissionierung fallen für den Produktanbieter Provisionen an (3%, bzw. 1,5%). Die Schaltung eines Inserats kostet für Ladenbesitzer und für Produktanbieter 1€ plus 19% MwSt.
Das Zusammenkommen von Produktanbietern und Ladeninhabern läuft derzeit über sogenannte Inserate, die eine Laufzeit von 30 Tagen haben.
Gegenwärtig wurde die Einführungsaktion für kostenlose Inserate bis Ende März 2012 verlängert. Für gewerblich handelnde Kreative -und nur die dürfen mitmachen- auf der Suche nach anderen oder neuen Absatzmärkten vielleicht eine gute Gelegenheit, die neuen Wasser einmal auszutesten.
Auf dem deutschen Markt ist seedya sicherlich noch Vorreiter, wenn auch nicht mehr mit einer komplett innovativen Idee (siehe Goodsmiths); es könnte aber auch in dieser Nische bald enger werden, besonders, da es kaum noch lohnt, neue Marktplätze in der Tradition von Etsy, DaWanda & Co. ins Leben zu rufen, die nichts revolutionär Neues mehr zu bieten hätten.
seedyaa | @Facebook
P.S. Aktuell sucht seedyaa noch Praktikanten für den Online-Mkt.-Bereich.
Das hatten vor einiger Zeit bereits die Macher von Goodsmiths (ehemals craft.ly) erkannt und aus dieser Problemlage ein Geschäftsmodell entwickelt: Goodsmiths bietet Selbermachern gegen eine Transaktionsgebühr von 5% die Möglichkeit, ihre Waren konventionell (also Stück um Stück) oder gleich im Group Buying-Modus zu verkaufen. Noch läuft die Anmeldungsphase, in der sich Produktverkäufer ihren Shopnamen reservieren können (laut Goodsmiths über 300 potentielle Shops und mehr als 1000 Kunden), bald soll der Startschuss endgültig fallen.
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| image: seedyaa.com |
Dieses Geschäftsmodell hat seit vergangenem November ein deutsches Unternehmen, das aus Hamburg kommt, in sehr ähnlicher Form aufgegriffen: seedyaa. Die neue Handelsplattform, seit Ende 2011 aus der geschlossenen beta heraus, will Selbermacher ("Produktanbieter") und Wiederverkäufer ("Ladenbesitzer") zusammenbringen, den Ersteren so schnellere und erfolgreichere Geschäfte, den Letzteren den Zugang zu neuen interessanten Produkten und allen weniger Aufwand bei der Recherche ermöglichen. Eine Art Alibaba für handmade, sozusagen, denn handmade ist nun so sehr Mainstream, dass sich auch der reguläre Markt dafür interessiert und auf der Suche nach guten Bezugsquellen ist. In den Worten des Geschäftsführers Marcus Reisiger soll seedyaa "eine einzigartige Mischung aus Handelspartner-Börse, Online-Marktplatz, Web-Shop und webbasierten Abwicklungssystem" sein.
Die Anmeldung auf dem Portal ist soweit kostenlos, bei Zustandekommen eines Sofortkaufs sowie bei einer Kommissionierung fallen für den Produktanbieter Provisionen an (3%, bzw. 1,5%). Die Schaltung eines Inserats kostet für Ladenbesitzer und für Produktanbieter 1€ plus 19% MwSt.
Das Zusammenkommen von Produktanbietern und Ladeninhabern läuft derzeit über sogenannte Inserate, die eine Laufzeit von 30 Tagen haben.
Gegenwärtig wurde die Einführungsaktion für kostenlose Inserate bis Ende März 2012 verlängert. Für gewerblich handelnde Kreative -und nur die dürfen mitmachen- auf der Suche nach anderen oder neuen Absatzmärkten vielleicht eine gute Gelegenheit, die neuen Wasser einmal auszutesten.
Auf dem deutschen Markt ist seedya sicherlich noch Vorreiter, wenn auch nicht mehr mit einer komplett innovativen Idee (siehe Goodsmiths); es könnte aber auch in dieser Nische bald enger werden, besonders, da es kaum noch lohnt, neue Marktplätze in der Tradition von Etsy, DaWanda & Co. ins Leben zu rufen, die nichts revolutionär Neues mehr zu bieten hätten.
seedyaa | @Facebook
P.S. Aktuell sucht seedyaa noch Praktikanten für den Online-Mkt.-Bereich.
