March 30, 2012

handmade.Termin: April, April!


Nachdem der Frühling mit aller Macht übers Ländle hereingebrochen ist, kommt der April bereits mit grossen Schritten hinterher.  Kein Aprilscherz: bedingt durch die Osterfeiertage haben wir an diesem Wochenende vorgezogene Markttermine.







Der handmade supermarket freut sich auf regen Besucherandrang zum vorösterlichen Stelldichein am 1. April in der historischen Kreuzberger Markthalle IX.




Bei 60 DesignerInnen, KünstlerInnen & Minilabels könnt Ihr von 11 bis 18 Uhr handgemachte oder fair gehandelte Produkte shoppen - es wird sicher auch das ein oder andere Osterschnäppchen Euren Weg kreuzen.


Für Stärkung sorgen leckeres handmade Essen und guter Kaffee.

Die Kleinsten können sich schminken lassen, und am DIY-Stand
können Kinder und Erwachsene nach Herzenslust basteln.




P.S. Die nächsten regulären handmade-supermarket Markttermine sind der 13. Mai und der 10. Juni (also der jeweils 2. Sonntag im Monat).Verkäufer können sich für beide Termine noch bewerben!






Am Maybachufer rockt am 1. April ganz regulär der Nowkoelln Flowmarkt und gibt Euch neben Kunst, Vintage und Second Hand auch noch kräftig was auf die Löffel: C.M. Smith ab 13 Uhr und RAY MAN ab 15:30 Uhr.


P.S. Achtung, Aussteller! Für den nächsten Termin am 15. April werden am 3. April um 15 Uhr unter diesem Link Onlineanmeldungen angenommen, ansonsten auch immer während des Markts ab 9:30 Uhr (am Infozelt neben der Bühne auf der Kanalterasse).




Darmstadt freut sich derweil auf den Eintagsladen no.5 am 1. April von 13 bis 18 Uhr in der Centralstation.
Bei 44 Designern und Kreativen können schmucke Kleinigkeiten und ausgefallene Designobjekte erworben werden, die sich ganz hundertundeinprozentig auch als österliche Geschenke wunderbar machen.




Das Faust e.V. in Hannover bittet am 1. April zum handgemacht!-Markt nach Linden. Wie jeden 1. Sonntag im Monat bieten hier Kreative und Künstler in der Faust-Warenannahme von 11 bis 18 Uhr ihre handgemachten Produkte zum Kauf an.






March 21, 2012

handmade.Termin: handmade.Shopping von Nord nach Süd und zurück


Am kommenden Wochenende brummt die handmade.Markt-Szene nur so vor Terminen! Von Nord nach Süd, über die Grenze in die Schweiz und wieder zurück beglücken Designer und Craftistas Euch mit ihren selbstgemachten Produkten!

Samstag, 24. März 2012


Schaffhausen in der Schweiz hat seinen ersten Koffermarkt: der 1. Schaffhauser Koffermärt öffnet am Samstag von 10 bis 17 Uhr die Türen, und diese Aussteller aus der ganzen Schweiz sind dabei.


Hotel Kronenhof
-Grosser Saal-
Kirchhofplatz 7
Schaffhausen | Schweiz






Im Münchner ELKI findet ein weiterer Markt für Schöne Dinge statt; von 11 bis 17 Uhr bieten diese Aussteller ihre handgemachten Produkte feil und freuen sich auf viele Besucher.


ELKI Zentrum 
Nordendstrasse 53 
80801 München






In Frankfurt am Main öffnet petitBOO, ein Designmarkt für handgemachte Produkte rund ums Kind, erstmals die Pforten. Viele interessante und beliebte Label und Manufakturen sind mit dabei und werden von 12 bis 20 Uhr ihre Produkte zum Kauf anbieten.
Die Orangerie im Günthersburgpark bietet für den Markt einen wunderschönen Rahmen und wird die Besucher sicherlich richtig begeistern. Im Anschluss an den Marktbesuch könnte doch sogar noch ein Ausflug mit Kind & Kegel in den Park samt Picknick gemacht werden!


Orangerie im Günthersburgpark
Comeniusstraße 39
60389 Frankfurt am Main


Sonntag, 25. März 2012




Die Koffer|Schau Münster lädt am Sonntag von 10 bis 18 Uhr ins Café Domicil am Pottkamp zum Koffermarkt. Eine schöne Auswahl an Designern und Kreativen wird selbstgemachte Produkte im wahrsten Sinne des Wortes aus ihren Koffern zaubern und zum Kauf anbieten.
Bei gutem Wetter empfiehlt sich ein Besuch allemal, da sich das Café in schönster Ausflugslage in der Nähe vom Aasee befindet.