January 17, 2012
Craft-Mag-Kultur in Deutschland: Was war, was ist.
Und noch eine kurze Retrospektive.
Das Jahr vier nach meiner Meckerei zum deutsch(sprachig)en Beitrag in Sachen Craft-Mag-Kultur: Die Szene wächst und bringt mittlerweile schöne und engagierte Publikationen hervor.
Das CUT Magazine dürfte der Vorreiter gewesen sein, denn als es im Frühjahr 2009 an den Start ging, gab es kein vergleichbares Printmag auf dem hiesigen Markt - nicht, dass ich davon gehört hätte. Das Magazin widmet sich vorrangig Fashion-Themen, der Schwerpunkt liegt dabei auf handmade, es gibt Kauftips und Nähanleitungen samt Schnittmuster.
Mittlerweile kann das Team in München auf sechs Ausgaben zurückblicken. Das ist doch was.
CUT ist mittlerweile nicht nur online erhältlich, sondern in jedem gut sortierten Presseladen in Deutschland und einigen europäischen (!) Ländern, sowie in vielen kleinen Designlädchen erhältlich und kostet derzeit 9,50€ plus Porto für den Postversand, wo anfallend.
kleinformat ist ein Eine-Frau Magazin (plus mittlerweile, da sagenhafter Erfolg, helfende Hände hier und da), das aus Österreich kommt und sich innerhalb kürzester Zeit einen Namen in der handmade-Szene gemacht hat. Die erste Ausgabe erschien 2010, aktuell ist bereits die 7. Ausgabe erhältlich. Der Schwerpunkt liegt "zwar" auf Design&Kind, als solches ist kleinformat aber fest in der handmade-Welt verwurzelt.
kleinformat ist on- und offline erhältlich und kostet 4,90€ und, wo anfallend, auch Porto fürs Verschicken.
Gaarn, 2010 entstanden aus einer Abschlussarbeit im Bereich Design an der Bauhausuniversität Weimar (s. auch hier), wartet ganz aktuell seit dem 15. Januar 2012 auch in Print auf. Das Format allein -Gaarn wird im Posterformat aufgelegt- ist interessant und für ein Magazin eher unkonventionell. Eine neue Rubrik ist ebenfalls hinzugekommen: die lange schon populäre Kombination von handmade und foodism hat nun auch Gaarn aufgenommen und wird sich ab sofort um die Themen Esskultur und nachhaltige Ernährung kümmern.
Gaarn kann direkt auf der Seite gekauft werden, sowie auch in einigen ausgewählten Läden online und offline. Der Preis ist 4,90 € plus 1,50€ Versand, wo anfallend.
Das MakeMake-Magazin ist ebenfalls das Produkt einer Diplomarbeit, diesmal zweier Studentinnen aus Münster. 2010 als Abschlussarbeit gemacht, erschien das Magazin Ende 2011 auch in Print und für alle. Die beiden Macherinnen von MakeMake haben den Inhalt der ersten Ausgabe komplett selber erarbeitet, der Schwerpunnkt liegt auf Selberbasteln der neuen Generation, für die zweite Ausgabe soll es Crowdsourcing aus der handmade-Szene geben.
MakeMake kann on- und offline erworben werden und kostet 9,00€ plus 1,45€ Versand, wo anfallend.
Eigenwerk ist ein Onlinemagazin (Ende 2009), das es bald auch in den Print schaffen möchte - und das Zeug dazu allemal hat. Die beiden Macher hinter Eigenwerk sammeln Tips und Funde aus der internationalen New Handmade- und Design-Szene, verbloggen sie und publizieren sie thematisch passend im Onlinemagazin. Jedes Onlinemagazin hat eines der sechs Schwerpunkte des Projekts zum Thema, davon sind vier bereits "abgearbeitet" (ergo: vier Onlineausgaben gibt es bereits).
Handmade Kultur gibt es seit 2011, die erste Ausgabe erschien Juli/August. Das Magazin wird in Hamburg produziert, der Inhalt gestaltet sich aus journalistischen Beiträgen und user-generated-content aus dem gleichnamigen Portal.
Handmade Kultur ist mittlerweile in gut sortierten Presseshops erhältlich, sowie bei einer Reihe von Partnern on- und offline und im portaleigenen Shop. Das Magazin kostet 6,90€ zuzüglich Versand, wo anfallend. Aktuell steht die vierte Ausgabe für 02/03 an.
Schön, dass es wird!
Das Jahr vier nach meiner Meckerei zum deutsch(sprachig)en Beitrag in Sachen Craft-Mag-Kultur: Die Szene wächst und bringt mittlerweile schöne und engagierte Publikationen hervor.
Das CUT Magazine dürfte der Vorreiter gewesen sein, denn als es im Frühjahr 2009 an den Start ging, gab es kein vergleichbares Printmag auf dem hiesigen Markt - nicht, dass ich davon gehört hätte. Das Magazin widmet sich vorrangig Fashion-Themen, der Schwerpunkt liegt dabei auf handmade, es gibt Kauftips und Nähanleitungen samt Schnittmuster.
Mittlerweile kann das Team in München auf sechs Ausgaben zurückblicken. Das ist doch was.
CUT ist mittlerweile nicht nur online erhältlich, sondern in jedem gut sortierten Presseladen in Deutschland und einigen europäischen (!) Ländern, sowie in vielen kleinen Designlädchen erhältlich und kostet derzeit 9,50€ plus Porto für den Postversand, wo anfallend.
kleinformat ist ein Eine-Frau Magazin (plus mittlerweile, da sagenhafter Erfolg, helfende Hände hier und da), das aus Österreich kommt und sich innerhalb kürzester Zeit einen Namen in der handmade-Szene gemacht hat. Die erste Ausgabe erschien 2010, aktuell ist bereits die 7. Ausgabe erhältlich. Der Schwerpunkt liegt "zwar" auf Design&Kind, als solches ist kleinformat aber fest in der handmade-Welt verwurzelt.
kleinformat ist on- und offline erhältlich und kostet 4,90€ und, wo anfallend, auch Porto fürs Verschicken.
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| images: gaarn.de |
Gaarn, 2010 entstanden aus einer Abschlussarbeit im Bereich Design an der Bauhausuniversität Weimar (s. auch hier), wartet ganz aktuell seit dem 15. Januar 2012 auch in Print auf. Das Format allein -Gaarn wird im Posterformat aufgelegt- ist interessant und für ein Magazin eher unkonventionell. Eine neue Rubrik ist ebenfalls hinzugekommen: die lange schon populäre Kombination von handmade und foodism hat nun auch Gaarn aufgenommen und wird sich ab sofort um die Themen Esskultur und nachhaltige Ernährung kümmern.
Gaarn kann direkt auf der Seite gekauft werden, sowie auch in einigen ausgewählten Läden online und offline. Der Preis ist 4,90 € plus 1,50€ Versand, wo anfallend.
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| image: makemake-magazin.de |
Das MakeMake-Magazin ist ebenfalls das Produkt einer Diplomarbeit, diesmal zweier Studentinnen aus Münster. 2010 als Abschlussarbeit gemacht, erschien das Magazin Ende 2011 auch in Print und für alle. Die beiden Macherinnen von MakeMake haben den Inhalt der ersten Ausgabe komplett selber erarbeitet, der Schwerpunnkt liegt auf Selberbasteln der neuen Generation, für die zweite Ausgabe soll es Crowdsourcing aus der handmade-Szene geben.
MakeMake kann on- und offline erworben werden und kostet 9,00€ plus 1,45€ Versand, wo anfallend.
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| images: eigenwerk-magazin.de |
Eigenwerk ist ein Onlinemagazin (Ende 2009), das es bald auch in den Print schaffen möchte - und das Zeug dazu allemal hat. Die beiden Macher hinter Eigenwerk sammeln Tips und Funde aus der internationalen New Handmade- und Design-Szene, verbloggen sie und publizieren sie thematisch passend im Onlinemagazin. Jedes Onlinemagazin hat eines der sechs Schwerpunkte des Projekts zum Thema, davon sind vier bereits "abgearbeitet" (ergo: vier Onlineausgaben gibt es bereits).
Handmade Kultur gibt es seit 2011, die erste Ausgabe erschien Juli/August. Das Magazin wird in Hamburg produziert, der Inhalt gestaltet sich aus journalistischen Beiträgen und user-generated-content aus dem gleichnamigen Portal.
Handmade Kultur ist mittlerweile in gut sortierten Presseshops erhältlich, sowie bei einer Reihe von Partnern on- und offline und im portaleigenen Shop. Das Magazin kostet 6,90€ zuzüglich Versand, wo anfallend. Aktuell steht die vierte Ausgabe für 02/03 an.
Schön, dass es wird!
January 15, 2012
handmade Marktplätze: Was war, was ist.