Café Domicil
Pottkamp 19
Münster




Das Emsland begrüsst am Sonntag den kleinformART Koffermarkt in Thuine. Im Alten Holzfachmarkt finden sich von 11 bis 17 Uhr diese Aussteller ein, um Euch mit ihren handgemachten Produkten den Tag zu versüssen. Das ansprechende Rahmenprogramm wird ausserdem Gross und Klein begeistern.


--> Für den nächsten kleinformART Koffermarkt in Münster könnt Ihr Euch noch bis zum 6.4. bewerben!






Die Begeisterung für Koffermärkte in Deutschland wächst und wächst - und auch Osnabrück ist nun dabei. Am Sonntag warten Kreative und Designer von 10 bis 17 Uhr auf dem Koffer*Markt Osnabrück im StadtgalerieCafe auf und freuen sich über regen Besuch.

StadtgalerieCafé
Große Gildewart 14
49074 Osnabrück







March 18, 2012

handmade.Termin: NFT 6 sucht Euch!







Needful Things wird handmade- und Design-Begeisterten mit seiner 6. Ausgabe das Pfingstwochenende verschönern - und zwar am 27. und 28. Mai (das ist der Sonntag und Montag) in Wuppertal.

Wenn Ihr mit einem Stand dabei sein wollt, dann schickt noch bis zum 31. März 2012 Eure Bewerbung an das NFT-Orgateam!









March 16, 2012

handmade.Termin: der.die.sein | k(offerte) | einfach schön no.2


Das Wetter soll schön werden, an diesem Wochenende. Traut Euch aus dem Haus und geht handmade.Shopping!


Logo: Inferno Events



In Hamburg startet der.die.sein wieder durch: zum Auftakt in die neue Saison gibt es diesmal sogar Samstag und Sonntag  Design und Handgemachtes von Kreativen aus und um Hamburg. Im Unilever-Haus in Hamburgs Hafen-City gibt es von 11 bis 18 Uhr neben handmade auch Köstlichkeiten für das leibliche Wohl, Mitmachaktionen und einen Blick auf Hamburg von der Sonnenterasse.

Wer in dieser Saison mit einem Stand dabei sein möchte, kann sich bei den Veranstaltern bewerben!




In der Rainhofscheune in Kirchzarten (das liegt in Südbaden) gibt es am Samstag ab 11 Uhr die (k)offerte. Der Name ist hier Programm, es wird stracks aus dem Koffer heraus verkauft. Der Ansturm auf den ersten Termin war so gross, dass bereits der nächste Termin geplant wird. Dieses Mal sind alle diese Aussteller dabei und freuen sich auf Besuch. Infos zur Anreise hält das (k)offerte-Blog bereit.


Einfach-Schön-Designmarkt No. 2
In der Bugenhagengemeinde in Hannover findet am Sonntag von 12 bis 18 Uhr die zweite Ausgabe des Einfach Schön Designmarkts statt (nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus der Bugenhagengemeinde).

//1. Etage\\
Stresemannallee 34
30173 Hannover






March 15, 2012

handmade.Interview: renna deluxe


Ein ganz besonderes handmade.Interview, auf das ich mich schon lange gefreut habe: heute darf ich Christiane von renna deluxe vorstellen! Die studierte Architektin und Produktdesignerin aus Wiesbaden ist Vollblut-Hand.Maid, liebt den direkten Kontakt mit Kunden auf Design- und Handmademärkten, schreibt ihr eigenes Blog, schätzt Musik abseits der Masse und hat ausserdem gerade ihr erstes Buch geschrieben - übrigens der erste deutschsprachige Beitrag zur Zakka-Kultur.



h2.0: Christiane, erzähl' uns doch kurz wer Du bist und was Du machst?
Christiane: Nach Abschluss meiner beiden Studiengänge in Architektur und Produktdesign bin ich seit gut 12 Jahren beruflich selbständig. Viele Jahre habe ich mit meinem Partner eine Agentur für Produkt- und Interiordesign geführt.
Meine Kreativität hört nach Feierabend nicht auf. Ich liebe es Dinge mit der Hand zu fertigen. So gründete ich vor etwa zwei Jahren das Label renna deluxe. Anfänglich war es nur als "Spielwiese" gedacht. 

h2.0: Wie hast Du zu Deinem heutigen kreativen Beruf gefunden? Zufall, Bestimmung, Vision von Kindesbeinen an?
Christiane: Die Kreativität ist mir im wahrsten Sinne des Wortes in die Wiege gelegt worden. Meine Mutter war bildende Künstlerin und mein Vater Ingenieur. Von Kindesbeinen an wurde ich im künstlerischen und musischen Bereich gefördert. Bei uns zu Hause gehörte die Auseinandersetzung mit Kunst, Musik und Design zum Alltag. Ich bin eindeutig durch meine Eltern mit Kunst, Jazz und minimalem Design geprägt worden.

h2.0: renna deluxe - ist Dein Labelname ein Wortspiel, eine Anspielung, oder ein Zitat?
Christiane: renna ist ein wahrer Name auf den ich reagiere.
Es war einmal … ein Freundeskreis mit vielen gemeinsamen Interessen, wie Musik, Kunst, Design und Motorradfahren. Wir verbrachten viel Zeit miteinander und amüsierten uns köstlich. Ende der 1980er gründeten wir den Verein: "Kleinkraftradklub Rehbraune Zündkerze". (Erläuterung: Ist ein Vergaser richtig eingestellt hat die Zündkerze eine rehbraune Farbe.)
Der Verein war ein Antiklub. Was dazu führte, dass alles penibel wie in einem Kleingartenverein strukturiert war. Bei Eintritt in den Klub erhielt jedes Mitglied eine Einsteigerklubkarte mit der Mitgliedsnummer und einen Decknamen zugeteilt. Mein Pseudonym Renna ist mir ans Herz gewachsen und so war bei der Gründung meines Unternehmens die Namensfindung ein Leichtes: renna deluxe - Leidenschaften aus Stoff & Papier.

renna deluxe - at work!


h2.0: Butter bei die Fische: Kannst Du Dein Leben durch handmade finanzieren, oder möchtest Du das überhaupt? Wo liegen Deiner Erfahrung/Meinung nach und ganz allgemein die Potentiale, wo die Schwächen (auch im Bezug auf die Infrastruktur, die Deutschland bietet)?
Christiane: Fische mag ich gern ;*)  Aus der "Spielwiese" ist ein Unternehmen geworden. Dies war anfänglich gar nicht mein Anliegen. Nach dem ersten Jahr habe ich meine Zahlen analysiert und "Blut geleckt". Nun will ich es wissen und bin ab 2012 hauptberuflich bei renna deluxe tätig. handmade bereichert die Konsumwelt mit einem Sortiment an Vielfalt. Es ist ein Angebot an die Verbraucher, welche es begeistert annehmen.

h2.0: Du bist regelmässig auf Designmärkten in der ganzen Bundesrepublik vertreten - damit verbunden ist viel Fahrerei, das Zusammenstellen einer Produktwelt und das Vorbereiten von genügend Verkaufsexemplaren, sowie natürlich Deine Präsenz oft auch über mehrere Tage. Wäre es nicht einfacher, abseits von Märkten in Deinen Onlineshops und an Wiederverkäufer zu liefern, oder gibt es da noch einen anderen Aspekt, der einfach unersetzbar ist?
Christiane: Den persönlichen Kontakt zu meinen Kunden möchte ich nicht missen. Ich bin gern im direkten Austausch mit ihnen und den Kollegen auf den Veranstaltungen. Zu beobachten, wie die Menschen auf meine Auslage reagieren macht mir Spaß. Es gibt für mich kein größeres Kompliment, als dass Menschen meine Produkte kaufen um ihren Alltag damit zu verschönern.

h2.0: A propos - wo kann man renna deluxe online und offline finden?
Christiane: renna deluxe ist online auf drei Plattformen vertreten: DaWanda, epla und Etsy. Offline gibt es einige Ladenlokale in der Republik, die renna deluxe im Sortiment führen. Nähere Infos sind auf meiner Website zu finden.

Faszination Papier @ renna deluxe


h2.0: Du arbeitest vor allen Dingen mit dem Medium Papier und Farbe - was fasziniert Dich daran?
Christiane: Papier ist wahrlich ein faszinierendes Material. Mit ein paar gezielten Knicken wird aus einem Blatt dünnem Papier ein belastbarer Gegenstand. Ob deutsch, japanisch, amerikanisch oder vintage Papiere, Reispapier, Graupappe, Kraft, Bütte, Baumwolle oder Zeitung – ich mag die Haptik und die unterschiedlichen Eigenschaften.