Das Jahr ist noch jung, Freitag der 13. ist nun auch überstanden - da fehlt doch eigentlich erstmal ein schon lange nötiger Rück- und Überblick über die Lage am Markt für Marktplätze für Hand- und Selbergemachtes. Kurz und knapp und basierend auf der (sicherlich auch unvollständigen) Liste, die ich seit ein paar Jahren pflege.
Seitdem Etsy, der weltweite Vorreiter der Marktplätze für Hand- und Selbergemachtes im web2.0, im Sommer 2005 an den Start gegangen ist, sind in dieser Nische regelmässig neue Marktplätze hinzugekommen. Das soll nicht heissen, dass es vor Etsy keine Marktplätze zum Absatz handgemachter Produkte im Netz gegeben hat; vereinzelt gab es "online distros" und kuratierte Marktplätze, von denen allerdings die wenigsten bis 2005 durchgehalten haben. Erst Etsy hat es mit seiner Kombination aus gehostetem Storefront und Spezialmarktplatz geschafft, den Zeitgeist der New Handmade-Bewegung in ein tragfähiges eCommerce-Konzept umzusetzen, welches fortan gerne und viel adaptiert, kopiert und übernommen wurde. Aus der Seite, die anfänglich von nur vier Leuten (den Gründern) betreut wurde, ist inzwischen ein millionenschweres Unternehmen geworden, das im letzten Jahr den Sprung auf den internationalen Markt gemacht und seine anfängliche grassrootishness nun endgültig abgelegt hat.
Die ersten Neuzugänge neben Etsy in der noch jungen handmade-Nische kamen zögerlich zwischen 2005 und 2006. Die Neuzugänge 2007 verteilten sich recht gleichmässig, wenn auch zahlenmässig nicht überraschend, auf Europa und die USA. 2008 schien das Konzept vom Marktplatz für die New-Handmade-Nische seinen Subkulturstatus zu verlieren und kam im Mainstream an. Gleichzeitig war ein Anstieg der sogenannten "curated marketplaces" und "online distros" für Handgemachtes zu verzeichnen. Im Mai 2009 konnte ich weit über 60 Marktplätze auf meiner Liste zählen. Seitdem hat die Zahl der Marktplätze die Hundertermarke durchbrochen.
Nachdem die Szene Mitte 2009 einen letzten grossen Schub Neuzugänge besonders in Osteuropa (Polen und Russland) verzeichnen konnte, ging Ende 2009 in Norwegen auch endlich die erste skandinavische Antwort auf Etsy an den Start. 2010 gab es insgesamt recht wenig Aktivität und Neuzugänge, dafür aber umso mehr Abgänge vom Markt. Mit 2011 nahm die Aktivität rund um neue Businessmodelle und Marktplätze wieder etwas an Fahrt auf.
Ausgerechnet Holland, mit seiner sehr aktiven Kreativcommunity, kann bislang keinen eigenen aktiven und verlässlich funktionierenden Marktplatz aufweisen. Auch Südeuropa (Spanien, Portugal) lässt bislang noch mit lokalen Angeboten auf sich warten, Italien hat allerdings zwei eigene Marktplätze hervorgebracht. In Südamerika gibt es erste Anfänge für einen Markt, der insgesamt sehr gross und sehr interessiert am Thema sein dürfte. Der asiatische Raum, besonders Japan, hat indes gänzlich andere eCommerce-Konzepte für die handmade-Nische entwickelt.
Die komplette Liste und Übersicht der Märkte ist hier einzusehen. Bereits besprochene Marktplätze sind übrigens unter dem Tag khend-meyd zu finden (was khend-meyd ist, hatte ich in diesem Post ganz am Ende erklärt.)
Seitdem Etsy, der weltweite Vorreiter der Marktplätze für Hand- und Selbergemachtes im web2.0, im Sommer 2005 an den Start gegangen ist, sind in dieser Nische regelmässig neue Marktplätze hinzugekommen. Das soll nicht heissen, dass es vor Etsy keine Marktplätze zum Absatz handgemachter Produkte im Netz gegeben hat; vereinzelt gab es "online distros" und kuratierte Marktplätze, von denen allerdings die wenigsten bis 2005 durchgehalten haben. Erst Etsy hat es mit seiner Kombination aus gehostetem Storefront und Spezialmarktplatz geschafft, den Zeitgeist der New Handmade-Bewegung in ein tragfähiges eCommerce-Konzept umzusetzen, welches fortan gerne und viel adaptiert, kopiert und übernommen wurde. Aus der Seite, die anfänglich von nur vier Leuten (den Gründern) betreut wurde, ist inzwischen ein millionenschweres Unternehmen geworden, das im letzten Jahr den Sprung auf den internationalen Markt gemacht und seine anfängliche grassrootishness nun endgültig abgelegt hat.