h2.0: Abgesehen von Deinen Papierdesigns beschäftigst Du Dich ausführlich mit der japanischen Kultur und fertigst japanischen Blumenschmuck, im Westen seit The New Handmade gemeinhin "Kanzashi" genannt. Wie kam es dazu, dass Du bei Tsumami & Co. hängen geblieben bist?
Christiane: Japan interessiert mich schon viele Jahre. Die Kunst der Reduktion und des Details, der sehr hohe Anspruch an Ästhetik und Sinnlichkeit, sind für mich wichtige Aspekte in der Auseinandersetzung mit der Kultur. Auf einer Reise durch Japan habe ich viele Geishas, Maikos und traditionell gekleidete Bräute gesehen – atemberaubende Schönheiten.  Die aufwendigen Frisuren mit den schönen Kanzashi haben mich in ihren Bann gezogen.
Die traditionelle Technik des Tsumami ist sehr aufwendig und bedarf viel Übung. Nach einigen Fehlversuchen und viel Zeit hatte ich den "Bogen raus" und gebe mich nun sehr gern der kontemplativen Fertigung der Blüten hin – meine Art der Meditation. Es ist eine Leidenschaft. Ich freu mich über jede Blüte, die in meinen Händen entsteht.

(c) frech Verlag
h2.0: ...und nun hast Du sogar ein Buch darüber geschrieben: "Kanzashi", das erste zakkatechnische Kreativbuch auf Deutsch! Wie kam es dazu und wie war die Arbeit daran? Was hat Dir Spass gemacht und was eher nicht so?
Christiane: Im letzten Herbst bekam ich eine Anfrage vom frech Verlag, ob ich nicht Lust hätte ein Anleitungsbuch zum Thema "Kanzashi" zu schreiben. Und wie ich das hatte!
In der Publikation werden zeitgenössische Techniken zum Nähen von Kanzashi in Wort und Bild vorgestellt. Für das Nähen mit der Hand benötigt man kein Vorwissen und bekommt die Fertigung Schritt für Schritt erklärt. 15 verschiedene Designs laden zum Nacharbeiten oder als Inspiration für eigene Entwürfe ein. Neben Haarspangen, Haarreif und Broschen finden sich Anleitungen für Accessoires wie eine kleine Kosmetiktasche oder Taschentuchtaschen in dem Buch.

Blick ins Buch: "Kanzashi"
(c) frech Verlag


Das Projekt wurde von einem Vertrieb für amerikanische Stoffe begleitet und ich habe traumhafte Stoffe zur Verfügung gestellt bekommen. Ich entwerfe sehr gern über das Material, d.h. ich entscheide anhand des Stoffes, was ich daraus fertige. So konnte ich aus den Vollen schöpfen. Ich hatte alle Freiheiten in der Erstellung der Designs. Bei den Taschen hat mich Michaela aka Himmelrosa tatkräftig mit ihren Nähkünsten unterstützt. An der Maschine bin ich nicht sonderlich gut und hätte es ohne sie gar nicht so umsetzen können. 
Die Zusammenarbeit mit dem Verlag war ausgesprochen gut. Ich habe alle Freiheiten genossen, die nur möglich sind. Der Fotograf hat die Kanzashi sehr schön in Szene gesetzt und ich freu mich riesig endlich das erste Exemplar in den Händen halten zu können. Morgen ist es soweit!

Blick ins Buch: "Kanzashi"
(c) frech Verlag

h2.0: Was machen denn die Kanzashifans, die auch selber Hand anlegen wollen, aber noch nicht so bewandert sind im Zusammenstellen von passenden Stoffen und Farbkombinationen?
Christiane: Zeitgleich zum Erscheinen des Buches am 16. März 2012 biete ich in meinem Shop bei Dawanda DIY-Materialpakete zum Nähen von Kanzashi an. In den Materialpaketen befindet sich der bereits zugeschnittene Stoff, Nähnadel, Zwirn, Broschennadeln / Spange … alle notwendigen Utensilien. Mit der Anleitung aus dem Buch kann man sofort loslegen und sein eigenes Kanzashi nähen.

Blick ins Buch: "Kanzashi"
(c) frech Verlag


h2.0: Der handmade-Trend ist nun im Mainstream angekommen. Wie wird es Deiner Meinung nach weitergehen? Wann wird der Trend zu Ende sein und was kommt dann?
Christiane: Ich denke es wird in dem Sinn kein Ende geben, der Trend wird sich verändern. Qualität ist ein Faktor, der immer mehr an Gewicht gewinnt. Durfte die Ausführung in den Anfängen der Bewegung ruhig etwas ungelenk oder ruppig sein, tritt die Qualität der Details immer mehr in den Vordergrund. Das Crafting oder auch handmade-Bewegung ist für mich keine Art des "Basteln", sondern hochwertige Manufaktur in Kleinserie.

h2.0: Ich gebe Dir einen Walkman und eine 2x2m Leinwand. Was läuft auf dem Walkman und was bringst Du auf die Leinwand?
Christiane: Auf dem Walkman läuft ein Mischung von EST, Prince, Bonobo, Phoenix. Michel Petrucciani, Junip, Steely Dan, Feist und bitte noch einige Empfehlungen meiner Freundin Heike ;*) Sie versorgt mich mit frischem Stoff.

Wenn die Leinwand nicht monochrom wird - ich begeistere mich für monochrome Malerei und minimal Art, dann werden sich Lettern darauf wieder finden. Buchstaben – zur Zeit bin ich verliebt in ein kleines "g" aus meinem amerikanischen Stempelkasten.

h2.0: Welche handwerkliche Fertigkeit oder welche Technik würdest Du gerne noch lernen?
Christiane: Letterpress ist etwas, was ich noch nicht ausprobiert habe. Sehr spannend. Zeit in einer Siebdruckerei, um Ideen auszuprobieren, die wünsche ich mir. Häkeln habe ich vergessen, da würde ich gern nachbessern.

h2.0: Wenn Du einen Tag lang in die Kreativschmiede oder das Atelier eines Künstlers oder eines Unternehmens schauen dürftest, wer wäre das und warum?
Christiane: Ein Tag mit Marcel Broodthaers arbeiten und über Ordnungssysteme diskutieren. Die Themen Ordnung, Struktur, Reihung in seinen Arbeiten interessieren mich.

h2.0: Words of indie wisdom: was würdes Du Kreativen raten, die ihr eigenes Label gründen wollen?
Christiane: Finde Deinen eigenen Stil und bleibe Dir treu. Sei authentisch. Habe Geduld und Spucke – manchmal braucht ein Erfolg länger als gedacht. Qualität setzt sich immer durch!


Vielen Dank, Christiane, für Deine Zeit und für dieses schöne Interview!
Alles Gute für Dein Buch!


Produktphotos: © renna deluxe / Christiane Hübner
Buchphotos: © frech Verlag
Collagen: handmade2.0



March 12, 2012

Pinterest love: Slice it, hack it, Baby.




Der Hype um Pinterest reisst nicht ab; mittlerweile soll Pinterest mehr Traffic auf Blogs leiten als Twitter, deutsche Unternehmen wollen nun auch unbedingt mit dabei sein (oftmals ungeachtet dessen, ob es nun Sinn macht oder nicht, lächerlich ausschaut oder cool, egal, Hauptsache drin), und die Zahl der How-Tos und Super-SEO-Tricks für Pinterestnutzer reisst nicht ab.

So richtig interessant wird es aber, wenn Nutzer genial um die Ecke denken und das Beste aus ihren Profilen herausholen. Nick McGlynn ist so einer:


Der Mann ist gut. Der.Mann.ist.gut!

Und Mashable hat verraten, wie es gemacht wird.

Nun könnte man behaupten, eine visuelle Präsentation dieser Art sei nicht für Pinterest, denn die einzelnen Slices könne man ja gar nicht repinnen, da sie wenig aussagekräftig seien. Ich persönlich finde solch Nörgeleien unnötig; ein visueller Aufmacher dieser Art hebt Pinterest auf eine sehr interessante Ebene, er funktioniert aber nur dann reibungslos, wenn es ein "geschlossenes" Board ist: also erst alle Pins, die auf das Board sollen, und zuletzt die neun Slices des visuellen Aufmachers, denn anders als zum Beispiel auf flickr kann man nicht per Einstellungen festlegen, an welcher Stelle neue Pins einem Board hinzugefügt werden. Oder aber man pinnt erst einmal alles zusammen und arrangiert das Board dann so um, dass die neun Slices für den Aufmacher eben auf Platz eins bis neun landen.

Habt Ihr diesen Trick auch schon ausprobiert? Die Kommentare sind offen...




March 11, 2012

handmade.Termin: Creativa 2012



...mehr muss fast nicht gesagt werden.

Von Mittwoch bis Sonntag nächster Woche verwandeln sich Dortmunds Westfalenhallen wieder einmal in das Mekka aller Kreativen, Hobbyisten und Bastler, denn die CREATIVA 2012 steht an.
Eine aktuelle Programmübersicht mit Terminen und Aktionen gibt es als Flashbook hier.