Die ersten Neuzugänge neben Etsy in der noch jungen handmade-Nische kamen zögerlich zwischen 2005 und 2006. Die Neuzugänge 2007 verteilten sich recht gleichmässig, wenn auch zahlenmässig nicht überraschend, auf Europa und die USA. 2008 schien das Konzept vom Marktplatz für die New-Handmade-Nische seinen Subkulturstatus zu verlieren und kam im Mainstream an. Gleichzeitig war ein Anstieg der sogenannten "curated marketplaces" und "online distros" für Handgemachtes zu verzeichnen. Im Mai 2009 konnte ich weit über 60 Marktplätze auf meiner Liste zählen. Seitdem hat die Zahl der Marktplätze die Hundertermarke durchbrochen.
Nachdem die Szene Mitte 2009 einen letzten grossen Schub Neuzugänge besonders in Osteuropa (Polen und Russland) verzeichnen konnte, ging Ende 2009 in Norwegen auch endlich die erste skandinavische Antwort auf Etsy an den Start. 2010 gab es insgesamt recht wenig Aktivität und Neuzugänge, dafür aber umso mehr Abgänge vom Markt. Mit 2011 nahm die Aktivität rund um neue Businessmodelle und Marktplätze wieder etwas an Fahrt auf.
Ausgerechnet Holland, mit seiner sehr aktiven Kreativcommunity, kann bislang keinen eigenen aktiven und verlässlich funktionierenden Marktplatz aufweisen. Auch Südeuropa (Spanien, Portugal) lässt bislang noch mit lokalen Angeboten auf sich warten, Italien hat allerdings zwei eigene Marktplätze hervorgebracht. In Südamerika gibt es erste Anfänge für einen Markt, der insgesamt sehr gross und sehr interessiert am Thema sein dürfte. Der asiatische Raum, besonders Japan, hat indes gänzlich andere eCommerce-Konzepte für die handmade-Nische entwickelt.
Die komplette Liste und Übersicht der Märkte ist hier einzusehen. Bereits besprochene Marktplätze sind übrigens unter dem Tag khend-meyd zu finden (was khend-meyd ist, hatte ich in diesem Post ganz am Ende erklärt.)
January 2, 2012
Bescherung: we have a winner
Die Glücksfee (a.k.a. random.org) hat zugeschlagen, und nachdem sich der Glitzerstaub gelegt hat, stehen die Gewinnerinnen fest:
...genau, Plural. Ich lege kurzerhand noch Goodies für zwei weitere Gewinnerinnen mit in den Korb. Zwar kein Buch, aber eine klitzekleine Überraschungspost aus Israel für jede von Euch. Herzlichen Glückwunsch Euch dreien, eine Email bekommt Ihr auch noch.
Habt alle vielen Dank für Eure Kommentare und für die Erfahrungsberichte über Eure Druckerlebnisse und vor allen Dingen dafür, dass Ihr Euch die Zeit dazu nehmt, sie mit uns allen zu teilen. Mein ungewöhnlichster Druckversuch war bislang mit getrockneten Blättern und Gräsern (mässig erfolgreich, denn es hat geschmiert) und mit selbst geschnitztem Speckstein (sehr mühselig, aber immerhin ein kleiner Monogrammstempel).
...genau, Plural. Ich lege kurzerhand noch Goodies für zwei weitere Gewinnerinnen mit in den Korb. Zwar kein Buch, aber eine klitzekleine Überraschungspost aus Israel für jede von Euch. Herzlichen Glückwunsch Euch dreien, eine Email bekommt Ihr auch noch.
Habt alle vielen Dank für Eure Kommentare und für die Erfahrungsberichte über Eure Druckerlebnisse und vor allen Dingen dafür, dass Ihr Euch die Zeit dazu nehmt, sie mit uns allen zu teilen. Mein ungewöhnlichster Druckversuch war bislang mit getrockneten Blättern und Gräsern (mässig erfolgreich, denn es hat geschmiert) und mit selbst geschnitztem Speckstein (sehr mühselig, aber immerhin ein kleiner Monogrammstempel).
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