Wer es noch nie gesehen hat: auf die CREATIVA kommen die BesucherInnen bestens ausgerüstet, nämlich mit kunterbunten Einkaufstrolleys (die SuperProfis natürlich mit Trolleytaschen, die sie selber genäht haben...). Hatte ich auch noch nie gesehen, ist aber eine sehr gute Idee, denn es gibt viel zu kaufen. Alle, die keinen Trolley oder ähnliches mitbringen wollen/können, haben die Gelegenheit, ihre Taschen in einem der CREATIVA-Warendepots zwischenzulagern.

March 10, 2012

handmade.Termin: handmade supermarket und schnickschnack shopping


Berliner und Darmstädter kommen am Sonntag in handmade.Shopping-Laune!




Der handmade supermarket lädt am Sonntag von 11 bis 18 Uhr zum Shoppen in die Markthalle IX nach Kreuzberg - alle diese tollen Leute bringen Euch ihre Designs und handgemachten Produkte mit! DaWanda wird ausserdem mit einem DIY-Stand vor Ort sein.

Ausserdem:
  • Kinderspielecke für die Kleinsten
  • PIÑATA zwischen 15 und 16 Uhr
  • die Wochenendausgabe der taz gratis zum Mitnehmen (in der Halle)
  • Essen: nicaraguanisch/mexikanisches Essen aus der Marktküche, SunDay Veggie-Burger, Kaffee & Kuchen & Wein bei der Weinhandlung Suff 



Die Darmstädter gehen an diesem Sonntag zum SchnickSchnackShopping  und kaufen sich die Taschen voll: von 11 bis 17 Uhr im Haus Bäulke.







March 7, 2012

handmade.Bücherfrühling 2012


Neuanschaffungen und Rezensionsexemplare sind eingetroffen und auf dem Tisch türmt sich ein Stapel unglaublich toller Bücher. Hinzu kommen elektronische Exemplare, die freundlicherweise aus Übersee zur Verfügung gestellt wurden und ebenfalls darauf warten, Euch vorgestellt zu werden. Ich kann mich kaum von der Lektüre und der Bilderflut trennen - aber schlafen muss der Mensch ja nun auch mal.

Nächste Woche geht's los und der handmade.Bücherfrühling 2012 wird eingeläutet.

 


So kann der Frühling beginnen, finde ich. Ich hoffe, Ihr freut Euch.



March 6, 2012

handmade.Mag: kleinformat no. 8


kleinformat no. 8 ist druckfrisch auf dem Markt - schön ist's wieder geworden.



March 5, 2012

handmade.Interview: Sibilla Kawala von Limberry


Dem sehr interessanten Thema Mass Customization widmet auch handmade2.0 immer wieder einmal Beiträge. Heute, zum Start in die neue Woche, ist Sibilla Kawala von LIMBERRY im handmade.Interview zu Gast und erzählt ein wenig über ihr Unternehmen, das ganz im Zeichen von individuell gestalteter Mode steht - denn hier bestimmt die Kundin selber, wie ihr Kleidungsstück aussehen soll.




h2.0: Bitte stell Dich doch kurz vor: wer bist Du und was machst Du?
Sibilla: Mein Name ist Sibilla Kawala und ich bin Gründerin und Geschäftsführerin von LIMBERRY, dem ersten Modelabel für individuelle Frauenmode nach Maß- vom Abendkleid bis hin zum Dirndl.



h2.0: Wenn ich es richtig recherchiert habe, ist Dir das Unternehmertum quasi in die Wiege gelegt worden. Du hast aber vor allen Dingen hart und zielstrebig an Deiner Karriere gearbeitet und machst zur Zeit parallel zu Limberry noch Deinen Doktor in Business Administration in UK. Wie bist Du als BWLerin zu Mode und Mass Customization gekommen?
Sibilla: Im Sommer 2010 war ich selbst auf der Suche nach einem außergewöhnliches Kleid für einen besonderen Anlass. Leider musste ich auf ein Kleid zurückgreifen, das weder meine gewünschte Farbe hatte noch perfekt passte – denn einen Anbieter für individuelle Mode nach Maß habe ich nicht finden können. Auf der Veranstaltung kam es wie es kommen mußte und ich war nicht die einzige, die dieses Kleid trägt.
Ich fing an mich mit dem Thema Mass Customization auseinander zu setzen und recherchierte, ob es so ein Angebot wirklich noch nicht gibt. Zu dieser Zeit war ich auch auf der Suche nach einem Thema für meine Promotion. Da ich selbst nach längerem Suchen keinen Anbieter für individuelle Maßmode finden konnte und es schon immer mein Ziel war, mein eigener Chef zu sein, fasste ich den Entschluss: Ich gründe ein Modelabel für mass customized Frauenmode nach Maß und schreibe meine Dissertation über dieses Thema.

h2.0: Worum geht es bei Limberry genau und was unterscheidet Dein Unternehmen von klassischen Onlinestores im Bereich Fashion?
Sibilla: LIMBERRY ist ein Modelabel, spezialisiert auf individuelle Frauenmode nach Maß. Unser Ziel ist es, die bisher von Standarddesigns und Fixgrößen dominierte Modewelt zu „revolutionieren“ und einen ersten Meilenstein in Richtung Mode 2.0 zu setzen.
Bei uns können Frauen, bei jedem Kleidungsstück, zwischen verschiedenen Stoffen, Farben, Knöpfen und vielen weiteren Applikationen wählen. Die gewünschten Details werden am Produkt sofort visualisiert. Um eine optimale Passform zu garantieren, wird jedes Kleidungsstück nach Maß gefertigt. Hierfür benötigen wir fünf Angaben der Kundin: Körpergröße, Brustumfang, Taillenumfang, Hüftumfang und Armlänge.
Bisher hatten nur Männer das Privileg der online Maßkleidung genießen können. Jetzt setzt LIMBERRY mit seinem Konzept und seinen frischen Entwürfen einen absolut neuen Impuls in die Modewelt der Frauen.

LIMBERRY Konfigurator


h2.0: Du beschreitest mit Limberry einen Bereich in der Mass Customization, der von Modedesignern kritisch beobachtet wird (vgl. hier). Wieviel Spielraum sollte denn Deiner Meinung nach dem Kunden beim Designprozess von, in diesem Fall, Fashion gelassen werden? Wäre es nicht egal, ob ein Stück „gut designt“ ist, solange der Kunde glücklich mit „seiner“ Kreation ist?
Sibilla: Uns ist es wichtig, dass möglichst alle wählbaren Stoffe und Applikationen eines Modells zueinander passen– egal wie sie kombiniert werden. Hiermit wollen wir sicherstellen, dass auch Kundinnen, die unsicher im Kombinieren der Farben sind, ein Kleidungsstück designen können, bei dem alles zusammenpasst- vom Futterstoff bis hin zum Paspelband. Denn hinter jedem Design steht LIMBERRY als Modelabel und daher soll jedes einzelne Kleidungsstück den Stil der Marke repräsentieren.

LIMBERRY Tweed Blazer


h2.0: Alle Produkte von Limberry werden in Deutschland gefertigt. Wie wichtig ist dieses Detail Dir persönlich und was haben Deine Kundinnen davon?
Sibilla: Jedes individuelle Kleidungsstück ist eine Einzelanfertigung und wird in Handarbeit gefertigt. Wir haben uns für eine Produktion in Deutschland entschieden, um einen hohen Qualitätsstandard sicher zu stellen und schnelle Lieferzeiten zu garantieren. Eine Produktion in Deutschland ist natürlich teurer, als im osteuropäischen oder gar asiatischen Ausland. Nun muss der Kunde entscheiden, ob er bereit ist, für ein Produkt aus Deutschland mehr zu zahlen. Mir persönlich ist es wichtig, weiterhin in Deutschland zu produzieren und unsere Produktion auf andere Produktgruppen auszuweiten. Es gibt viele gut ausgebildete Schneiderinnen in Deutschland und ich würde mich freuen, wenn LIMBERRY in Zukunft Arbeitsplätze in Deutschland schaffen kann.



h2.0: Wie gross ist das Team hinter Dir? Wer ist alles an der Erarbeitung der Kollektionen beteiligt?
Sibilla: Die Designs der Kollektionsteile entwerfe ich zurzeit selbst und die Schnitte werden von einer erfahrenen Schnittdirektrice entwickelt. Große Unterstützung erhalten ich von meiner über 80jährigen Oma, die früher Schneiderin war und die Musterteile für LIMBERRY anfertigt. Zusätzlich arbeitet LIMBERRY mit einer Vielzahl an weiteren Experten zusammen, wie Marketingspezialisten, Grafikern, Fotografen und IT-Spezialisten.
Das feste Team um LIMBERRY besteht aktuell aus mir, wird sich in Kürze aber erweitern, um noch schneller auf die Wünsche unserer Kunden reagieren zu können.

h2.0: Welches sind die absoluten Limberry-Bestseller?
Sibilla: Das LIMBERRY Herzmadl Dirndl sowie der Preppy School Blazer.

LIMBERRY Herzmadl Dirndl

LIMBERRY Preppy School Blazer

h2.0: Was sind Deine Pläne für Limberry in diesem Jahr? Gibt es einen Sneakpeak auf neue Modelle?
Sibilla: In Kürze wird es jedes Kleidungsstück aus der Kollektion als fertiges Design in Standardgrößen geben. Und auch die neuen Kollektionsteile werden bald erhältlich sein. Hier wird es zwei neue Blazer geben und einen Trenchcoat. Zusätzlich arbeite ich gerade an einer neuen Dirndl Kollektion.  
Für dieses Jahr haben wir noch viele  neue Ideen für individualisierbare Produkte, die wir Schritt für Schritt ausprobieren werden.

h2.0: Wenn Du in die Produktionsstätte oder Kreativschmiede einer Person oder eines Unternehmens schauen dürftest, wer würde das sein und warum?
Sibilla: Für mich ganz klar: Die Designer Domenico Dolce und Stefano Gabbana, die beiden Gründer des weltweit bekannten Labels Dolce&Gabbana. Ich verbinde mit denen eine immer wieder gelungene Kollektion, stilvolle Eleganz, traumhafte Schnitte, bei der die Weiblichkeit der Frau hervorgehoben wird. Viele Kleidungsstücke sind sehr auffallend und in der Farbkombination selbstbewusst ausgewählt. Perfekt für Frauen die sich trauen Farbe zu zeigen.

h2.0: Welche handwerkliche Fertigkeit oder welche Technik würdest Du gerne noch lernen?
Sibilla: Oftmals habe ich viele neue Designideen und würde diese gerne selbst umsetzen und ausprobieren können. Daher würde ich gerne Nähen lernen.



h2.0: Bücher, die Du GründerInnen in der Kreativwirtschaft empfehlen würdest?
Sibilla: Meine Empfehlung richtet sich nicht speziell an Kreative; Ich  würde allen Gründern und Gründerinnen das Buch “Mastering the Rockefeller Habits: What You Must Do to Increase the Value of Your Growing Firm” empfehlen.

h2.0: Words of (Indie) Wisdom: was würdest Du Kreativen raten, die ihr eigenes kleines Unternehmen gründen wollen?
Sibilla: Trau Dich- denn wo ein Wille ist, ist auch immer ein Weg!



Vielen Dank, liebe Sibilla, für Deine Zeit und für dieses schöne Interview!


Produktphotos, Screens © Limberry





March 1, 2012

Den Frühling ins Haus holen


Frühling liegt in der Luft. Nein, wirklich.

Schon vor ein paar Wochen hatte ich die ersten Tulpen und Kirschzweige ins Haus geholt, in den letzten Tagen dann draussen immer wieder erste Schneeglöckcheninseln gesehen, ganz zu schweigen von Hyazinth & Co., die auch schon allerorts herumduften (kommt's mir nur so vor, oder verhält sich das ähnlich wie mit Saisonnaschwaren: jedes Jahr einen halben Monat früher?).

Für drinnen liegen stapelweise Ideen zur Hausauffrischung bereit, Magazine werden zerschnipselt, sobald der Finger wieder viel darf, und die Schnipsel thematisch organisiert - und dann hoffentlich in Brauchbares umgesetzt. Stoff sichten, Dinge ausmisten und verschenken/verkaufen, neue Lieblingsshops finden, und überhaupt, endlich mal wieder lange lüften können. So ein Frühling ist schon ein sagenhafter Motivator...





Wer heute zufällig schon auf Hokohoko gestöbert hat, wird vielleicht freudig gestutzt haben. Denn seit heute und für eine ganze Woche lang ist die Startseite dort nicht nur ebenfalls auf Frühling eingestellt... sondern die Seite durfte ich mit Kopfgrafik und Produktpicks gestalten. Da kamen die Tulpen und Kirschzweige gerade recht! Im akutellen Hokohoko-Newsletter gibt es übrigens noch einen kurzen Text über das Konzept und handmade2.0.




This page looks cranky, because it seems you have disabled java script. Commenting and proper page display is only possible with java script enabled. Sorry for the inconvenience.

{top themen}

{ mitreden }



{Kommentare powered by Disqus}

{ tags }

{ archiv }


Powered by Rollyo


{ colophon }

Related Posts with Thumbnails
 

All content ©2003-2011 handmade2.0 (unless other noted)CopyrightContact

Blog Widget by LinkWithin